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The Science of Comfort: Was Rewatching mit Marketing zu tun hat

Netflix schlägt dir ständig neue Serien und Empfehlungen vor. Trotzdem schaust du zum zehnten Mal Friends, Gilmore Girls, Brooklyn Nine-Nine oder Modern Family. Du kennst jede Folge, jeden Witz und kannst sogar die Dialoge mitsprechen. Warum also immer wieder dieselbe Serie? Zufall? Nicht ganz. Was wirklich hinter Comfort-Binge steckt und welche Learnings sich daraus für guten Content ableiten lassen, erfährst du hier.

Vor einiger Zeit habe ich mich dabei erwischt, wie ich zum gefühlt hundertsten Mal eine Folge Modern Family gestartet habe. Besonders in stressigen Phasen passiert mir das. Prüfungsphase, drei Deadlines, zwanzig Tabs offen und einfach keine Energie mehr. Das Gefühl, dass der Tag irgendwie zu lang und trotzdem nicht lang genug war. Netflix schlägt mir dann natürlich sofort fünf neue Must-See-Serien vor. Ich klicke keine davon an.

Stattdessen: Staffel 1, Folge 1. Friends

Und plötzlich sitze ich nicht mehr vor meiner To-do-Liste. Ich sitze im Central Perk auf dem iconic orangenen Sofa neben Phoebe und höre Chandlers sarkastische Witze, die ich schon zehnmal gehört habe – und ich muss trotzdem lachen. Mir geht’s direkt besser. Und genau da fing ich an, mich zu fragen: Was macht das eigentlich mit uns? Und was, wenn Content Marketing genauso funktionieren könnte?

Und ich bin offenbar nicht die Einzige, die das macht

Wer einmal nach „Comfort Serien“ oder „Comfort Binge“ sucht, findet schnell hunderte Menschen, die genau dasselbe erleben. Auf Reddit wird sogar regelmäßig darüber diskutiert, warum sie immer wieder dieselben Serien schauen – und die Antworten klingen tatsächlich vertraut:

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by u/Aragato94 from discussion
in KeineDummenFragen
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Was dein Gehirn beim Rewatching wirklich macht

Dass sich Comfort-Serien gut anfühlen, ist kein Zufall. Tatsächlich laufen beim Rewatching verschiedene psychologische Prozesse ab, die dafür sorgen, dass wir uns entspannter, sicherer und manchmal sogar glücklicher fühlen. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch der Mere-Exposure-Effekt: Je häufiger wir etwas sehen, desto vertrauter und sympathischer erscheint es uns oft.

Warum ich oder auch du also nach einem stressigen Tag lieber zu Friends als zu einer neuen Serie greifen, lässt sich deshalb nicht nur mit Gewohnheit erklären – sondern auch mit der Art und Weise, wie unser Gehirn auf Vertrautheit reagiert.

😮‍💨

Stressabbau

Wenn du bereits weißt, wie eine Geschichte ausgeht, fällt die Unsicherheit weg. Dein Körper entspannt, Cortisol sinkt – Comfort-Binging ist also Stressabbau mit Fernbedienung.

🧠

Kognitive Entlastung

Eine neue Serie kostet dich Energie. Bei deiner Comfort-Serie fällt die Denkarbeit weg – kein emotionales Investment, kein Interpretieren. Einfach nur abschalten und dem Alltag entfliehen – genau das brauchen wir manchmal.

🌙

Emotionale Regulation durch Nostalgie

Schon das Intro reicht manchmal aus, um die Stimmung zu heben. Einige Serien stammen aus den 2000ern & entführen uns in eine einfachere Welt – wie ein emotionaler Reset.

Falls du dich gerade dabei ertappt hast, an deine eigene Comfort-Serie zu denken und tiefer in die Psychologie hinter dem Comfort-Rewatching eintauchen möchtest, kann ich dir dieses Video empfehlen: 👇🏼

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Die Freundschaften, die eigentlich keine sind

Wer zehn Staffeln mit denselben Figuren verbringt, kennt irgendwann nicht nur ihre Geschichten, sondern auch ihre Macken, Running Gags und Eigenheiten. Kein Wunder also, dass wir mit der Zeit eine emotionale Verbindung entwickeln. Man spricht hier von der parasozialen Beziehung. Damit sind einseitige emotionale Bindungen zu Medienfiguren gemeint. Obwohl Chandler, Blair Waldorf oder Jake Peralta nichts von unserer Existenz wissen, entsteht mit der Zeit ein Gefühl von Vertrautheit und Nähe.

Fun Fact 💡

Wenn du schon einmal ein „Welche Friends-Figur bin ich?“-Quiz gemacht hast, hast du vermutlich bereits eine parasoziale Beziehung zu den Charakteren aufgebaut. Schließlich behandeln wir die Figuren nicht wie fiktive Personen, sondern wie echte Menschen, mit denen wir uns vergleichen oder identifizieren. Falls du neugierig geworden bist, kannst du es hier selbst ausprobieren.

Studien zeigen sogar, dass solche parasozialen Beziehungen ein Gefühl von Zugehörigkeit vermitteln können. Die Figuren werden mit der Zeit zu vertrauten Begleitern. Vielleicht schauen wir Comfort-Serien also nicht nur wegen der Handlung erneut – wir „besuchen“ gewissermaßen bekannte Menschen.

🎧 Wenn du tiefer in das Thema eintauchen möchtest, kann ich dir diese Podcast-Folge empfehlen:

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Was hat das mit Marketing zutun?

Auf den ersten Blick vielleicht nicht besonders viel. Schließlich sprechen wir hier über Friends, Brooklyn Nine-Nine und Comfort-Binge – nicht über Marken oder Social Media. Doch wenn wir einen Blick auf die Psychologie dahinter werfen, wird die Verbindung schnell deutlich. Unser Gehirn liebt Vertrautheit. Menschen suchen nicht immer nach Neuem. Gerade in einer Welt voller Informationsüberlastung kann Vertrautheit ein Wettbewerbsvorteil sein.

Tatsächlich gibt es bereits Marken, die genau dieses Prinzip nutzen. Wer regelmäßig die Social-Media-Kanäle von Duolingo oder Hugendubel verfolgt, weiß oft schon ziemlich genau, was einen erwartet. Wiederkehrende Formate, bekannte Gesichter und eine konsistente Tonalität schaffen Vertrautheit – und genau deshalb kommen Menschen immer wieder zurück.

Hugendubel zeigt auf TikTok nicht nur Bücher, sondern vor allem die Menschen dahinter. Mitarbeitende wie Günther werden regelmäßig in den Content eingebunden und haben sich bereits zu Ikonen in der Community entwickelt. Dadurch entsteht eine parasoziale Beziehung: Nutzer*innen haben das Gefühl, die Mitarbeitenden zu kennen, obwohl die Beziehung einseitig bleibt. Diese emotionale Nähe führt dazu, dass einige Kund*innen die Filiale sogar besuchen, um die Mitarbeitenden aus den Videos einmal persönlich zu treffen. Parasoziale Beziehungen können Vertrauen, Sympathie und langfristige Bindung an eine Marke fördern.

Duolingo hat auf TikTok etwas geschafft, von dem die meisten Marken nur träumen: eine Figur, die man sofort erkennt und irgendwie auch mag – ohne dass man genau erklären kann warum. Die grüne Eule Duo taucht immer wieder in denselben Alltagssituationen auf, erinnert an vergessene Streak-Tage, kommentiert das eigene Prokrastinieren und macht sich selbst zum Running Gag. Durch diese konstante Wiederholung erkennen Nutzer*innen die Figur sofort wieder und verbinden sie zunehmend mit positiven Emotionen und der Marke – genau hier greift der Mere-Exposure-Effekt. Das Ergebnis: Duolingo wird nicht als App wahrgenommen, sondern als Charakter – fast wie ein Serienmaskottchen. Dazu kommen Push-Notifications und tägliche Erinnerungen, die die App gezielt als Ritual in den Alltag einbetten – aus einer Gewohnheit wird also Comfort Content.

Erfolgreicher Content funktioniert deshalb oft wie eine Lieblingsserie: Das Grundgerüst bleibt gleich, während einzelne Episoden neue Geschichten erzählen. Guter Content muss nicht immer maximale Aufmerksamkeit erzeugen. Manchmal ist er erfolgreich, weil er zuverlässig präsent ist.

Doch was bedeutet das konkret für Content Marketing? Schauen wir uns drei Learnings an, die sich direkt aus unseren Lieblingsserien ableiten lassen 👇🏼

Staffel-Finale: 3 Learnings für dein Content Marketing

Menschen streamen nicht nur Stories – sie streamen Gefühle. Genau dort beginnt starkes Content Marketing: mit Formaten, Gesichtern und Routinen, auf die man sich wirklich freut.

Und jetzt stell dir vor, dein Instagram-Account wäre morgen eine Serie auf Netflix. Würden Menschen die nächste Folge anschauen, weil sie neugierig sind? Oder weil sie sich darauf freuen?

Wenn du also das nächste Mal zum wiederholten Mal deine Comfort-Serie startest, genieße das gute Gefühl ruhig. Denn dahinter steckt weit mehr als Gewohnheit – und vielleicht sogar eine der wertvollsten Lektionen für gutes Content Marketing.

Bildquellen

Aufmacher: Hintergrund erstellt mit ChatGPT, bearbeitet in Canva. Enthält folgende Bilder:

Weitere Bilder:

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Zwischen Offenburg und Gengenbach – DEC an drei Standorten

Neuer Studiengang, neue Stadt und gleich drei verschiedene Standorte. Damit dein Start stressfrei gelingt, stelle ich dir die Campi vor und kläre die Frage: Warum die Lage meiner WG in Gengenbach in der Nähe zum Kloster ein echter Glücksgriff bei kompletter Unwissenheit war.

Im Sommer 2025 erhielt ich die Zusage für den Master in Offenburg. Da ich 300 km entfernt in der Nähe von Aschaffenburg wohne, war pendeln für mich keine Option. Also ging die Wohnungs- und WG-Suche los. Auf der Übersichtsseite zu dem Masterstudiengang Dialogmarketing und E-Commerce (DEC) hatte ich herausgefunden, dass sowohl in Gengenbach als auch in Offenburg Vorlesungen stattfinden werden. Also konnte ich in beiden Orten – und auch den umliegenden – nach WGs schauen. Dafür nutzte ich vor allem das Portal WG-Gesucht. Mit etwas Glück fand ich dann eine WG mit schönem altem Holzboden in der Nähe vom Bahnhof in Gengenbach.

Circa einen Monat vor Vorlesungsbeginn, kurz vor meinem Umzug hatte ich mir per Google-Maps einen Überblick über die Gegend um Gengenbach gemacht und bin dabei durch Zufall virtuell am Bildungscampus vorbeigekommen. Die erste Frage die mir durch den Kopf schoss: Gehört dieses Gebäude auch zur Hochschule? Die zweite: Haben wir dort auch Vorlesung? Nach kurzer Recherche auf der Website der Hochschule waren beide Fragen schnell beantwortet. Tatsächlich gehört der sogenannte Bildungscampus zur Hochschule und DEC hat an allen drei Standorten Vorlesung.

Wie oft man an jedem Campus Vorlesung hat und ob man an einem Tag auch mal die Standorte wechseln muss, habe ich dann allerdings erst mit Veröffentlichung des Vorlesungsplans erfahren.

Hier siehst du meine Vorlesungspläne als Beispiel, wie dein Semester aussehen kann. Die Vorlesungen können bei dir zwar an anderen Tagen stattfinden, aber die Hochschule versucht die Module auf zwei bis drei Tage die Woche zu verteilen. So kannst du dein Studium auch besser mit einer Werkstudententätigkeit vereinbaren.


Damit dein Start etwas einfacher wird als meiner, stelle ich dir die Standorte erstmal vor.

Zuerst ein kurzer Überblick auf einer Karte:

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Campus Offenburg

Der Campus in Offenburg ist der Hauptcampus der Hochschule – mit fünf Gebäuden (A-E), inklusive Bibliothek und einer Mensa. Hier hast du im Wintersemester die Module für Data Analytics und Social Media Marketing. Im Sommersemester lernst du hier die Grundlagen für Contentmanagement, um einen Blogartikel wie diesen veröffentlichen zu können.

Die Anreise per Auto ist unkompliziert. Der Campus liegt nicht weit entfernt von der Autobahn Ausfahrt. Dein Auto kannst du ganz bequem auf dem großen kostenlosen Parkplatz vor der Hochschule abstellen – hier habe ich immer einen Parkplatz gefunden.

Wenn du mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, kannst du vom Bahnhof in einer halbe Stunde zu Fuß den Campus erreichen. Um schneller an dein Ziel zu kommen, stehen mietbare Fahrräder sowohl am Bahnhof als auch an der Hochschule zur Verfügung. Die Busverbindung zur Hochschule ist nicht wirklich vorhanden.

In der Mensa gibt es immer die Auswahl zwischen einem vegetarischem und nicht-vegetarischem Mittagessen. Mit deiner Campus-Card kannst du dort problemlos bezahlen.

Die Anzahl der Steckdosen in den Räumen ist – Spoiler-Warnung – höher als die in Gengenbach, aber auch nur an den Wänden. Falls du also dein Laptop oder Tablet während einer Vorlesung laden möchtest, solltest du dich zu Beginn schon strategisch an eine Wand setzen.

Bildungscampus Gengenbach

Im Wintersemester bist du als DEC-Student*in nur dann am Bildungscampus in Gengenbach, wenn du bei den Einführungstagen dabei bist. Ansonsten wirst du den Standort erst im Sommersemester wieder für Multi-Channel-Logistics, CRM und Marketingprojekte wiedersehen. Der Campus liegt etwas außerhalb von Gengenbach, hat einen eigenen kleineren kostenlosen Parkplatz und teilt sich die Mensa mit der Schule daneben.

Wenn du mit dem Zug anreist, kannst du im Bahnhof Gengenbach aussteigen und musst dann den 20 minütigen Weg zu Fuß zurücklegen. Eine Busverbindung ist zur Schule daneben allerdings auch vorhanden. Sowohl am Bahnhof, als auch an der Hochschule stehen wieder mietbare Fahrräder zur Verfügung.

Außen
Fahrradplatz
Innen

Vor Ort gibt es mehrere Möglichkeiten sich mit deinen Kommiliton*innen zum Beispiel für Gruppenarbeiten zusammenzusetzen. Die Steckdosen in den Räumen sind auch wieder nur an der Wand und in kleiner Anzahl vorhanden.

Vorlesungsraum

In Gengenbach und Offenburg gibt es die Bäcker-Kette “Dreher”. In der Nähe vom Bildungscampus gibt es im Industriegebiet auch eine Filiale. (s. Karte)

Kloster Gengenbach

Das Kloster liegt mitten in der Altstadt von Gengenbach, was für mich optisch auf jeden Fall einen Pluspunkt bringt. Der Nachteil durch seine Lage ist aber dadurch auf jeden Fall die Erreichbarkeit für Student*innen. Vom Bahnhof Gengenbach läufst du ca. 10 Minuten über den Marktplatz zu diesem Campus. Wenn du mit dem Auto anreist und Glück hast, kannst du auf dem Seitenstreifen an der Friedrichstraße (s. Karte) kostenlos parken. Falls dort schon alles belegt ist, kannst du nur noch auf die kostenpflichtigen Besucherparkplätze ausweichen. Die Stadt Gengenbach hat leider im Frühjahr 2026 die Preise (ein Tag für 10 €) erhöht, was das Parken für einen ganzen Tag sehr teuer macht.

Im Kloster selbst ist die Anzahl der Steckdosen das nächste Problem. Hier lohnt es sich taktisch in den Pausen kurz an den wenigen Steckdosen dein Laptop mit Strom zu versorgen. Nur musst du schnell sein, sonst schnappt dir einer deiner Kommilliton*innen den Platz weg.

Das Kloster hat keine Mensa, dafür aber in der Nähe eine Filiale des „Drehers“ und auch andere Cafés der Altstadt. Hier findest du in der Mittagspause immer was Leckeres.

In den alten Mauern des Klosters findest du auch den sogenannten Kreativraum: ein gemütlich eingerichtetes Zimmer, in dem auch manche Seminare stattfinden. Zudem auch das UX-Labor, das du während des Moduls E-Commerce Konzeption und Testing nutzen darfst. Im selben Gebäude findest du die kleine Bibliothek.

Fazit: Warum meine WG ein echter Glücksgriff war

Nach den ersten Wochen im Master und dem Einleben in Gengenbach hat sich schnell gezeigt: Die Entscheidung für die WG direkt an der Altstadt war goldrichtig. Besonders am langen Vorlesungsdonnerstag, der von 8 bis 19 Uhr ging, war die Lage ein riesiger Vorteil. Statt einer langen Anreise und der morgendlichen Parkplatzsuche trennten mich gerade einmal fünf Minuten Fußweg vom Kloster-Campus.

Auch die beiden anderen Standorte ließen sich von hier aus problemlos ansteuern: Zum Campus in Offenburg ging es bequem mit dem Auto, was dank der guten Parksituation vor Ort völlig stressfrei war, und auch der Bildungscampus war von der WG aus superschnell erreichbar.

Gengenbach oder Offenburg? Mein persönliches Resümee

Natürlich wäre eine Wohnung in Offenburg eine gute Alternative gewesen. Von dort aus erreicht man die dortigen Standorte schnell mit dem Bus oder dem Fahrrad und kommt für die Vorlesungen in Gengenbach unkompliziert mit dem Zug von A nach B.

Ich würde mich trotzdem jederzeit wieder für Gengenbach als Wohnort entscheiden. Neben der logistisch guten Lage für das Studium bietet die Kleinstadt einfach eine besondere Lebensqualität. Nach den Vorlesungen durch die historische Altstadt zu schlendern oder die regelmäßigen Märkte zu besuchen, ist der perfekte Ausgleich zum Master-Alltag. Besonders der Adventsmarkt im Winter macht Gengenbach in dieser Zeit zu einem ganz besonderen Ort.

Für mich war die Wahl der WG der ideale Ausgangspunkt, um das Studium an den drei verschiedenen Campus-Standorten entspannt zu meistern.

Zum Abschluss hier noch eine kleine Zusammenfassung zu den drei Campi.

Antworten auf weitere mögliche Fragen von dir

Coverbild: mit Gemini generiert

Alle Bilder sind aus meiner eigenen Galerie 🙂

Vorlesungspläne und andere Grafiken mit Canva erstellt

Studium

B2B-Marketing für das Handwerk – und warum du hier deine berufliche Zukunft finden könntest

Mit dem Studiengang „Dialogmarketing und E-Commerce“ stehen euch viele Türen offen – doch welche Tür wählen? Dieser Blogbeitrag ist für all jene, die noch nicht genau wissen, wo es sie beruflich einmal hinziehen könnte. Ich möchte euch einen Einblick in die Arbeit im Marketing eines B2B-Unternehmens im deutschen Mittelstand geben – mit der Zielgruppe Handwerk. Denn das alte Klischee von „trockener Technik“ und „langweiligen Produktdatenblättern“ gilt schon lange nicht mehr. Marketing im technischen B2B-Bereich kann kreativ, modern und extrem spannend sein.

Wie ich in die Branche gekommen bin

Mein Name ist Katharina und ich arbeite seit knapp sieben Jahren im Marketing bei Hager. Ein Unternehmen in der Elektrobranche mit der Hauptzielgruppe Elektrohandwerk. Hager zählt in der Branche zu den Marktführern, ist außerhalb davon aber kaum bekannt – ein typischer „Hidden Champion“, wie es sie im deutschen Mittelstand häufig gibt.

Schon während meines Abiturs habe ich mir viele Gedanken gemacht, in welchem Bereich und welcher Branche ich mich beruflich wohlfühlen könnte.

Wenn man meine Lehrer*innen aus der Schulzeit fragt, war wahrscheinlich schon seit der ersten Klasse klar, dass ich später irgendetwas mit Kommunikation machen würde – sehr zum Leidwesen meiner Sitznachbar*innen….

Das „Was“ war also schnell klar. Aber das „Wo“?

Im Rahmen eines Praktikums in der 9. Klasse durfte ich dann die Elektrobranche kennenlernen – und sie hat mich sofort begeistert. Für mich vereint sie Sinnhaftigkeit, technische Innovationen und Zukunftsthemen wie Energiewende oder Digitalisierung.

Was bedeutet B2B-Marketing überhaupt?

Eine Definition vorab: Von B2B spricht man, wenn ein Unternehmen seine Produkte oder Dienstleistungen nicht an Endkund*innen verkauft, sondern an andere Unternehmen – also „Business-to-Business“.

In der Elektrobranche – beispielsweise bei Unternehmen wie „Hager“– oder in der Sanitärbranche – etwa „Hansgrohe“ – verkaufen produzierende Unternehmen ihre Produkte meist über einen mehrstufigen Vertrieb an den Fachgroßhandel. Dieser lagert die Ware und verkauft sie anschließend an das Fachhandwerk weiter.

In der Werkzeugbranche wiederum vertreiben manche Hersteller ihre Produkte direkt über eigene Online-Shops oder Stores. In beiden Fällen ist das Handwerk die zentrale Zielgruppe. (Hinweis: Die Werkzeuge werden auch über Baumärkte und Endkund*innen vertrieben, dies ist aber in diesem Beitrag nicht der Fokus)

Besonders spannend finde ich dabei, dass hier selten die Endkund*innen, Bauherr*innen oder Investor*innen alleine entscheidet, welche Marke eingesetzt wird. Häufig liegt diese Entscheidung auch bei den Fachbetrieben, die täglich mit den Produkten arbeiten und ihre Erfahrungen und Empfehlungen weitergeben.

Die Zielgruppe Handwerk

In vielen Bereichen unseres Alltags sind wir auf das Handwerk angewiesen. Gerade in der Elektrobranche gibt es erklärungsbedürftige oder sogar sicherheitsrelevante Arbeiten, die ausschließlich von Fachkräften durchgeführt werden dürfen. Hinzu kommt: Viele Tätigkeiten im Handwerk sind körperlich anspruchsvoll und finden unter herausfordernden Bedingungen statt – beispielsweise auf Baustellen oder Dächern im Sommer.

Genau deshalb finde ich das Handwerk eine unglaublich spannende Zielgruppe. Denn wer erfolgreich für diese Branche kommunizieren möchte, muss die Menschen, ihren Arbeitsalltag und ihre Herausforderungen wirklich verstehen.

Aus meiner Erfahrung gibt es dabei vier zentrale Punkte:

Vertrauen schlägt Werbung

Im Marketing für Handwerksbetriebe zählen weniger große Werbeversprechen, sondern vor allem Zuverlässigkeit, Qualität und praktische Lösungen. Entscheidend ist, ob Produkte im Arbeitsalltag wirklich funktionieren und ob man der Marke vertraut.

Deshalb ist es wichtig, die eigenen USPs und die Wahrnehmung der Marke am Markt genau zu kennen und gezielt in die Kommunikation einfließen zu lassen – man sollte nichts vorspielen!

Geschäft bleibt persönlich

Auch im B2B-Bereich entstehen viele Entscheidungen über persönliche Kontakte, Empfehlungen und langfristige Beziehungen. Deshalb spielen Messen, Außendienst und guter Kundenservice weiterhin eine wichtige Rolle.

Das Marketing muss diese Kommunikation sinnvoll begleiten und eine konsistente Markenwahrnehmung schaffen.

Praxisnah und fachlich korrekt

Marketing für das Handwerk sollte verständlich, relevant und praxisnah sein. Gleichzeitig spielen technische Details und Fachbegriffe eine wichtige Rolle und sollten in die Kommunikation einfließen: z.B. wenn es um Normen und Gesetze in der Branche geht.

Deshalb ist die enge Zusammenarbeit zwischen Marketing und technischen Fachabteilungen essenziell.

Die Branche wird digitaler

Auch das Handwerk verändert sich zunehmend. Viele Betriebe informieren sich online, nutzen Social Media oder arbeiten mit digitalen Tools.

Dadurch wird digitales Marketing immer relevanter. Hierbei ist es aber umso wichtiger authentisch zu bleiben und die Zielgruppe zu verstehen. Nicht immer ist z.B. eine „lockere“ Ansprache sinnvoll und zielführend.

Warum Marken im Handwerk so stark sind

Gerade im Handwerk ist Kundenloyalität extrem stark ausgeprägt. Viele Betriebe bleiben einer Marke über Jahre oder sogar Jahrzehnte treu. Und das funktioniert wirklich: Im Handwerk gibt es Marken, bei denen die Kundenbindung fast schon religiöse Züge annimmt.

Natürlich spielt die Qualität der Produkte eine entscheidende Rolle und ist nicht von der Hand zu weisen: Aber darüber hinaus liegt die eigentliche Stärke dieser Marken meiner Meinung nach in ihrer Markenführung und Kommunikation. Denn diese Unternehmen verkaufen nicht „nur“ Werkzeuge – sondern ein Lebensgefühl für Handwerker.

Hilti hat aus meiner Sicht verstanden, dass Handwerker keine Lust auf langweilige Werbung haben. Niemand möchte sich freiwillig eine PowerPoint-Präsentation über Bohrhämmer anschauen. Deshalb zeigt die Marke reale Baustellen, echte Einsätze und authentische Anwendungssituationen. Die Botschaft dahinter lautet sinngemäß:
„Mit Hilti bist du kein normaler Handwerker – du bist Profi.“

Auf Social Media funktioniert das hervorragend. Die Marke zeigt:

  • Maschinen im Einsatz
  • Baustellen-Content
  • Produkttests
  • echte Handwerker:innen

Dadurch entsteht eine starke emotionale Bindung zur Marke, an der auf Social Media über 100.000 Menschen teilhaben.

Festool verfolgt einen etwas anderen Ansatz: Besonders im Holz- und Innenausbau gilt die Marke als Premiumanbieter. Man könnte sagen: Festool ist das „Apple des Holzhandwerks“. Das zeigt sich auch in der Kommunikation. Bilder, Videos und Produkte wirken hochwertig, aufgeräumt und präzise.

Die Botschaft:
„Wer professionell und präzise arbeitet, nutzt Festool.“

Viele Handwerker:innen posten ihre Werkstätten inzwischen freiwillig auf Social Media – ähnlich wie andere Menschen ihre neuen Autos präsentieren. Dadurch entsteht sogenannter User-Generated-Content, der für die Marke enorm wertvoll ist.

DEC-Master – eine gute Vorbereitung?

Mit diesem Wissen über Markenwahrnehmung im B2B Bereich, erscheint die Arbeit im Marketing umso entscheidender für den Erfolg des Unternehmens. Denn hier entsteht die Kommunikation über die DNA des Unternehmens. Hier wird sichergestellt, dass die potentiellen Kund*innen von der Marke und den neuen Produkten und Lösungen erfahren.

Ihr stellt euch jetzt zurecht die Frage:

Aber wie bereitet mich der Studiengang DEC denn auf das Arbeiten im Marketing eines B2B Unternehmens vor?

Aus meiner „Sommersemester‑Perspektive“ kann ich sagen: DEC trifft ziemlich genau das, was man im B2B‑Marketing später braucht:

Was mir besonders gefällt: KI wird nicht als Fremdkörper behandelt, sondern ganz selbstverständlich mitgedacht. Nicht als „Problem“, sondern als Werkzeug, das einem die Arbeit erleichtern kann und neue Perspektiven eröffnet – diese Erkenntnisse werden im Berufsleben sehr nützlich sein.

Und der Ausblick?
Im Wintersemester geht’s dann mehr in Richtung Analyse. Ein Thema, das in der Praxis entscheidend wird: datengetriebenes Arbeiten, Analyse‑Methoden, digitale Marketing‑Technologien. Das hilft dabei, Kampagnen messbar zu machen, Zielgruppen besser zu verstehen und Entscheidungen fundierter zu treffen.
Einen spannenden Einblick in das Wintersemester gibt euch dieser Beitrag von Marlene.

Kurz gesagt: DEC bereitet euch gut darauf vor im B2B‑Marketing zu starten – durch eine Mischung aus Praxis, Tools und strategischem Denken.

Warum mich die Arbeit im B2B-Marketing begeistert

Aber dieses Wissen ist natürlich nur die halbe Miete. Dass mir die Arbeit hier so viel Spaß macht, liegt vor allem an den Aufgaben selbst. Das oft etwas trockene Image von ‚Business-to-Business‘ täuscht nämlich gewaltig.

Warum ich so gerne in diesem Bereich arbeite und was mich daran fasziniert, hat vor allem drei Gründe:

1. Man lernt Zielgruppen wirklich zu verstehen

Damit Marketingkampagnen funktionieren, muss man verstehen, wen man überhaupt erreichen möchtest. Dabei geht es nicht darum, was euch persönlich gefällt – sondern was für die Zielgruppe relevant ist. Genau darin liegt aber auch die Herausforderung: Häufig arbeitet man mit Zielgruppen, mit denen man vorher kaum Berührungspunkte hatte. Deshalb ist aus meiner Sicht Zuhören unglaublich wichtig. Um Bedürfnisse, Probleme und den Arbeitsalltag besser zu verstehen, helfen beispielsweise:

  • Umfragen
  • Interviews
  • Social Media
  • Datenanalysen
  • direkter Austausch mit Kund:innen

Die Erkenntnisse werden anschließend häufig in sogenannten Personas zusammengefasst.

In meinem eigenen Job arbeite ich genau in diesem Bereich: im Zielgruppenmarketing.

Meine Aufgabe ist es, die Zielgruppe im Unternehmen zu vertreten und gleichzeitig Inhalte sowie Angebote zu entwickeln, die nachhaltig begeistern. So stellt das Unternehmen sicher, dass Kampagnen für neue Produkte und Lösungen so ausgearbeitet sind, dass sie die Kunden auch ansprechen. Zusätzlich werden durch meine Arbeit auch neue Inhalte und Medien erarbeitet und bespielt – so sind z.B. Wissens-Poster ein wichtiges Medium für Berufsschulen.

2. Marketing im Handwerk ist moderner als viele denken

Was ich an B2B-Marketing im Handwerk besonders spannend finde, ist die moderne Art der Kommunikation. Viele Unternehmen setzen längst nicht mehr nur auf klassische Werbung, sondern auf:

  • Social Media
  • Podcasts
  • Events
  • digitale Content-Formate
  • Influencer aus der Branche

Besonders spannend finde ich, dass Inhalte oft deutlich praxisnäher und authentischer sind als in vielen anderen Branchen.

Ein Beispiel aus meiner Arbeit:
Um das junge Elektrohandwerk besser zu erreichen, habe ich gemeinsam mit einem Kollegen den Podcast „Zukunft elektrisch“ gegründet. Dort sprechen wir mit Expert*innen aus dem Unternehmen sowie Gästen aus der Branche über aktuelle Themen. Ziel ist es, komplexe Inhalte aus der Elektrobranche verständlich und kurzweilig aufzubereiten, sodass man sich „einfach“ weiterbilden kann.
Das ist wichtig, denn die Elektrobranche ist im Wandel und es kommen viele neue Technologien und Lösungen auf den Markt. Die Hersteller möchten sicherstellen, dass das Fachhandwerk eine Möglichkeit hat sich dahingehend weiterzubilden bzw. aktuell zu halten. Der Podcast ist daher, neben anderen Medien, ein wichtiger Kommunikationskanal um die Zielgruppe zu informieren.

Hier findest du den Podcast, zum Reinhören:

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3. Man beschäftigt sich mit Zukunftstechnologien

Viele Produkte im B2B-Bereich – gerade in der Elektro- oder Werkzeugbranche – sind technisch komplex und erklärungsbedürftig.

Genau das macht die Arbeit für mich spannend. Themen wie: Energiewende, Nachhaltigkeit, Smart Home, Digitalisierung oder KI verändern die Branche aktuell enorm. Dadurch entstehen ständig neue Produkte, Lösungen und Technologien. Damit diese erfolgreich eingesetzt werden können, reicht es allerdings nicht aus, sie einfach nur zu verkaufen. Das Fachhandwerk muss verstehen wie Produkte funktionieren, wie sie installiert werden und wie sie im Alltag eingesetzt werden. Genau hier spielt das Marketing eine wichtige Rolle.

Gemeinsam mit Produktmanagement und technischen Expert*innen entstehen Inhalte wie:

  • How-to-Videos
  • Schulungen
  • Produktdemonstrationen
  • FAQ-Seiten
  • Anleitungen

So werden komplexe Themen und neue Lösungen verständlich und praxisnah erklärt, sodass auch der Einbau problemlos funktioniert.

Was ich daran besonders mag:
Man bewirbt nicht einfach irgendein Produkt, sondern beschäftigt sich ständig mit Technologien und Entwicklungen, die direkten Einfluss auf die Zukunft haben. In meiner Position arbeite ich z.B. aktiv an Schulungen und Webinaren für das junge Elektrohandwerk und Lehrenden mit und bewerbe diese dann gezielt auf den passenden Kanälen, um die Zielgruppe zu erreichen.

Mein Fazit:

Die wenigsten denken bei Marketing wahrscheinlich an das Handwerk.

Aber ich kann sagen, dass spannende Marketingarbeit auch oder vielleicht besonders im B2B-Bereich entstehen kann: Man beschäftigt sich mit echten Herausforderungen aus der Praxis, arbeitet an Zukunftsthemen wie Digitalisierung oder der Energiewende und entwickelt Kommunikationsmittel, die Menschen im Arbeitsalltag erreichen und weiterhelfen. Außerdem finde ich spannend, wie nah man im B2B-Marketing an den Zielgruppen arbeitet. Man beschäftigt sich nicht nur mit Kampagnen, sondern versucht wirklich zu verstehen, was Kund*innen brauchen und wie Marken langfristig Vertrauen aufbauen können.

Deshalb glaube ich, dass B2B-Marketing für das Handwerk gerade für DEC-Studierende ein sehr spannendes Berufsfeld sein kann. Und das Wichtige: Der Studiengang Dialogmarketing & E-Commerce bereitet euch darauf sehr gut vor – viele Inhalte aus dem Studium lassen sich später direkt in der Praxis anwenden.

–> Hast du Fragen zu meiner Arbeit oder möchtest dich mit mir austauschen?
Schreib mir gerne!

Dass man mit dem Master DEC in vielen Bereichen starten kann, zeigen euch auch die folgenden Beiträge von Alumnis aus dem DEC Studiengang:

Birgit Mellert und ihr Weg ins internationale Marketing

Florian Brenner uns sein Weg zum Data Consultant

B2B Definition: vgl. https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/business-business-markt-28155/version-439133

Bilder: Eigene Aufnahmen und Bearbeitung durch Canva

Titelbild: Generiert mit Gemini und Canva

Grafiken: Generiert mit Canva

Studium

Mein ehrlicher DEC-Survival-Guide durch das Wintersemester

Nur zwei Tage in der Woche Uni? Das Studium „Dialogmarketing & E-Commerce“ im idyllischen Schwarzwald wirkt erst einmal ziemlich entspannt. Doch der Schein trügt: Projektarbeiten und Deadlines stapeln sich schneller, als dir lieb ist. Damit du nicht im Stress untergehst, zeige ich dir hier, mit welchen Tipps und Tricks du das Wintersemester erfolgreich rockst.

Eine Studentin steht vor dem Kloster Gengenbach, der Hochschule Offenburg und schaut in den Himmel, wo eine Gedankenblase mit den Worten: "Next Step: DEC-Master" steht.

Nach meinem Bachelor in Medien und Informationswesen an der Hochschule Offenburg war für mich klar: Das war noch nicht alles. Als ich dann den DEC-Master direkt hier entdeckt habe, war die Entscheidung eigentlich sofort gefallen. Drei Semester, starker Praxisbezug und der Campus war mir schon bestens bekannt. Warum also wechseln, wenn man hier schon alles hat, was man braucht?

Neben meinen eigenen Erfahrungen stecken in diesem Guide auch Insights aus einer Umfrage unter 19 Alumni, die ich persönlich via LinkedIn kontaktiert habe. Damit bist du für den Start im DEC bestens gewappnet.

Trennelement mit To-Do-Liste

Die Vorbereitung: Dein Werkzeugkoffer für das Semester

Bevor wir zu den einzelnen Stationen kommen, musst du deine Grundausrüstung prüfen. Ohne die richtigen Werkzeuge stürzt du ab, noch bevor der November richtig anfängt.

Ein Koffer mit der Aufschrift "DEC", der 4 Elemente enthält: einmal eine Gruppe, die zusammensteht. Ein Symbol, dass KI darstellt. Eine Mealprep-Box. Und ein Symbol, dass einen Menschen in der Mitte zeigt und um ihn herum sind Symbole die ein Orga Tool darstellen sollen.

Such dir dein Dream-Team: Im DEC-Master kommst du alleine nicht weit. Eine verlässliche Gruppe ist der wichtigste Baustein für deinen Erfolg. Die Alumni bestätigen: Auf ihrer Prioritätenliste steht das Team unangefochten auf Platz 1. Such dir also gezielt Leute, die genauso motiviert sind wie du.

KI als „Secret Weapon“: Ich setze NotebookLM, Claude und Gemini gezielt ein, um auch bei anspruchsvollen Klausuren oder Projekten die Inhalte nicht nur zu überfliegen, sondern wirklich zu durchdringen. KI Tools belegen in der Umfrage unter Ehemaligen Platz 2.

Nutz ein Orga-Tool: Notion rettet dich vor dem Chaos in WhatsApp oder Drive. Mit meinem Template behältst du Deadlines sicher im Griff. Genau deshalb landen solche Organisationstools bei den Absolvent*innen auf Platz 3.

Meal-Prep-Hack: Ein Teil der Vorlesungen findet im Kloster Gengenbach statt, wo es keine Mensa gibt. Meal Prep ist für mich deshalb Pflicht. Inspiration dazu findest du in einem Beitrag hier auf honey.

Trennelement mit Frau, die durch ein Fernglas schaut.

Ein Blick auf dein Semester: Was dich erwartet

Kurz-Check gefällig? Um nicht den Überblick zu verlieren, behalte diese Meilensteine im Kopf: drei Referate, zwei Großprojekte und drei Klausuren.

Übersichts-Grafik von den Prüfungsleistungen, die im Wintersemester anstehen.

Damit du nicht nur allgemeine Hacks bekommst, gehen wir jetzt jede Station einzeln durch.

Trennelement mit gelber Flagge, wo eine 1 draufsteht.

Station 1: Die Kletterpassagen im Präsentationsmarathon

Prüfungen sind in dieser Phase noch weit weg. Zuerst heißt es: Durchbeißen durch ein dichtes Netz aus Recherche, Meetings und Deadlines.

Zwei Hände die ein Smartphone bedienen, und dabei Symbole erscheinen, wie ein Daumen hoch, ein Like, ein Share und ein Textsymbol.

Social Media Marketing

Ihr haltet ein Referat über ein aktuelles Thema. Wir hatten zum Beispiel virtuelle Influencer. Teilt die Aufgaben früh auf. Trefft euch regelmäßig für gemeinsame Diskussionen. Der Vortrag muss am Ende wie aus einem Guss klingen. Vermeidet, dass der Vortrag nur aus einzelnen Stücken besteht. Die Präsentation findet im Januar statt.

Ein Einkaufswagen mit Smiley-Barometer

Konsumentenpsychologie

Ihr bearbeitet Themen wie Markenzufriedenheit, Markensympathie oder Markenloyalität. Da die Phase schon im November oder Dezember startet, solltet ihr frühzeitig anfangen. Das zahlt sich am Ende definitiv aus.

Ein Graphen, der nach oben steigt und von einer Lupe näher betrachtet wird.

Trends im Datenmanagement

Hier steht ein Vortrag zu einem Trendthema wie Künstliche Intelligenz auf dem Programm. Reine Theorie verfehlt hier das Ziel. Bringe handfeste Praxisbeispiele mit. Der Start ist ebenfalls im November. Gute Pläne für dein Zeitmanagement sind auch hier Pflicht.

Psst! Meine persönlichen Top 3 Präsentationstipps
Grüner Haken

Öffnet nie mit „Heute präsentieren wir euch das Thema X“. Das vergisst jeder sofort. Startet stattdessen mit einer provokanten These, einer überraschenden Zahl oder einem kurzen echten Beispiel. Die ersten 30 Sekunden entscheiden, ob das Publikum zuhört oder abschaltet.

Grüner Haken

Übt nicht nur die Inhalte, sondern explizit die Übergänge zwischen den Sprechenden. Genau dort verlieren Gruppen ihren Flow. Und genau das fällt Professor*innen auf.

Grüner Haken

Macht den „So what?“-Test: Nach jeder Folie fragt ihr euch: Was soll unser Publikum damit mitnehmen? Wenn ihr keine klare Antwort habt, braucht die Folie nicht in eure Präsentation.

Trennelement mit gelber Flagge, auf der eine zwei steht.

Station 2: Die Königsetappe mit zwei Großprojekten

Zwei Mammutprojekte laufen parallel zu deinen anderen Aufgaben. Das Geniale daran: Du arbeitest hier nicht für die sprichwörtliche Schublade, sondern löst echte, handfeste Cases für Praxispartner. Mit welchen Unternehmen kooperiert wird, variiert von Semester zu Semester. In unserem Fall (Wintersemester 25/26) war das beispielsweise der Medienkonzern Hubert Burda Media. Die finalen Präsentationen stehen im Januar an.

Fünf Studentinnen präsentieren in einem Vorlesungsraum ein Projekt.

Dialogmarketing und Mediaplanung Workshop

In unserem Semester haben wir organischen Content für die Climaclic Klimalotterie erstellt. Dafür mussten wir Künstliche Intelligenz als Werkzeug nutzen. Nutzt eure individuellen Stärken für die Aufgabenverteilung und stimmt euch regelmäßig ab, um den Prozess effizient zu steuern und Unnötiges frühzeitig zu eliminieren.

Fünf Studentinnen präsentieren in einem Vorlesungsraum ein Projekt.

E-Commerce-Konzeption und -Testing

Wir durften ein komplettes UX-Testing für den neuen Aboshop von Focus durchführen. Mit echten Probanden, Eyetracking und Tiefeninterviews haben wir die Benutzerführung auf Herz und Nieren geprüft. Das bedeutet zwar extrem viel Arbeit, aber es ist ein steiler Lernanstieg, bei dem man viel mitnimmt. Und glaub mir: Nach diesem Projekt siehst du jede Website mit anderen Augen und weißt endlich, was ein wirklich gutes Nutzererlebnis ausmacht.

Alumni Info Symbol
Was die Alumni für die Großprojekte empfehlen:
  • Unternehmen proaktiv einbinden: Tretet frühzeitig mit den Praxispartnern in Kontakt, denn das hinterlässt einen professionellen Eindruck und wird sehr geschätzt.
  • Regelmäßiger Austausch mit den Profs: Klärt frühzeitig die jeweiligen Erwartungen, da diese den Projekterfolg maßgeblich beeinflussen.
  • Fokus bewahren: Verliert euch nicht zu sehr in Details. Baut die Präsentation wie eine Storyline auf, bei der ihr erst das Problem skizziert und dann die Lösung vorstellt.
  • Strukturierte Teamarbeit: Klare Rollen und kurze, zielgerichtete Meetings sind der Schlüssel. Wer versucht, alles gleichzeitig gemeinsam zu machen, landet meist im Chaos.
Trennelement mit einer Frau, die auf einer Bank sitzt.

Zwischenstation Gengenbach: Dein Ausgleich auf dem Weg nach oben


Im DEC hast du zwei Vorlesungstage pro Woche: einen am Campus Offenburg, den anderen im Kloster Gengenbach.
Mein Tipp: Nutz Gengenbach für deinen Ausgleich. Das Städtchen liegt mitten im Grünen zwischen Wald und Weinbergen. Es ist der perfekte Ort für Spaziergänge durch die Altstadt, Kaffeetrinken mit Kommiliton*innen, Sport oder abendliche Bar-Besuche. Die Alumni sind sich übrigens einig: Dieser Ausgleich ist essenziell. Ohne diese bewussten Pausen knallst du im Februar ungebremst gegen die Wand. Laptop weglegen und durchatmen ist keine Schwäche, sondern deine wichtigste Erfolgsstrategie.

Meine Go-To-Spots in Gengenbach

Trennelement mit 3 Alumni, die einen traurigen und einen fröhlichen Smiley in der Hand jeweils halten

Die Meinung der Alumni

Was sagen die Alumni noch zum Studium? Hier sind weitere spannende Fragen und Antworten, die ich für dich gesammelt habe:

Würdest du den DEC-Studiengang weiterempfehlen?

Das Ergebnis ist differenziert, aber positiv: Rund 42 % sagen „Eher ja“, weitere ca. 31 % empfehlen ihn „Auf jeden Fall“. Auf der anderen Seite würden rund 21 % eher abraten und ca. 5 % würden ihn nicht weiterempfehlen.

Als Gründe für eine Empfehlung nannten die Alumni vor allem den starken Praxisbezug mit echten Unternehmensprojekten, den Netzwerkaufbau und die Abwechslung von Marketing und Technik-Themen. Besonders hervorgehoben wurde, dass man durch die Teamarbeit die wertvollsten Soft Skills gewinnt. Kritik gab es hingegen für den hohen Aufwand im Vergleich zu den ECTS.

Ist ein Werkstudentenjob im Wintersemester realistisch?

Es kommt auf das richtige Maß an!

Der „Sweet Spot“ (52,6 %): Bis zu 15 Stunden pro Woche sind für die meisten gut machbar.

Die Vorsichtigen (26,3 %): Sie empfehlen maximal 10 Stunden, um entspannt durchzukommen.

Die Power-User (15,8 %): 20 Stunden sind machbar, aber eben eher die Ausnahme.

Mein persönlicher Rat: Übernimm dich nicht! Falls du dich für einen Job entscheidest, hilft mir ein Notion-Dashboard extrem dabei, zwischen Vorlesungen und Arbeit nicht den Überblick zu verlieren.

Wann wird’s richtig stressig?

Das Ergebnis ist eindeutig: 63,2 % nennen die Phase von Januar bis Februar – Projekt-Endspurts und Klausurenphase kombiniert – als die härteste Zeit. Für 31,6 % war die Phase von November bis Dezember mit den Präsentationen am belastendsten.

Als Grund nannten sie zu viele parallele Deadlines und fehlende Pausen zwischen Abgaben und Prüfungen. Zudem passiert häufig der klassische Fehler, die Klausurvorbereitung wegen der Präsentationen zu lange aufzuschieben.

Welche Fächer sind wirklich am schwersten?

Die Alumni haben mir jeweils ihre Top 3 der schwierigsten Fächer verraten. Hier ist das Gesamtergebnis (n=19):

  1. Data Analytics – 63,2 % (klarer Spitzenreiter)
  2. Online- und Social Media Recht – 52,6 %
  3. Trends im Datenmanagement – 36,8 %
  4. UX-Testing und Multichannel Retailing – je 31,6 %
  5. Dialogmarketing-Präsentation – 15,8 %
  6. Social Media Marketing – 5,3 %

Damit du bestens für die beiden anspruchsvollsten Fächer gewappnet bist, werfen wir im nächsten Abschnitt einen Blick auf die Klausuren.

Trennelement mit gelber Flagge, auf der eine drei steht.

Station 3: Der finale Gipfelsturm in der Klausurenphase

Die Prüfungsphase zieht sich über etwa drei Wochen. Da die Zeitabstände zwischen den Klausuren extrem kurz sind, zahlt sich eine gute Vorbereitung aus. Wer hier strukturiert bleibt, kommt entspannter durch diese Phase.

Online und Social Media Recht

Du hast keine Juravorkenntnisse? Willkommen im Club. Die juristische Fallprüfung erfordert eine neue Denkweise. Sei unbedingt in der Vorlesung präsent. Das dort besprochene Schema ist der Schlüssel für die Klausur.

Mein Geheimtipp: Nutze Falllösebücher aus der Bibliothek. So gewinnst du Sicherheit in der Anwendung, da das genau der Kern der Klausur ist.

Ein Schnappschuss eines Schreibtisches, auf dem sich zwei Gesetzbücher befinden, sowie ein Fall-Löse-Buch.

Fälle üben, üben, üben …

Multi-Channel-Management als Verbundklausur

Multi-Channel-Retailing: Hier wartet ein 50-Fragen-Katalog auf dich. Manche Ehemaligen schwören darauf, die Antworten stur auswendig zu lernen. Mein Tipp: Arbeite den Katalog wöchentlich auf, dann hast du kurz vor der Prüfung keinen Stress.

Strategisches Marketing: Dieses Fach ist sehr praxisnah. Der Professor nutzt anschauliche Beispiele aus seinem Berufsleben, wodurch die Theorie sofort greifbar wird. Wer in der Vorlesung aktiv mitmacht, verankert das Wissen direkt und spart sich so viel Lernaufwand für die Klausur.

Ein Vorlesungssaal, bei dem ein Beamer eine Vorlesungsfolie projiziert, wo es über "Entscheiden & Führen" geht

Sketchnotes statt trockener Folien im Strategischen Marketing

Data Modelling, Mining und Analytics

Die Klausur besteht aus zwei Teilen:

Data Analytics: Hier sind die Altklausuren pures Gold. Fang so früh wie möglich an, diese zu üben. Das Labor ist zudem eine super Abwechslung: Hier wendest du die Theorie praktisch an, wodurch sie viel besser hängen bleibt.

Data Modelling, Mining: Nutze unbedingt die zusätzlichen Übungsstunden des Professors. Ihr rechnet dort echte Aufgaben aus alten Prüfungen durch. Das ist die effektivste Vorbereitung, die du bekommen kannst.

Ein PC im KNIME Labor, wo man das Programm "KNIME" sieht mit Workflow.

Im KNIME-Labor

Das perfekte Lern-Timing?

Hier gehen die Meinungen etwas auseinander:

Mein Rat: Setz auf Beständigkeit statt auf Panik. Je eher du startest, desto stressfreier wird deine Prüfungsphase.

Vorsicht vor der Lawine: Wahlpflichtfächer

Du kannst im Wintersemester zwar schon Wahlpflichtfächer belegen, obwohl diese eigentlich für das Sommersemester konzipiert sind. Mein Rat: Mache freiwillig maximal ein Fach. Das Wintersemester ist extrem kompakt. Spare dir deine Kapazitäten für die Kernfächer.

Welche Wahlpflichtfächer wählen? Das empfehlen die Alumni:

Alle Details zu den Fächern findest du direkt im Moodle-Kurs, sobald du immatrikuliert bist.

Trennelement mit Gipfel und gelber Flagge.

Der Blick vom Gipfel

Das Wintersemester im DEC ist herausfordernd. Doch nach der letzten Prüfung im Februar weißt du, warum du hier bist: Du wächst an den Aufgaben und nimmst praxisnahe Fähigkeiten mit, die dir kein Lehrbuch bieten kann.

Eine Studentin, die auf dem Gipfel sitzt und in der rechten Hand eine gelbe Flagge mit der Aufschrift "DEC" in der Luft schwingt.

Bist du bereit, den DEC-Gipfel im Wintersemester zu stürmen? Hier geht’s direkt zur Bewerbung.

Noch unsicher, ob der Studiengang zu dir passt? Finde es in meinem Quiz heraus:

Textquellen
Bildquellen
  • Titelbild: mit Gemini und Canva erstellt
  • Einleitungsbild: eigenes Foto mit Canva bearbeitet
  • alle Zwischen-und Umfrage-Grafiken: mit Canva erstellt
  • Werkzeugkoffer: mit Canva erstellt
  • Überblicks-Grafik: mit Canva erstellt
  • Präsentations-Grafiken: mit Canva erstellt
  • Großprojekte: eigene Bilder mit Gemini bearbeitet
  • Zwischenstation Gengenbach: eigene Bilder mit Canva bearbeitet
  • Klausuren-Bilder: eigene Bilder mit Gemini nachbearbeitet
  • Blick vom Gipfel: eigenes Bild bearbeitet mit Gemini
Studentenleben

Ästhetik, Sport und Zukunftspläne: Aylin im Portrait

Bei Aylin gilt: Keine Standartfloskeln, sondern Fokus auf den, was wirklich zählt. Das Portrait zeigt Aylin, wie sie den Spagat zwischen Masterstudium und persönlicher Balance meistert. Ein ehrlicher Einblick in ein Leben voller Ästhetik, Sport und Zukunftsplänen, bei denen eins feststeht: Karriere ja, aber eben nicht um jeden Preis.

Fact-Check: Aylin im Schnelldurchlauf

Bevor wir tief in Aylins Geschichte eintauchen, starten wir mit einem schnellen Rundum-Check über sie.

Aylins Weg zum Master

Dass Aylin heute erfolgreich im Master sitzt, war für sie nicht ganz selbstverständlich. Aufgewachsen mit sechs Geschwistern und ohne akademischen familiären Hintergrund, fand sie vor allem in ihren älteren Geschwistern wichtige Vorbilder. Sie lebten ihr vor, was machbar ist, und weckten in Aylin den Gedanken: „Warum eigentlich nicht auch ich?“

Allerdings lief nicht alles von Anfang an glatt. In ihrer Realschulzeit fiel ihr das Lernen oft schwer und Zweifel am Erfolg eines späteren Studiums begleiteten sie. Die Wende kam dann mit dem Wechsel auf das Wirtschaftsgymnasium. Aylin merkte schnell, dass ihr BWL absolut liegt, blühte auf und tankte neues Selbstvertrauen. Ihre logische Konsequenz: das anschließende Bachelorstudium in Offenburg.

 

Nach dem Bachelor-Abschluss stand sie vor der klassischen Frage, die vermutlich jeder Studierende kennt: direkter Berufseinstieg oder doch noch den Master? Aylin hat sich ganz bewusst für das weiterstudieren entschieden. Weniger wegen eines starren Karriereplans, sondern weil sie sich schlichtweg noch zu jung für einen Vollzeitjob fühlte. Der Master schenkt ihr die Zeit, sich fachlich wie persönlich weiterzuentwickeln und sich über ihre Zukunft klar zu werden.

Dabei erlebt sie den Master als deutlich praxisnäher, als sie zunächst erwartet hatte. Besonders die vielen Gruppenarbeiten prägen ihren Studienalltag. Es geht nicht nur darum, eigene Aufgaben zu erledigen, sondern sich abzustimmen, gemeinsam Ideen zu entwickeln und Verantwortung im Team zu übernehmen. Genau das macht das Studium manchmal herausfordernd, aber auch lebendig.

Theorie trifft Praxis

Neben dem Master-Studium stellt Aylin ihre Fähigkeiten direkt in der Praxis unter Beweis. Sie arbeitet bei der Straumann Group im Produktmarketing. Stark eingebunden im Social-Media-Bereich, gehört das Gestalten von Content, zu einer ihrer Hauptaufgaben. An ihrer Arbeit begeistert sie vor allem die Mischung daraus, sich kreativ auszutoben und gleichzeitig fachlich dazuzulernen. Sie sagt selber, dass sie merkt wie wichtig es ist, echtes Interesse an dem zu haben, was man tut. Denn wenn einem eine Aufgabe richtig Spaß macht, fällt es auch viel leichter, gut darin zu werden. Diese Erkenntnis hilft ihr dabei, ihre beruflichen Interessen besser einzuordnen. Gleichzeitig meint sie, dass sie sich nicht für immer auf einen einzigen Bereich festlegen möchte, sie braucht Abwechslung, neue Eindrücke und Herausforderungen, an denen sie wachsen kann.

Zwischen Social Media, Cafés und schönen Momenten

Wenn man Aylin kennenlernt, merkt man schnell, dass sie ein Mensch ist, der sehr auf Ästhetik bedacht ist. Sie achtet im Alltag gerne darauf, wie Dinge aussehen, egal ob Kleidung, Make-Up oder Bilder von schönen Momenten, die sie festhält. Im Gespräch hat sie mir erzählt, dass es ihr dabei gar nicht um oberflächliche Perfektion geht, sondern vielmehr darum, Dinge bewusst schön zu gestalten, sie wahrzunehmen und sich dadurch einfach wohlzufühlen. Sie liebt es, Bilder zu machen und Augenblicke festzuhalten, nicht nur für Social Media, sondern auch für sich selbst.

Besonders gerne trifft sie sich mit Freundinnen in Cafés. Dort kann sie abschalten, reden, lachen und den Uni- und Arbeitsalltag für einen Moment hinter sich lassen. Gleichzeitig passen diese Treffen perfekt zu ihrem Sinn für Ästhetik, denn Aylin hat einfach ein Auge für ein schönes Café, gutes Licht und den besonderen Moment.

Deshalb sind Plattformen wie Instagram und TikTok für sie auch weit mehr als nur ein netter Zeitvertreib. Sie nutzt sie intensiv im Alltag, um sich inspirieren zu lassen, neue Trends aufzusaugen und Ideen zu sammeln.

 

Gleichzeitig geht Aylin aber auch sehr offen mit den Kehrseiten von Social Media um und weiß, dass sie sich oft davon beeinflussen lässt. Trends, Meinungen und perfekte Bilder aus den Bereichen Mode, Reisen, Beauty oder Lifestyle gehen nicht spurlos an ihr vorbei und verändern manchmal ganz automatisch die eigene Wahrnehmung.

Trotz des Wissens, dass online extrem viel inszeniert ist, bleibt eine gewisse Wirkung eben selten aus.

Sport als Ausgleich

Um den Kopf vom Uni- und Arbeitsstress freizubekommen, setzt Aylin voll auf Bewegung. Krafttraining nimmt einen großen Platz in ihrem Leben ein und gibt ihr im Alltag eine feste Struktur. Sie geht regelmäßig ins Gym und achtet diszipliniert auf ihre Ernährung. Ebenso gehören Tennis und Tanzen zu ihren Interessen, auch wenn sie diesen nicht immer regelmäßig nachgeht. Für Aylin ist das Ganze weit mehr als nur ein Hobby, es hilft ihr aktiv vom Stress abzuschalten. 

Du möchtest noch mehr darüber erfahren, wie Aylin mit Stress umgeht, und mehr Struktur in ihren Alltag bringt? Schaue dir hier ihren Beitrag an: Vom Dauerstress zur Struktur: Mein System für Studium, Job und Freizeit

Fernweh im Herzen, die Familie im Gepäck

Das Reisen zählt zu einer der großen Leidenschaften von Aylin. Für sie bedeutet Reisen weit mehr als eine bloße Auszeit von der gewohnten Routine. Es ist für sie mehr ein Gefühl von echter Freiheit und eine Quelle für neue Inspiration. Am liebsten würde sie einmal die ganze Welt mit eigenen Augen sehen, wobei ein ganz besonderes Traumreiseziel ganz oben auf ihrer Liste steht: einmal auf die Philippinen zu reisen. 

Doch so sehr sie das Fernweh auch packt, ihre absoluten Lieblingsurlaube sind die, die sie mit ihrer Familie teilen kann. Denn diese gemeinsamen Tage sind für die mehr als nur eine normale Urlaubsreise. Es ist wertvolle, unbezahlbare Zeit, im Kreis ihrer Liebsten, welche früher in einer so großen Familie nicht immer selbstverständlich war. Genau aus diesem Grund, möchte ihre Familie daraus in Zukunft eine feste neue Tradition machen. Einmal im Jahr wollen sie für eine Woche alle zusammen wegfahren und dies dann später auch gerne noch mit Partnern und Kindern.

 

Der Blick nach vorn

Wie es nach dem Master weitergeht? Das kann sie selber noch nicht ganz beantworten. Was sie aber weiß ist, dass sie nicht sofort in den klassischen 40-Stunden Arbeitsalltag starten möchte. Vielmehr zieht es sie erst einmal raus aus der gewohnten Umgebung. Vielleicht kommt der Umzug in eine andere Stadt für eine gewisse Zeit oder es geht ins Ausland um neue Erfahrung zu sammeln. Immerhin steht eine Reise auf die Philippinen ganz oben auf ihrer Bucket List. Eins ist auf jeden Fall sicher, egal wie weit sie dabei wegzieht, ihre Familie bleibt für sie immer der feste Bezugspunkt und ein Ort an den sie jederzeit zurückkommen kann.

Karriere ist ihr zwar wichtig, aber eben nicht um jeden Preis. Aylin möchte sich weiterentwickeln, aber gleichzeitig genug Raum für sich selbst behalten. Es geht ihr um die richtige Balance im Leben: Platz für bewusste, disziplinierte Auszeiten im Gym, für inspirierende Treffen bei Kaffee-Dates mit ihren Freundinnen und all die schönen Augenblicke, die das Leben abseits von Hörsaal und Job erst lebenswert machen.

Du möchtest mehr über Aylin und ihren weiteren Weg erfahren, dann melde dich gerne bei ihr 🙂

 

 

Bildquellen
  • Titelbild: Eigene Aufnahmen von Aylin, Bearbeitet via Canva von mir
  • Abbildung 1 Steckbrief: Eigene Aufnahmen von Aylin, Bearbeitet via Canva von mir
  • Abbildung 2 Weg zum Master: Eigene Aufnahmen von Aylin, Bearbeitet via Canva von mir
  • Abbildung 3 Foto Icon: Erstellt via Canva
  • Abbildung 4 Café: Eigene Aufnahmen von Aylin
  • Abbildung 5 Sport: Eigene Aufnahmen von Aylin
  • Abbildung 6 Reisen: Icon erstellt via Canva
  • Abbildung 7 Reisen: Eigene Aufnahmen von Aylin
  • Abbildung 8 Arbeit: Icon erstellt via Canva

Studium

Vom Traum zur Wirklichkeit: Dein Guide für ein stressfreies und unvergessliches Auslandssemester

Stehst du gerade vor der Entscheidung, ein Auslandssemester zu machen? Mach es! Mein eigenes Auslandssemester war eine lebensverändernde Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Um dir die Planung zu erleichtern, habe ich ein paar nützliche Tipps zusammengestellt, die ich gerne vor meinem eigenen Abenteuer gewusst hätte.

Dieser Blogbeitrag führt dich durch alle wichtigen Phasen, von der Planung bis zur Rückkehr deines Auslandssemesters und gibt dir Tipps und wichtige Informationen an die Hand. Lass´ uns gemeinsam dafür sorgen, dass dein Auslandssemester unvergesslich wird und reibungslos verläuft.

Auf zu neuen Ufern: welches Land passt zu dir?

Bevor du dich entscheidest, wohin die Reise gehen soll, recherchiere ausführlich über die potenziellen Zielorte und Universitäten. Überlege dir, welche Länder und Kulturen dich besonders interessieren und welche Universitäten ein starkes akademisches Programm in deinem Fachgebiet bieten. Websites wie QS World University Rankings und Times Higher Education können dabei hilfreich sein, da du hier Informationen zu den Kompetenzen der einzelnen Fachbereiche der Universitäten nochmal nachlesen kannst.

Tipp für die Hochschule Offenburg:
Besuche das Internationale Office und lass dich von den Profis beraten, welches Land für dein Auslandssemester das Richtige ist. Hier erhältst du spezifische Informationen und Erfahrungswerte, die auf deinen Studiengang abgestimmt sind.

Der perfekte Start: so gelingt deine Bewerbung

Bewerbungsunterlagen:
Bereite deine Bewerbungsunterlagen sorgfältig vor. Dazu gehören meist Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und eventuell Sprachzertifikate. Informiere dich, ob deine Zieluniversität bestimmte Sprachtests wie TOEFL oder IELTS verlangt und plane ausreichend Zeit für deren Vorbereitung und Durchführung ein.

Tipp für die Hochschule Offenburg:
Hier gibt es extra einen Reiter namens Bewerbungsverfahren auf der Webseite des Internationalen Offices. Hier kannst du den ganzen Prozess sowie die Voraussetzungen nachlesen.

Bewerbungsfristen:
Ein Auslandssemester bringt zwar einiges an Aufwand mit sich, aber die Belohnungen sind es wert! Einer der wichtigsten Aspekte ist die rechtzeitige Information über die Bewerbungsfristen deiner Wunschuniversitäten, da diese stark variieren und oft bereits ein Jahr im Voraus festgelegt werden, insbesondere außerhalb der EU.
Tipp: Schnapp dir einen Kalender und markiere alle wichtigen Fristen. So behältst du den Überblick und vermeidest, dass sie in einem digitalen Dokument verloren gehen.

Zusage erhalten? So planst du jetzt dein Budget

Finanzplan:
Das Thema Finanzen kann manchmal wirklich herausfordernd sein, besonders wenn es um ein Auslandssemester geht. Es ist oft schwierig, genaue Zahlen zu finden, um die anfallenden Kosten richtig einzuschätzen. Nutze daher Websites wie Numbeo, um die Lebenshaltungskosten in verschiedenen Städten zu vergleichen und besser abzuschätzen.

Schnell vergessen, aber wichtig: Eine Krankenversicherung!

Ein Thema, das leicht untergeht, aber super wichtig ist, sind Versicherungen. Anbieter wie MAWISTA und Care Concept bieten spezielle Tarife für Studierende im Ausland an. Bei mir war es so, dass mir die Uni auf Nachfrage eine passende Krankenversicherung empfohlen hat. Also, mein Tipp: Frag einfach mal bei deinem Ansprechpartner vor Ort nach – das kann dir echt viel Stress ersparen!

Apropos Finanzen: ein Bankkonto eröffnen

Je nachdem, wo du im Ausland bist und wie lange dein Aufenthalt dauert, kann es sich lohnen, ein lokales Bankkonto zu eröffnen. Das macht Mietzahlungen und Geldabhebungen in Ländern außerhalb der EU oft viel einfacher und hilft dir, eine Menge an Gebühren zu sparen. Ein kleiner Aufwand, der sich schnell auszahlt!

Example Image

Finanzielle Unterstützung:
Stipendien sind eine großartige Möglichkeit, dein Auslandssemester finanziell zu unterstützen! Die Bewerbungsfristen liegen oft ein Jahr im Voraus, daher lohnt es sich, frühzeitig loszulegen. Wenn du schon mit dem Gedanken spielst, ins Ausland zu gehen, starte am besten sofort mit der Bewerbung.

Neben den automatisch vergebenen ErasmusPlus- und Promos-Programmen durch deine Hochschule gibt es viele weitere Stipendien, die du nutzen kannst. Hier sind einige, die du zusätzlich beantragen kannst, die ich auch in Betracht gezogen hatte:

Wo kann ich mich noch weiter über Stipendien informieren?

Solltest du noch weitere Ideen benötigen, hier sind zwei Webseiten, die dir noch mehr Informationen bieten. Die Welt der Stipendien ist riesig – nutze diese Chance:

Finanz-Check bestanden? Auf zur Wohnungssuche!

Fang so früh wie möglich an (am besten nach deiner Zusage), nach einer Unterkunft zu suchen, um die besten Optionen zu sichern. In beliebten Studistädten ist die Nachfrage hoch, daher empfiehlt es sich, mehrere Monate im Voraus zu suchen. Ein Auslandssemester im Hotel zu starten, ist teuer und stressig.

In vielen Ländern, besonders in den USA und Kanada, sind Campus-Wohnheime eine beliebte Wahl. Schau dir die Wohnheime auf der Website deiner Gastuniversität an und informiere dich über den Bewerbungsprozess. In Europa bieten Universitäten oft keine Wohnheimplätze an, deshalb können Onlineplattformen wie Housing Anywhere oder Uniplaces eine große Hilfe sein. Hier findest du eine kleine Liste, an Plattformen, die dir bei der Suche helfen können.

Bereit für die Reise? Tipps zum Thema Anreise planen

Die Anreise zu deinem Auslandssemester ist ein aufregender Teil deines Abenteuers, sie erfordert jedoch sorgfältige Planung und Vorbereitung. Hier sind einige Tipps, die dir helfen, deine Anreise reibungslos zu gestalten und gleichzeitig auch noch günstig:

Flexibilität bei den Reisedaten

Sei flexibel bei deinen Reisedaten, um günstigere Flug- und Zugpreise zu finden. Laut Studien sind Flüge am Dienstag, Mittwoch und Samstag am günstigsten. Bei Zügen sind es wohl die Uhrzeiten, die den Preis ausmachen.

Vergleichsportale nutzen

Nutze Flugvergleichsseiten wie Skyscanner, Kayak oder Google Flights, um die besten Flugangebote zu finden. Oder auch für Züge, kannst du ein Vergleichsportal nutzen, vielleicht ist es bei anderen Anbietern in anderen Ländern günstiger.

Zwischenstopps in Betracht ziehen

Untersuche die Möglichkeit von Zwischenstopps, da Direktflüge manchmal teurer sind. Ein Zwischenstopp kann auch eine Gelegenheit sein, eine neue Stadt auf dem Weg zu erkunden.

Der Pack-Check: Das wichtigste vor deiner Abreise

Bevor du abreist, gibt es einige wichtige Dinge, an die du denken solltest. Dazu gehören Packlisten, Reisedokumente und Medikamente, um sicherzustellen, dass du optimal vorbereitet bist.

Packliste

Vorgefertigte Packlisten gibt es wie Sand am Meer. Oft sogar für die einzelnen Länder.
Tipp: frag doch mal ChatGTP nach deiner Packliste speziell für deine Stadt. Mir hat das damals echt ein mega Ergebnis gegeben.

Reisedokumente

Stelle sicher, dass du alle notwendigen Reisedokumente wie Reisepass, Visum, Flugticket, Versicherungsnachweis und ggf. Impfausweis griffbereit hast.

Medikamente

Wenn du regelmäßig Medikamente einnimmst, vergiss nicht, ausreichend Vorrat für deine gesamte Aufenthaltsdauer mitzunehmen und gegebenenfalls eine ärztliche Bescheinigung für den Transport mitzuführen.

Angekommen und jetzt? Tipps für deine Zeit vor Ort

Natürlich gehört zu deinem Auslandssemester auch das Besuchen der Uni, das Absolvieren von Prüfungen und die Teilnahme an Uni-Events. Zusätzlich möchte ich dir noch drei wertvolle Tipps für dein tägliches Leben im Ausland mit auf den Weg geben.

eins

Knüpfe frühzeitig Kontakte zu anderen internationalen und einheimischen Studierenden. Viele Universitäten haben spezielle Programme oder Organisationen wie ESN (Erasmus Student Network), die dir dabei helfen können. Schau auch auf Plattformen wie Meetup nach Veranstaltungen in deiner Nähe.

zwei

Nutze deine Freizeit, um Land und Leute kennenzulernen. Informiere dich über lokale Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele. Webseiten wie Time Out oder lokale Tourismusseiten bieten zahlreiche Tipps und Informationen.

drei

Auch wenn es logisch erscheint, ist dieser Tipp für diejenigen hilfreich, die Schwierigkeiten haben, über die Distanz in Kontakt zu bleiben. Nutze Social Media, um mit deinen Liebsten verbunden zu bleiben, auch wenn sie weit weg sind. Ein kleiner Anstoß hilft, damit du auf dem Laufenden bleibst und Entfremdung durch die Distanz vermieden wird.

Meine Zeit in Kanada: ein paar Einblicke

Um dir einen besseren Eindruck von meinem Auslandssemester zu geben, möchte ich einige besondere Momente und Erlebnisse mit dir teilen. Das erste Foto zeigt das Wohnheim, in dem ich während meiner Zeit in Kanada gewohnt habe. Es war mein Zuhause fernab der Heimat und ein Ort, an dem ich viele neue Freundschaften schließen konnte.

Das zweite Bild stammt von meiner schönsten Wanderung während des Semesters. Der Weg zum Lake Moraine bot atemberaubende Ausblicke und war ein absolutes Highlight meines Aufenthalts.

Schließlich gibt es noch einen Schnappschuss von dem verzweifelten Versuch, fünf Koffer in ein Auto zu packen (inklusive Mitfahrenden). Eine wahre Herausforderung, die zu den vielen lustigen und unvergesslichen Erlebnissen dieses Abenteuers gehört.

Drei Bilder nebeneinander
Bild 1 Bild 2 Bild 3

Zurück aus dem Ausland: Was kommt jetzt?

Zurück an der Uni: Wie du dein Auslandssemester nachbereitest

Jede Universität/Hochschule hat ihre eigenen Abläufe, daher kann ich dir nicht pauschal sagen, welche Dokumente du einreichen musst. Für die Hochschule Offenburg gibt es eine ganze Seite mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung, die dir weiterhilft.

Ein wichtiger Tipp: Vergiss bei den ganzen abzugebenden Dokumenten nicht, dass du bald ein neues Semester startest. Musst du dich vielleicht noch für Kurse anmelden? Halte das unbedingt im Blick!

Das Ankommen nach dem Auslandssemester ist für viele Studierende eine Herausforderung, und auch ich musste feststellen, dass es schwieriger war als gedacht. Damit die wertvollen Erlebnisse und Erfahrungen nicht verloren gehen, habe ich hier drei Tipps, die mir damals sehr geholfen haben.

Karriereplanung:
Ein Auslandssemester wertet deinen Lebenslauf auf. Nutze die gewonnenen Erfahrungen und Fähigkeiten für deine berufliche Weiterentwicklung. Pflege und erweitere dein internationales Netzwerk auf Plattformen wie LinkedIn, indem du dich mit Dozierenden und Mitstudierenden vernetzt.

Kleiner Reminder an dieser Stelle, was oft vergessen wird:
Hast du schon geprüft, ob deine Kaution für die Wohnung im Ausland zurückgezahlt wurde? Das geht oft unter, kann aber eine ordentliche Summe Geld sein, die du nicht vergessen solltest!

Fazit

Abschließend möchte ich dir nach all den Tipps und Informationen noch 3 Erfahrungswerte aus meinem Auslandssemester in Kanada mit auf den Weg geben. Es sind noch kleine Randthemen, die jedoch gerne vorab gewusst hätte.

Dinge, die ich gerne vor meinem Auslandssemester gewusst hätte:

Ferien und Reiseplanung:
Während meines Auslandssemesters hatte ich oft kurze Ferien, wie zum Beispiel eine Woche Herbstferien. Leider habe ich es versäumt, mich im Vorfeld darüber zu informieren. Hätte ich das getan, hätte ich diese freien Tage besser nutzen und günstiger Reisen innerhalb meines Gastlandes planen können. Mein Tipp: Informiere dich rechtzeitig über die Ferienzeiten und nutze sie für spannende und kostengünstige Entdeckungstouren.

Entspannt bleiben und einfach sprechen:
Eine wichtige Lektion, die ich gelernt habe, ist, das Leben nicht so ernst zu nehmen. Als ich mein Auslandssemester begann, war mein Englisch nicht perfekt, und ich war oft unsicher wegen meiner Grammatik. Doch ich stellte schnell fest, dass niemand darauf achtete. Die Leute verstanden mich trotzdem und waren sehr geduldig. Mein Rat: Trau dich einfach zu sprechen! Mit der Zeit wird es immer besser, und du wirst selbstsicherer.

Der Abschiedsschmerz:
Bevor ich ins Auslandssemester aufbrach, fiel mir der Abschied von meinen Liebsten in der Heimat schwer. Doch was mich wirklich unvorbereitet traf, war der Abschied am Ende des Semesters in Kanada. Während meines Aufenthalts habe ich viele Freunde aus der ganzen Welt kennengelernt, die alle zu unterschiedlichen Zeiten abreisten. Der Gedanke, nicht zu wissen, wann ich diese wunderbaren Menschen wiedersehen werde, machte den Abschied besonders schwer. Mein Rat: Bereite dich mental darauf vor, dass auch diese schönen Begegnungen irgendwann enden. Es ist wichtig, die gemeinsame Zeit zu schätzen und im Herzen zu bewahren.

Und das sind am Ende des Tages natürlich ganz schön viele Informationen. Deshalb findest du hier noch einmal eine kleine Checkliste, was du bei deinem Auslandssemester nicht vergessen solltest, damit es eine tolle und einzigartige Erfahrung wird.
Zum Schluss wünsche ich dir viel Spaß, denn eines ist sicher, es wird eine tolle Erfahrung.


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Studium

Künstliche Intelligenz im Hörsaal: Deine Helfer im Uni-Alltag

Der richtige Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) im Studium bringt viele Vorteile mit sich, sei es bei der Literaturrecherche, beim Schreiben von Texten oder beim Erstellen von Karteikarten. Aber welche KI-Tools kannst du wofür einsetzen? In diesem Artikel gebe ich dir einen Überblick über verschiedene KI-Tools, die dein Studium in unterschiedlichen Bereichen unterstützen können.

Vorteile bei der Nutzung von KI im Studium

Künstliche Intelligenz (KI) ist mittlerweile aus dem Studium kaum noch wegzudenken. Eine Studie der Hochschule Darmstadt hat gezeigt, dass ca. 63% der befragten Studierenden regelmäßig eine KI für ihr Studium nutzen. Die meisten verwenden ChatGPT und Deepl. Doch welche Vorteile bietet die Nutzung einer KI im Studium eigentlich?

  • Zeitersparnis: KI-Tools können dich bei der Literaturrecherche, dem Lernen sowie weiteren Aufgaben unterstützen. Dadurch kannst du dir viel Zeit sparen und effizienter arbeiten.
  • Effizienteres Lernen: KI-Tools analysieren Daten, erkennen Muster und erstellen personalisierte Lernpläne. Dadurch hilft dir die KI, Themen zu priorisieren, Schwächen zu erkennen und deine Zeit effizienter zu nutzen. Außerdem können KI-Tools personalisierte Übungstests erstellen, damit du dein Wissen vor einer Klausur testen kannst.
  • Verständnis von komplexen Inhalten: KI kann dir komplexe Themen verständlich erklären und zusammenfassen, damit du diese leichter und schneller verstehst.
  • Inspirationsgeber: KI-Tools können dir dabei helfen, Inspiration für neue Perspektiven und innovative Ideen zu generieren.
  • Textoptimierung: KI-Tools können als intelligente Texteditoren eingesetzt werden und dir dabei helfen, deine Grammatik, deinen Schreibstil und die Struktur deiner Texte zu verbessern.

💡 Bei der Nutzung von KI solltest du allerdings immer bedenken, dass diese fehlerhaft sein kann, weswegen du den Output immer kritisch überprüfen solltest. Auch beim Hochladen von sensiblen Daten in ein KI-Tool, solltest du vor der Nutzung die jeweiligen Datenschutzbestimmungen durchlesen, um sicher zu gehen, dass das Tool die Daten nicht speichert und verwendet, um die KI zu trainieren.


KI-Tools für die Literaturrecherche

Eine gute Hausarbeit basiert auf einer soliden Literaturrecherche. Diese ist allerdings sehr aufwendig und zeitintensiv. Die folgenden KI-Tools helfen dir bei deiner Literaturrecherche und geben dir einen ersten Überblick über das Thema. Sie finden relevante Artikel und fassen diese zusammen. Allerdings solltest du beachten, dass auch KI-Tools fehlerhaft sein können, weswegen du Quellen immer überprüfen solltest, bevor du sie in deiner Arbeit verwendest.

Open Knowledge Maps

Open Knowledge Maps hilft dir dabei relevante Artikel zu identifizieren und ist gut geeignet, um dir zu Beginn deiner Literaturrecherche einen ersten Überblick über das Thema zu verschaffen und dieses einzugrenzen. Das Tool stellt die verschiedenen Themenbereiche des Themas in einer sogenannten Knowledge Map dar, verlinkt für jeden Themenbereich die relevantesten Artikel und stellt den Volltext zur Verfügung, sofern dieser öffentlich zugänglich ist. Desto größer ein Themenbereich in der Map ist, desto mehr Artikel gibt es zu dem Thema.

Da Open Knowledge Maps eine gemeinnützige Non-Profit-Organisation ist, kannst du das Tool gratis nutzen.

Das Tool hilft dir dabei dir einen Überblick über die verschiedenen Themenbereiche deiner Arbeit zu verschaffen, dein Thema einzugrenzen und Artikel innerhalb der relevanten Themenbereiche zu entdecken.

Open Knowledge Maps listet dir lediglich die verschiedenen Artikel auf, fasst diese allerdings nicht zusammen oder extrahiert die wichtigsten Erkenntnisse der Artikel. Dadurch kann es schwierig sein, einzuschätzen, ob der Artikel relevant für deine Arbeit ist.

Hier erhältst du einen kleinen Einblick in das Tool:


SciSpace

SciSpace bietet eine Vielzahl an Funktionen, darunter auch die Literaturrecherche. Gib einfach ein Thema oder eine Frage in die Suchleiste ein und das Tool fasst dir die Erkenntnisse der relevantesten Artikel zusammen. Dadurch erhältst du eine erste Antwort auf deine Frage bzw. einen Überblick über dein Thema. Das Tool listet dir außerdem die relevanten Artikel inklusive der wichtigsten Erkenntnisse und einer Zusammenfassung des jeweiligen Artikels in der Sprache deiner Wahl auf. Wenn du auf einen Artikel klickst, kannst du dem Copilot Fragen zu diesem stellen und es werden dir weitere, ähnliche Paper angezeigt. Du kannst auch eigene Dateien hochladen und dem Copilot Fragen zu dieser stellen, sowie den Paraphraser nutzen, um Texte umschreiben zu lassen. 

Es gibt eine kostenlose Basisversion mit welcher die Tools limitiert verwendet werden können. Die Premium Version beginnt bei $20 pro Monat. Tipp: Manchmal gibt es Sales, bei denen du Rabatte erzielen kannst. Schau deshalb am besten immer mal wieder auf der Webseite nach.

Im Gegensatz zu Open Knowledge Maps fasst SciSpace die wichtigsten Erkenntnisse mehrerer Artikel zusammen und gibt dir direkt eine Antwort auf deine Frage. Außerdem erhältst du durch die Zusammenfassung und die wichtigsten Kernaussagen der einzelnen Artikel einen Überblick, um was es in dem jeweiligen Artikel geht und ob dieser relevant für dich ist. Zum weiteren Verständnis hast du sogar die Möglichkeit, über den Copilot Fragen zum Artikel zu stellen.

Einige Zitierstile und PDF-Reader sind nicht kompatibel mit SciSpace.

Hier erhältst du einen kleinen Einblick in das Tool:


Genei.io

Mit Genei.io kannst du wissenschaftliche Texte, die du bei der Recherche deines Themas gefunden hast, zusammenfassen lassen und wichtige Informationen extrahieren. Genei.io bietet außerdem ein Notizbuch, in dem du die Informationen strukturieren und eigene Notizen festhalten kannst. Anschließend kannst du die Textpassagen aus deinem Notizbuch umschreiben lassen. Die Chrome Extension fasst außerdem Webseiten zusammen und speichert diese ab. 

💡 Eine genaue Anleitung, wie du Genei.io für deine wissenschaftliche Arbeit verwenden kannst, findest du in dem Beitrag Genei for academic writing.

Genei.io hat leider keine kostenlose Version. Für Akademiker gibt es allerdings 40% Rabatt, weswegen Genei.io schon ab £3.99 pro Monat verwendet werden kann. Die Pro Version ist ab £15.99 pro Monat erhältlich. Davor gibt es eine 14-tägige Testversion. 

Genei.io erleichtert es dir, wissenschaftliche Texte schneller zu verstehen und die wichtigsten Informationen zu extrahieren, ohne den ganzen Artikel lesen zu müssen. Daher bietet sich das Tool als eine gute Ergänzung zu Open Knowledge Maps an. Außerdem hilft das Tool beim Paraphrasieren der Texte für deine Arbeit.

Es gibt leider keine kostenlose Version. Außerdem funktioniert Genei.io mit einigen Arten von Dokumenten, wie z.B. Bildern, Diagrammen oder Tabellen nicht so gut.

Hier erhältst du einen kleinen Einblick in das Tool:

👉 Ein weiteres Tool für die Literaturrecherche findest du in dem Beitrag ELICIT: Literaturrecherche leicht gemacht, dank KI.


KI-Tools zum Schreiben und Optimieren von Texten

Auch beim Schreiben und Optimieren von Texten können KI-Tools hilfreich sein. Egal, ob du deine Texte auf Grammatik und Rechtschreibung prüfen oder deinen Schreibstil verbessern willst.

Quillbot

Quillbot bietet verschiedene KI-Tools, die dir beim Schreiben und Überprüfen von Texten helfen können. Der Paraphraser schreibt deine Texte um, egal ob du diese als Dokument hochlädst oder in das Textfeld eingibst. Zusätzlich kannst du mit Hilfe von Quillbot deine Texte auf Grammatik, Plagiate und KI-Inhalte prüfen sowie Texte zusammenfassen lassen. Außerdem kannst du Quillbot als Add-on für Word und Chrome verwenden. 

Es gibt eine kostenlose Version mit einigen Einschränkungen sowie eine Premiumversion für $8.33 pro Monat. Tipp: Es gibt die Möglichkeit das Abo zu pausieren, falls du das Tool für einige Zeit nicht benötigst. Außerdem bietet Quillbot eine Geldzurück-Garantie, solltest du innerhalb von drei Tagen nach dem Kauf nicht zufrieden sein.

Mit Quillbot kannst du deine Texte optimieren und sicherstellen, dass sich keine Plagiate in deine Texte einschleichen. Vor allem die Möglichkeit den Text innerhalb eines Dokuments umschreiben zu lassen, kann eine große Hilfe sein.

Die Zusammenfassung von Texten sowie der AI Detector funktionieren bisher nur auf Englisch.

Hier erhältst du einen kleinen Einblick in das Tool:

👉 In dem Artikel Von Grammatik-Guide bis Ideengeber: KI-Tools, die deine Textarbeit verbessern findest du fünf weitere KI-Tools zum Schreiben und Optimieren von deinen Texten. Außerdem erfährst du in dem Artikel Texten mit KI: Das solltest du rechtlich beachten welche rechtlichen Herausforderungen es beim Texten mit KI gibt und welche Aspekte du beachten solltest, um die Tools möglichst rechtssicher zu nutzen.


KI-Tools für deine Abschlussarbeit

Am Ende deines Studiums steht die Abschlussarbeit an. Das Erstellen dieser erstreckt sich über mehrere Monate und nimmt viel Zeit und Nerven in Anspruch. Die folgenden Tools helfen dir bei der Themenauswahl, der Gliederung sowie der Plagiatsprüfung deiner Arbeit. So wird deine Arbeit zum Erfolg!

GoThesisKI

GoThesisKI ist dein Allrounder, wenn es um deine Abschlussarbeit geht. Du musst lediglich deinen Studiengang und deine Interessen angeben, und schon generiert das Tool ein individuelles Thema für deine Arbeit. Anschließend erstellt dir das Tool auf Basis deines Themas eine Gliederung und einen Leitfaden. GoThesisKI bietet außerdem die Zusammenstellung eines Fragebogens, Feedback zu deiner Arbeit, eine Plagiats- und KI-Prüfung, die Korrektur deiner Arbeit sowie ein Coaching via WhatsApp an.

Es gibt eine kostenlose Version, allerdings können bei dieser nicht alle Funktionen genutzt werden, die GoThesisKI bietet. Um alle Funktionen nutzen zu können, musst du 39,90€ pro Monat bezahlen oder die einzelnen Funktionen dazubuchen.

Das Tool hilft dir bei der Vorbereitung, Durchführung und dem Abschluss deiner Thesis und kann dir viel Arbeit abnehmen. Vor allem die Themenfindung kann bei wissenschaftlichen Arbeiten eine Herausforderung darstellen. Bei GoThesisKI musst du einfach nur deine Interessen und deinen Studiengang angeben, um kostenlos dein persönliches Thema zu erhalten. 

Der hohe Preis kann für Studenten eine Hürde darstellen, wodurch nicht alle Funktionen genutzt werden können. 

Hier erhältst du einen kleinen Einblick in das Tool:


Copyleaks

Damit du auf der sicheren Seite bist, solltest du nach Abschluss deiner Arbeit auf Plagiate prüfen. Mit Copyleaks kannst du potenzielle Plagiate und Paraphrasen in nahezu jeder Sprache, darunter auch deutsch, identifizieren und KI-generierte Inhalte erkennen.

Um Copyleaks verwenden zu können, müssen Credits gekauft werden. 1 Credit entspricht dabei 250 Wörtern. Es gibt monatliche und jährliche Pläne sowie Pläne mit jeweils der KI- oder Plagiatserkennung. Die Kosten der Pläne beginnen bei $7.99 pro Monat für 1200 Credits. 

Das Tool funktioniert in fast allen Sprachen und erkennt neben Plagiaten auch KI-generierte Inhalte.

Es gibt leider keine kostenlose Version und es kann passieren, dass Copyleaks Inhalte als Plagiate markiert, die eigentlich keine Plagiate sind.

Hier erhältst du einen kleinen Einblick in das Tool:


KI-Tools zum Erstellen von Präsentationen

Das Erstellen von ansprechenden Präsentationen nimmt viel Zeit in Anspruch. Mithilfe von KI-Tools kannst du in ein paar Sekunden eine Präsentation zu deinem Thema erstellen lassen. 

Pitch

Pitch ist ein KI-Tool mit dem du Präsentationen erstellen oder dir Templates herunterladen kannst. Gib einfach dein Thema ein und schon erstellt dir das Tool eine Präsentation. Anschließend kannst du die Farben und die Schriftart anpassen und die Präsentation bearbeiten. 

Es gibt eine kostenlose Version mit der unlimitierte Präsentationen erstellt werden können und die für Studierende ausreichend sein sollte. Die Premiumversion beginnt bei 17€ pro Monat und ist für die Arbeit in Teams geeignet.

Das Tool ist kostenlos und erstellt sehr schöne Designs. Dadurch stellt es eine gute Inspirationsquelle bezüglich der Gestaltung und dem Inhalt der eigenen Präsentation dar.

Das Tool erstellt momentan leider nur Präsentationen auf Englisch.

Hier erhältst du einen kleinen Einblick in das Tool:

👉 Ein weiteres KI-Tool zum Erstellen von Präsentationen findest du in dem Beitrag Fesselnde Präsentationen dank KI: Entdecke den AI-Presentation Maker.


KI-Tools für effizienteres Lernen

Klausurvorbereitungen können stressig und zeitaufwendig sein. Wie fange ich am besten an? Wie lerne ich am besten? Wann lerne ich was? Dadurch kann viel Zeit verloren gehen. Mit KI-Tools kannst du dir personalisierte Lernpläne erstellen lassen, bei denen die Themen regelmäßig für ein effizientes Lernen wiederholt, deine Schwächen identifiziert und Übungstests generiert werden. So kannst du deine Zeit beim Lernen optimal nutzen und bist für deine Klausur bestens vorbereitet.

StudySmarter

Mit StudySmarter kannst du schnell und einfach anschauliche Karteikarten erstellen. Lade einfach deine Vorlesungsfolien oder andere Dokumente hoch und der KI-Assistent verwandelt den Inhalt in Karteikarten. Du kannst auch nach einem bestimmten Thema suchen und dir personalisierte Karteikarten zum Thema erstellen lassen. Mithilfe von Spaced Repetition lernst du die Inhalte deiner Karteikarten besonders effizient. Die KI erstellt außerdem personalisierte Übungstests, mit denen du dein Wissen testen kannst. Anschließend erhältst du persönliches Feedback zu deinen Antworten.

StudySmarter ist kostenlos, du brauchst lediglich einen Account.

Mithilfe von StudySmarter sparst du dir Zeit beim Lernen, da du die Karteikarten nicht mehr manuell erstellen musst, sondern diese ganz einfach ohne großen Aufwand generieren lassen kannst. Dadurch kannst du dich nur auf das Lernen konzentrieren.

Wenn du dir Karteikarten erstellen lässt, indem du nach einem Thema suchst, kann es sein, dass die Inhalte nicht mit den Inhalten deiner Vorlesungen übereinstimmen. Deshalb ist es am besten, wenn du Karteikarten aus deinem Skript generieren lässt.

Hier erhältst du einen kleinen Einblick in das Tool:


Wisdolia

Mit Wisdolia kannst du Karteikarten, Multiple-Choice-Fragen sowie Fallfragen von einer KI erstellen lassen. Die Fragen können aus verschiedenen Dateien, aus einem YouTube Video oder von einer Webseite generiert werden. Das Tool analysiert deinen Lernfortschritt und sucht Lücken in deinem Wissen, die du anschließend durch wiederholtes Lernen schließen kannst.

Es gibt eine kostenlose Version, bei der du allerdings nur fünf mal im Monat ein Dokument mit jeweils zehn Seiten oder zehn Minuten pro YouTube Video hochladen kannst. Ab 4€ im Monat erhöht sich dies auf 40 Uploads pro Monat, 100 Seiten pro Dokument bzw. 60 Minuten pro YouTube Video. Ab 9€ im Monat ist es unlimitiert. 

Wisdolia erstellt aus deinen Dateien nicht nur Karteikarten sondern je nach Frage auch Multiple-Choice-Fragen oder Fallfragen, um dein Wissen zu testen.

Die kostenlose Version ist leider nur sehr eingeschränkt nutzbar. Um das Tool für deine Klausurvorbereitung nutzen zu können, wirst du wahrscheinlich die Premium-Version des Tools kaufen müssen.

Hier erhältst du einen kleinen Einblick in das Tool:


AnkiDecks

Zum Abschluss habe ich noch einen kleinen Tipp für alle Anki-Nutzer. Anki ist die beliebteste Software für das Erstellen von Karteikarten. Allerdings müssen in dem Tool alle Karteikarten manuell erstellt werden. Mittlerweile gibt es jedoch eine Möglichkeit, dies zu vereinfachen. AnkiDecks ist ein KI-Tool, dass dir dabei hilft, Karteikarten zu erstellen und in Anki zu exportieren. Lade dafür lediglich eine Datei hoch, beispielsweise als PDF, PowerPoint, Word oder Epub. Du kannst auch einen YouTube Link angeben, dessen Inhalt in Karteikarten verwandelt werden soll. AnkiDecks analysiert anschließend die Datei und generiert Karteikarten, die du in Anki exportieren kannst.

In der kostenlosen Version können nur 5 Karteikartendecks erstellt werden und nur Dateien mit maximal 4 Seiten bzw. ein Text mit maximal 8000 Satzzeichen hochgeladen werden. Mit der Pro Version ab 5$ im Monat können Dateien mit bis zu 50 Seiten sowie Texte mit bis zu 50.000 Satzzeichen hochgeladen werden.

Wenn du bereits Anki benutzt und mit der Software vertraut bist, kannst du dir das Anlegen von Karteikarten erleichtern und somit viel Zeit sparen.

Karteikarten werden nur auf Englisch erstellt, auch wenn die hochgeladene Datei auf Deutsch ist.

Hier erhältst du einen kleinen Einblick in das Tool:

👉 Weitere Tools, die dich bei deiner Prüfungsvorbereitung unterstützen, findest du in dem Beitrag Zwei KI-Tools, die dir bei der Prüfungsvorbereitung helfen.


Fazit

Egal ob bei der Literaturrecherche, beim Texten, beim Erstellen von Präsentationen, beim Lernen oder bei deiner Abschlussarbeit – KI kann dich während deines Studiums unterstützen, damit du deine Zeit effizienter nutzen kannst. Daher rate ich dir, verschiedene Tools zu testen, deine persönlichen Favoriten zu finden und diese als Hilfe für dein Studium zu verwenden. Aber denk dran: auch eine KI kann Fehler machen. Daher solltest du immer alle Inhalte überprüfen, die du von der KI erhältst.

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