Studentenleben

Vom Dauerstress zur Struktur: Mein System für Studium, Job und Freizeit

Mit diesem Gefühl bin ich nicht allein. Viele Studierende fühlen sich durch die Kombination aus Studium, Arbeit und Privatleben dauerhaft gestresst und überfordert. Wenn auch du dich gerade in dieser Situation wiederfindest, dann ist dieser Blogbeitrag genau das Richtige für dich. Ich möchte dir zeigen, welche Strategien mir geholfen haben, wieder mehr Balance in meinen Alltag zu bringen.


Aber was bedeutet eigentlich eine gesunde Work-Life-Balance?

Für mich bedeutet sie, Studium, Arbeit und Freizeit so in Einklang zu bringen, dass man langfristig leistungsfähig bleiben kann, ohne dauerhaft unter Stress zu stehen. Dabei geht es nicht darum, jeden Bereich perfekt aufzuteilen oder immer alles im Griff zu haben. Viel wichtiger ist es, den eigenen Alltag bewusst so zu gestalten, dass neben Verpflichtungen auch genügend Raum für Erholung, soziale Kontakte und persönliche Interessen bleibt.

Eine gesunde Work-Life-Balance bedeutet also nicht, jeden Tag maximal produktiv zu sein. Sie bedeutet vielmehr, auf die eigenen Bedürfnisse zu achten und langfristig ein Gleichgewicht zu schaffen, das sowohl der mentalen Gesundheit als auch der eigenen Leistungsfähigkeit guttut.


Warum Balance mehr ist als nur Freizeit

Warum ist eine gesunde Work-Life-Balance eigentlich so wichtig? Diese Frage lässt sich ganz einfach beantworten: Deine körperliche und mentale Gesundheit sollte immer Priorität haben. Denn eine schlechte Work-Life-Balance kann auf Dauer krank machen. Dass viele junge Erwachsene und Studierende damit zu kämpfen haben, zeigen beispielsweise Zahlen der Techniker Krankenkasse. Laut dem TK-Gesundheitsreport 2023 fühlen sich 68 % der Studierenden durch Stress erschöpft. Außerdem leiden 43 % unter Schlafproblemen und mehr als die Hälfte berichtet von Konzentrationsschwierigkeiten. Auch eine weitere Studie mit Befragungen aus den Jahren 2017 bis 2021 zeigt deutlich, dass eine fehlende Work-Life-Balance besonders bei jungen Erwachsenen die mentale Gesundheit stark belasten und sogar zu depressiven Symptomen führen kann.

Bist du hingegen ausgeglichen, wirkt sich das positiv auf deine Motivation und Produktivität aus. Aufgaben fallen leichter, machen mehr Spaß und du schaffst oft mehr, ohne dich dauerhaft gestresst zu fühlen.


Der erste Schritt zur Besserung: Reflexion

Bevor man etwas verändern kann, muss man sich erst einmal bewusst machen, was genau einen eigentlich belastet. Oft hat man nur das Gefühl, dauerhaft gestresst oder unzufrieden zu sein, ohne genau benennen zu können, woran es wirklich liegt. Deshalb war Reflexion für mich einer der wichtigsten Schritte.

Ich habe mich gefragt: Was fehlt mir aktuell eigentlich? Und was möchte ich langfristig verändern? Bei mir war schnell klar, dass durch Uni und Arbeit vor allem meine sportlichen Aktivitäten zu kurz gekommen sind. Dadurch habe ich mich immer unausgeglichener gefühlt. Gleichzeitig hat auch meine Ernährung unter meinem stressigen Alltag gelitten, weil ich oft nur irgendwo etwas gegessen habe.

Dabei haben genau diese beiden Dinge für mich eigentlich eine sehr hohe Priorität, weil sie mein Wohlbefinden stark beeinflussen. Mein größter Pain Point war also nicht die viele Arbeit an sich, sondern dass ich die Dinge, die mir guttun, nicht mehr richtig in meinen Alltag integrieren konnte.


Wie ich den Stress von morgen schon am Abend kille!

Die To-do-Liste für den nächsten Tag schreiben: Ich plane meinen nächsten Tag immer schon am Abend davor. Dabei sortiere ich meine Aufgaben nach Priorität und Deadlines. Dinge, die dringend abgegeben werden müssen oder besonders wichtig für Uni oder Arbeit sind, erledige ich zuerst. Falls die Zeit nicht für alles reicht, verschiebe ich bewusst einzelne Punkte auf den nächsten Tag, anstatt mich unnötig zu stressen. Diese Tools helfen dir: Notion und Todoist.

Den Tag im Kalender oder Planer organisieren: Ein kurzer Blick in den Kalender hilft enorm, um den Überblick zu behalten. So weiß ich genau, was am nächsten Tag ansteht und kann meinen Tag realistischer planen. Dieses Tool rettet dich: Google Kalender.

Tasche für den nächsten Tag vorbereiten: Damit morgens kein Stress entsteht, packe ich meine Tasche schon am Abend. Wenn ich nach der Uni oder Arbeit direkt zum Sport möchte, nehme ich meine Gymbag direkt mit.

Mealprep vorbereiten: Auch mein Essen bereite ich meistens schon am Abend vor – vor allem Frühstück und Essen für die Uni oder Arbeit. Das spart Zeit, Geld und verhindert, dass man unterwegs nur schnell irgendetwas Ungesundes isst. Funfact: Gefühlt bestehen 90 % meiner Mahlzeiten aus Rezepten der beiden Influencerinnen Laetitia und Ruqquyyac. Besonders wenn du nach einfachen und proteinreichen Rezepten suchst, wirst du dort definitiv fündig.

Rechtzeitig schlafen gehen: Genug Schlaf macht einen riesigen Unterschied. Schlafmangel zieht sich oft durch den ganzen nächsten Tag und sorgt dafür, dass man unkonzentriert und schneller gestresst ist. Mir ist es durch Schlafmangel sogar schon passiert, dass ich morgens fast eine Stunde panisch meinen Geldbeutel gesucht habe – nur um irgendwann zu merken, dass ich ihn die ganze Zeit in der Hand hatte.

A Day in My Life!

Eine feste Morgenroutine entwickeln: Eine Morgenroutine hilft mir enorm, entspannt in den Tag zu starten. Wenn man weiß, wie lange man morgens braucht, gerät man automatisch weniger in Stress. Ich weiß zum Beispiel genau: Wenn ich nicht spätestens um 6:30 Uhr im Bad stehe, wird der Morgen stressig. Also plane ich morgens bewusst etwas mehr Zeit ein, damit auch noch Raum für kleine Selfcare-Momente bleibt.

Sich bewusst Zeit für sich selbst nehmen: Wenn ich mich wohlfühle – zum Beispiel mit einem Outfit, in dem ich mich selbstbewusst fühle – startet auch mein Tag direkt besser. Außerdem vergesse ich durch meine Routine seltener Dinge wie Frühstücken.

Bewegung in den Alltag integrieren: Ich versuche, nicht den ganzen Tag nur zu sitzen. Statt mit dem Auto zu fahren, laufe ich zum Beispiel lieber zum Bahnhof und sammle dadurch ganz nebenbei meine Schritte im Alltag.

Kein Multitasking: In der Uni oder auf der Arbeit versuche ich bewusst, kein Multitasking zu machen. Früher war ich oft in Versuchung, während einer Vorlesung noch schnell etwas für die Arbeit zu erledigen. Am Ende habe ich dadurch aber weder richtig gearbeitet noch wirklich in der Vorlesung aufgepasst und den Inhalt komplett verpasst. Heute konzentriere ich mich bewusst auf eine Aufgabe nach der anderen. Dadurch arbeite ich oft produktiver und deutlich entspannter.

Nach Uni oder Arbeit bewusst abschalten: Sobald mein Arbeitstag vorbei ist, versuche ich auch mental abzuschalten. Dauerhaft an die nächste Prüfung oder offene Aufgaben zu denken, sorgt nur für zusätzlichen Stress und macht es schwer, wirklich zur Ruhe zu kommen.

Nach der Uni oder Arbeit aktiv bleiben: Direkt nach der Uni oder Arbeit auf die Couch zu gehen, macht mich meistens sofort müde. Deshalb versuche ich, direkt zum Sport oder nach draußen zu gehen, bevor ich in dieses „Ich-bleibe-jetzt-liegen“-Gefühl komme.


Tipps für dein Kalender

Plane Dinge, die dir guttun, wie Sport, Me-Time oder andere Hobbys, bewusst wie feste Termine in deinen Kalender ein. Dadurch werden sie automatisch Teil deines Alltags und geraten nicht ständig in den Hintergrund. Falls Deadlines oder Aufgaben wegen Uni oder Arbeit für dich unrealistisch werden, kommuniziere das offen. Oft haben andere mehr Verständnis, als man denkt, und gemeinsam findet sich meistens eine Lösung.

Außerdem ist es wichtig zu lernen, auch mal Nein zu sagen. Gerade bei sozialen Aktivitäten fällt das oft schwer. Trotzdem solltest du deine eigenen Prioritäten kennen und einen gesunden Mittelweg finden. Ich plane zum Beispiel bewusst Me-Time in meinen Kalender ein, weil ich weiß, dass ich diese Zeit brauche, um mich zu erholen und neue Energie zu tanken.


Eine gesunde Work-Life-Balance entsteht nicht von heute auf morgen. Oft sind es schon kleine Veränderungen und bewusste Routinen, die langfristig einen großen Unterschied machen können. Wichtig ist vor allem, auf die eigenen Bedürfnisse zu hören und sich bewusst Zeit für Dinge zu nehmen, die einem guttun.

Natürlich gibt es auch bei mir immer wieder Phasen, in denen nicht alles perfekt läuft und ich in alte Muster zurückfalle. Gerade in stressigen Zeiten klappt es nicht immer, jede Routine konsequent einzuhalten – und das gehört auch irgendwie dazu. Wichtig ist vor allem, immer wieder zurück zu einer gesunden Balance zu finden.

Denn am Ende bringt es nichts, dauerhaft nur zu funktionieren und dabei sich selbst zu vernachlässigen. Studium, Arbeit und Freizeit müssen nicht perfekt aufgeteilt sein, aber sie sollten so im Gleichgewicht stehen, dass du dich langfristig wohlfühlst, gesund bleibst und deinen Alltag auch wieder genießen kannst!

Melde dich gerne bei weiteren Fragen zum Thema Work-Life-Balance im DEC Master:


Studie: TK-Gesundheitsreport 2023: https://www.tk.de/presse/themen/praevention/gesundheitsstudien/tk-gesundheitsreport-2023-2149758?tkcm=ab

Studie: Der Zusammenhang zwischen Work-Life-Konflikten und mentaler Gesundheit: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39793020/

Studie: Wie häufig fühlst du dich in deinem Privatleben oder im Studium gestresst?: Student stress Germany 2015 and 2023| Statista

Lektüre: Work-Life-Balance: Definitionen, Ursachen und Auswirkungen: https://link.springer.com/rwe/10.1007/978-3-030-05031-3_20-1

Lektüre: Workation, Work-Life-Balance, Workaholic – Wie die Gen Z und Unternehmen ein Match werden: https://doi.org/10.1007/978-3-658-46737-1

Ratgeberartikel: Work-Life-Balance: https://mlp-financify.de/lebenssituationen/freizeit/work-life-balance

Ratgeberartikel: Work-Life-Balance – 7 Tipps für mehr Wohlbefinden: https://www.amadeus-fire.de/blog/work-life-balance-7-tipps-fuer-mehr-wohlbefinden

  • Titelbild: Private Aufnahmen, eigene Darstellung mit Canva
  • Bild 1: Aber was bedeutet eigentlich eine gesunde Work-Life-Balance?, eigene Darstellung mit Canva
  • Bild 2: Der erste Schritt zur Besserung: Reflexion, eigene Darstellung mit Canva
  • Bild 3: Meine Routine für mehr Balance im Alltag, private Aufnahmen, eigene Darstellung mit Canva
  • Bild 4-14: Erstellt mit Chatgbt
  • Bild 15: Fazit, eigene Darstellung mit Canva, Mithilfe von Chatgbt

Studentenleben

Muskelaufbau für Anfänger: Meine besten Tipps, Übungen und Pläne für deinen Erfolg!

Du möchtest mehr Kraft, mehr Ausdauer und dich endlich wieder wohl in deinem eigenen Körper fühlen? Dann bist du hier genau richtig. In diesem Beitrag nehme ich dich mit auf meine ganz persönliche Reise: vom absoluten Sportmuffel hin zur passionierten Fitness-Enthusiastin. Ehrlich, authentisch und transparent zeige ich dir, wie ich es mit einem selbst erstellten Fitnessplan geschafft habe, meine Ziele zu erreichen.

2022 war mein Wendepunkt. Damals fühlte ich mich unsportlich, unwohl und wog deutlich mehr als heute. Ich wusste: Es muss sich etwas ändern. Also fing ich mit dem Krafttraining an und blieb dran.

Heute ist Sport für mich weit mehr als ein Hobby neben Studium und Job. Es ist meine Therapie. Ich fühle mich körperlich und mental so fit wie nie zuvor. Hier teile ich die Übungen und Tipps, die wirklich funktionieren, damit auch ihr eure Ziele erreicht.


Warum ich mit dem Gym angefangen habe

Nachdem ich den Entschluss gefasst hatte, etwas zu verändern, begann ich regelmäßig im Fitnessstudio zu trainieren. Ein wesentlicher Grund war, dass es meiner Haut nach einer schnellen Gewichtsabnahme an Straffheit fehlte. Was anfangs Überwindung kostete, wurde mit der Zeit zu einem festen Bestandteil meines Alltags. Durch die kontinuierlichen Workouts hat sich meine Form sichtbar verbessert. Heute fühle ich mich nicht nur körperlich stärker, sondern auch deutlich ausgeglichener und selbstbewusster.

Aller Anfang ist schwer – das habe auch ich gemerkt. Heute weiß ich, welche Tipps mir den Einstieg damals erleichtert hätten, und genau diese möchte ich nun an dich weitergeben.


Mit Gym-Buddy oder doch lieber alleine?

Ich weiß noch genau, wie ich mich gefühlt habe, als ich das erste Mal alleine einen Fuß ins Fitnessstudio gesetzt habe: Ich war komplett überfordert.

Ehrlich gesagt habe ich mich am Anfang gar nicht richtig reingetraut. Überall standen diese komplizierten Geräte und um mich herum waren Menschen, die genau zu wissen schienen, was sie da tun. Und ich? Ich hatte absolut keinen Plan, wo ich überhaupt anfangen sollte. Da ich früher echt unsportlich war und davor eigentlich nie Sport gemacht hatte, fühlte sich schon der Gedanke an ein regelmäßiges Training wie ein riesiger Berg an.

Ich kenne dieses Gefühl also nur zu gut, wie einschüchternd die ersten Wochen sein können. Aber wisst ihr, was für mich damals alles verändert hat? Ich bin nicht alleine gegangen.

Warum ein Gym-Buddy der ultimative Gamechanger ist

Die Vorteile eines festen Gym Buddys auf einen Blick:

  • Selbst wenn man mal absolut keine Lust hat, zieht man das Training gemeinsam eher durch, weil man den anderen nicht hängen lassen will.
  • Man fühlt sich im Fitnessstudio automatisch wohler und nicht mehr so verloren und beobachtet.
  • Man wird gemeinsam deutlich schneller selbstbewusster im Umgang mit den Geräten.
  • Mit einem festen Gym-Buddy macht der Einstieg nicht nur Sinn, sondern auch viel mehr Spaß.

Du bist lieber Solo unterwegs?

Nicht jeder möchte im Team trainieren. Manche brauchen die Zeit im Gym einfach für sich, um den Kopf auszuschalten. Oder was ist, wenn der Gym-Buddy mal krank ist? Damit du auch alleine die Motivation nicht verlierst und den Fokus behältst, habe ich dir hier meine persönlichen Go-To-Playlists zusammengestellt. Das sind die Tracks, die mich pushen, wenn ich auf mich allein gestellt bin:

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Mein Weg zum richtigen Training

Über die Jahre habe ich unzählige Übungen ausprobiert – wirklich alles, was mir empfohlen wurde. Dabei habe ich schnell gelernt, dass jeder Körper anders reagiert und ein Trainingsplan nicht für jeden gleich gut funktioniert. Mit der Zeit wurde mir klar, dass nicht die Menge an Übungen entscheidend ist, sondern die für mich passenden. Heute trainiere ich seit Jahren mit denselben Übungen, weil sie für meinen Körper am effektivsten sind und mir die besten Ergebnisse bringen.

Dein Fokus-Trainingsplan

Ich habe diese Pläne so gestaltet, dass du nicht dein ganzes Leben im Gym verbringen musst. Für mich sind 3 bis 4 Tage Training pro Woche absolut ausreichend, um massive Fortschritte zu machen und dem Körper die nötige Ruhe zu gönnen.

Hier unten findest du meine persönliche Auswahl für den Ober- und Unterkörper. Mein Tipp an dich: Wenn du auf eine bestimmte Muskelgruppe besonders viel Wert legst, dann setz dort deinen Prioritäts-Fokus und trainiere diesen speziellen Plan einfach 2x pro Woche.

Technik-Check: Video-Anleitungen für deine Übungen

Die verlinkten Videos zeigen dir jede Übung aus deinem Trainingsplan in sauberer Ausführung, damit du jederzeit die richtige Technik nachschauen kannst. Das ist besonders wichtig, um von Anfang an Fehlbelastungen zu vermeiden und die Muskulatur effektiv anzusprechen.

Zu Beginn passieren oft typische Anfängerfehler, wie eine zu schnelle, schwungvolle Ausführung oder eine falsche Körperhaltung – etwa ein Rundrücken bei Kraftübungen. Eine saubere Technik schützt nicht nur deine Gelenke vor Verletzungen, sondern sorgt auch dafür, dass du deine Ziele schneller und nachhaltiger erreichst. Nimm dir also die Zeit, die Bewegungsabläufe genau zu verinnerlichen.


Ohne Food kein Erfolg: Die 70/30-Regel

Ich habe selbst erst gemerkt, wie entscheidend die Ernährung ist, als ich anfing, auf meinen Proteinbedarf zu achten. Für mich bedeutet das heute ganz klar: Etwa 70 % des Erfolgs werden durch die Ernährung bestimmt und nur 30 % durch das Training. Erst mit der passenden Ernährung kamen bei mir die wirklich sichtbaren Fortschritte, da Proteine essenziell für den Muskelaufbau und die Regeneration sind.

Da ich morgens meistens nicht frühstücke, helfen mir Proteinshakes im Alltag sehr. So kann ich bereits am Morgen einen großen Teil meines Proteinbedarfs decken, ohne extra kochen oder viel essen zu müssen. Besonders für Anfänger finde ich das eine einfache Möglichkeit, mehr auf die eigene Ernährung zu achten.

Damals wusste ich nicht genau, wie viel Protein ich eigentlich zu mir nehmen muss. Ich dachte immer: „Okay, heute habe ich etwas Quark gegessen, das müsste passen.“ Aber um wirklich eine Wirkung zu sehen, muss man oft mehr Protein zu sich nehmen. Hier habe ich für dich eine einfache Formel, mit der du deinen individuellen Proteinbedarf berechnen kannst.

Der tägliche Proteinbedarf wird meist anhand des Körpergewichts berechnet: Ein durchschnittlicher Erwachsener benötigt etwa 0,8 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag.

Beispiel: Eine Person mit 70 kg sollte ungefähr 56 g Protein täglich zu sich nehmen. Wer regelmäßig Sport macht, Muskeln aufbauen möchte oder sich in einer Diät befindet, hat oft einen höheren Bedarf – häufig zwischen 1,2 und 2,0 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht täglich.

Solltest du morgens lieber frühstücken, habe ich dir hier meine drei liebsten proteinreichen Frühstücksrezepte verlinkt:

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https://youtube.com/shorts/jXtJC3fizQA?si=VDxBWW_LlLfYcvlZ

Dein Startschuss 🎯🏃‍♂️:

Ich hoffe, diese Tipps nehmen dir die erste Unsicherheit. Am Ende ist es das Zusammenspiel aus dem richtigen Training, einer ausgewogenen Ernährung und der nötigen Portion Geduld, das dich an dein Ziel bringen wird. Es geht nicht um Perfektion von Tag eins an, sondern um das Dranbleiben. Dabei zählt nicht, ob jemand zuschaut oder was andere über dich denken könnten – wichtig ist nur, dass du für dich selbst den ersten Schritt durch die Studiotür machst.

Viel Erfolg bei deinem Start!“

  • Eigene Darstellung (Sophia Kraus)

Studium

2016 Reset: Nostalgie als dein Zukunfts-Kompass

Schallplatten statt Spotify, Secondhand statt Fast Fashion – 2016 lebt wieder auf und weckt alte Gefühle. Aber warum ist unsere Generation so besessen von der Vergangenheit? Während unser Studi-Alltag im digitalen Chaos versinkt, schwelgen wir abseits der Vorlesungen gerne in Erinnerungen oder holen sogar die Digitalkamera unserer Eltern wieder hervor. Keine Sorge, das wird kein sentimentaler Rückblick zu den guten alten Zeiten, sondern ein Guide, wie der Blick zurück dein neuer Kompass für die Zukunft und deinen Studi-Alltag wird.

Die Vergangenheit ist zurück

Jedenfalls wenn man auf Social Media schaut. Influencer im Boho Kleid mit verspielter Spitze, ein Post mit Bildern aus 2016 und Werbung für die Serie Love Story, welche im Jahre 1990 spielt. Nostalgie ist aktuell überall. Nostalgie ist die neue Gegenwart. Besonders unsere Generation, die Generation Z, ist anfällig für dieses Gefühl und lässt sich vollkommen darauf ein. Obwohl wir diese Zeit teilweise gar nicht miterlebt haben.


Früher war alles besser

Das hört man jedenfalls überall. Doch, stimmt das? Die aktuelle Zeit ist geprägt von negativen Nachrichten. Kaum ein Tag vergeht ohne neue Schlagzeilen. Von neuen Technologien, über Klimakatastrophen bis hin zu politischen Ausnahmesituationen. Unsere tägliche Informationsflut ist gewaltig.

Das Leben von vielen ist geprägt durch Unsicherheit, Zukunftsangst und Einsamkeit. Genau hier greift die Nostalgie und der Satz „Früher war alles besser“.  Doch das ist meistens mehr Einbildung als Realität. Unsere Erinnerung spielt uns ein Streich. Grund dafür ist das Rosy Retrospection Phänomen.

Es war also nicht alles besser, nur anders. Möglicherweise denken wir in ein paar Jahren genau so über 2026.

Der aktuelle Nostalgie-Trend kommt somit nicht von ungefähr: Gerade in unsicheren Zeiten suchen wir Halt in Erinnerungen an Momente, in denen sich alles leichter angefühlt hat. Der Blick zurück kann uns daran erinnern, dass schwierige Phasen vorbeigehen – und genau das kann beruhigen, Hoffnung geben und sogar Stress abbauen.

Nostalgie im Alltag

Unsere Social Media Feeds sind voll mit Throwbacks, doch Nostalgie begegnet uns auch abseits der digitalen Welt. Durch die ständige Präsenz gestaltet sie unseren Alltag.

Nichts bringt uns der Vergangenheit so nahe wie gute alte Musik. Einzelne Töne und Lyrics können ganze Sommernächte wieder auferleben lassen. Das sieht man auch an den Charts. Justin Bieber, Michael Jackson und auch das Lied „Mr. Brightside“ von The Killers halten sich weiter in den Top 100. Aber auch der Umsatz von Schallplatten hat sich in den letzten Jahren verzehnfacht. Musik ist ein entscheidender Verstärker der Nostalgie.

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Trends kommen und gehen, doch meistens kommen sie schneller zurück als gedacht. Nicht selten findet man sogar echte Goldstücke in den Kleiderschränken seiner Eltern. Napoleonjacken, Bleistiftröcke und Ballerinas sieht man aktuell wieder überall und sie zeigen: Die 90er waren nie wirklich weg.

In den sozialen Netzwerken trenden Videos mit Erinnerungen an 2016. Creator posten Beiträge, in denen sie auf das Jahr 2016 zurückschauen. Die Ästhetik von früher ist ein Bruch im „modernen“ Instagram Feed und fällt direkt auf.

Die Serie „Love Story“ zeigt die Liebesgeschichte von John F. Kennedy Jr. und Carolyn Bessette in den 90ern. Die Serie wird von der Generation Z geliebt und gefeiert. Doch der Hype um die Serie ist keine Ausnahme. Von der Serie „Friends“ bis hin zur Fortsetzung des Klassikers „der Teufel trägt Prada“, die Gen Z liebt die verfilmte Nostalgie.

Es klingt paradox, doch ausgerechnet die Digital Natives sehnen sich nach einer Welt vor der Digitalisierung. Flipperautomaten, iPods und Einwegkameras boomen und bringen sogar neue Start-ups auf den Weg. Es geht sogar soweit, dass Instagram einen Retro-Filter für Stories rausbringt. Handyschnappschüsse sehen aus wie von einer alten Digitalkamera.

2016 im Fokus

Ein Jahr steht im besonderen Fokus: 2016. Diese Zeit hatte einen ganz eigenen Charakter und hob sich deutlich von den Jahren davor und danach ab. Die damalige Ästhetik besitzt einen großen Wiedererkennungswert und versprüht einen ganz besonderen Charme.

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Erinnerst du dich noch an das Gefühl von 2016? Das Video fängt genau diesen Vibe ein. Das Jahr war bunt, chaotisch und auf eine gewisse Art auch einfach.

Laue Sommernächte, Snapchatfilter, Unbeschwertheit und One Dance von Drake auf den Ohren.


Bevor es darum geht, was Nostalgie mit deinem Studium zutun hat: Wie genau erinnerst du dich noch an das Jahr 2016?


Donald Trump

Pokémon Go

Mannequin Challenge

Instagram


In der Politik war 2016 einiges los: Donald Trump wurde zum ersten Mal zum US-Präsidenten gewählt, Großbritannien stimmte mit einer Mehrheit für den Brexit und das Pariser Klimaabkommen wurde verabschiedet. 2016 war kein perfektes oder einfaches Jahr, aber es hatte Charakter und Einzigartigkeit.

Die Haare konnten nicht bunt genug und die Augenbrauen nicht dick genug sein. Fransen an Taschen, Jacken und Schuhen waren das „It-Piece“ und eine Hose war nur cool, wenn sie bereits Löcher hatte (auch im Winter). Durch buntes Make-up und ausgefallene Frisuren drückten wir uns aus und zeigten, wer wir sind. Wenn wir eine Idee hatten, bei der wir schon wussten, dass sie schief gehen würde, oder etwas nicht so gelaufen ist, wie wir es wollten, sagten wir „YOLO“ (You Only Live Once) – und alles war wieder gut. Unsere Zustimmung drückten wir ausschließlich mit „Isso“ aus.

You just had to be there.

Kylie Jenner

2016 war ein verrücktes Jahr. Die Kleidung, die Politik und sogar die Sprache veränderten sich im Vergleich zu den Jahren davor. Alles wirkt chaotisch und doch so stimmig und einfach, dass wir uns gerne daran zurückerinnern. Man muss es selbst erlebt haben, um es zu verstehen.

Nostalgie als dein Kompass

Für uns Studis fühlt sich die Zukunft oft ungewiss und unsicher an. Der wechselnde Arbeitsmarkt, Künstliche Intelligenz und steigende Erwartungen setzen uns unter Druck. Nostalgie scheint hier im ersten Moment wie eine Flucht vor der Realität und den Herausforderungen zu sein – dabei ist sie unser Kompass.

Dein früheres Ich als Mentor

Nostalgie ist mehr als pures Schwelgen in der Vergangenheit. In stressigen Zeiten hilft der Rückblick auf eine einfachere Zeit. Durch Selbstreflexion und Fragen wie „In welchen Momenten war ich stolz auf mich?“ oder „Welche Hobbys und Aktivitäten haben mich früher begeistert?“ schenken dir Klarheit. Du fühlst in dich hinein und vertraust auf dein positives Gefühl.

Nostalgie als Booster bei Prüfungsstress

Die Klausurenphase kann schwer und anstrengend sein – das kennt bestimmt jeder von uns. Durch Erinnerungen an früher können wir das allerdings ausgleichen. Erinnerungen mit Familie und Freunden geben uns ein gutes und warmes Gefühl, auch wenn wir gerade alleine in der Bib sitzen und das 500. Skript auswendig lernen.

Ebenso können wir uns an bereits gemeisterte Herausforderungen erinnern, sei es die Statistikklausur vom letzten Semester oder der Marathon im letzten Jahr. Diese Erinnerungen geben uns Selbstbewusstsein und Kraft durchzuhalten.

Nostalgie um zur Ruhe zu kommen

Wir kennen bestimmt alle die Leere und Antriebslosigkeit nach einer stressigen Klausurenphase. Um diesem Gefühl zu entkommen, empfehle ich alte Filme oder Musik, mit der man etwas verbindet. Durch die Verbindung zu früheren Erlebnissen und Gefühlen erlebt man diese regelrecht wieder. Der Lieblingsfilm aus der Kindheit von Disney oder das Lieblingsalbum aus 2016 von Rihanna – alles, was Gefühle weckt und uns zur Ruhe bringt, ist erwünscht!





Zurück ins Jahr 2026

2016 liegt zwar nur ein Jahrzehnt zurück, doch es hat sich viel verändert. Forbes beschreibt den Unterschied zwischen den beiden Jahre anhand des Handyspiels Pokemon GO. Das Spiel wurde 2016 veröffentlicht und motivierte seine Spieler nach draußen zu gehen, sich zu bewegen und sich mit anderen Spielern zu connecten. 2024 wurde bekannt, dass Pokemon GO die Daten der Spieler sammelte, um KI-Modelle zu trainieren. Was vor einigen Jahren noch für Empörung und Entsetzen gesorgt hätte, scheint heute normal. Im Jahr 2026 kommt uns diese Geschichte nicht mehr unvorstellbar vor. Wir akzeptieren sie.

Doch im Jahr 2026 ist nicht alles unbedingt schlechter. Wir haben eine andere Sichtweise auf die Ereignisse der Realität und einen etwas anderen daraus resultierenden Humor. Möglicherweise ist satirischer Content über eine neue Pandemie oder die steigende Inflation genau unser Weg mit Krisen umzugehen. Und falls das mal nicht funktionieren sollte, schwelgen wir eben in der Vergangenheit.


Icons erstellt via Canva

Titelbild: KI-generiertes Bild; finale grafische Bearbeitung via Canva durch Svenja Fischer

Abbildung 1: KI-generiertes Bild via Gemini

Abbildung 2: KI-generiertes Bild; finale grafische Bearbeitung via Canva durch Svenja Fischer

Abbildung 3: Eigene Aufnahme, Bearbeitung via Instagram

Abbildung 4-10: KI-generierte Bilder via Gemini

Abbildung 11: Grafik erstellt via Canva

YouTube Short: Mentally i’m still in 2016 https://youtube.com/shorts/nmuE1B8C2Cg?si=vAClrPETkEmH7PKj

TechTalk

Master-Abschluss vs. KI: Ist Studieren nur noch Zeitverschwendung?

Zwischen trockenen Skripten und schweißtreibenden Zweitversuchen war mir klar, dass ich für meinen Master etwas anderes will: mehr Praxis, mehr Hands-on, statt Pauken bis zum Abwinken. In diesem Blogbeitrag führe ich dich durch meine Entscheidungsfindung zum Dialogmarketing und E-Commerce (DEC) an der Hochschule Offenburg und zeige dir welche Rolle KI dabei spielt. Am Ende verrate ich dir, wohin mein Auslandssemester geht. Also bleib dran!

Machst du wirklich noch einen Master?
Wird das nicht alles bald von KI ersetzt?

Diese Fragen habe ich in den letzten Monaten oft gehört. Und ehrlich gesagt: Sie sind berechtigt. Künstliche Intelligenz verändert, wie wir lernen, arbeiten und Entscheidungen treffen. Sie ist auch der Grund, warum Berufsbilder verschwimmen und Stellenprofile sich wandeln.

Aber genau deshalb bin ich überzeugt: Ein Master bietet heute mehr Mehrwert denn je, wenn man ihn strategisch wählt.

Mein Weg: Von Nachhaltigkeit zu Marketing-Technology

Manche wundern sich: Wie landet man vom Nachhaltigkeitsmanagement beim Marketing? Vom ESG-Reporting zur Web-Analytics?

Der holprige Start

An der Universität Hohenheim habe ich Sustainability & Change (B.Sc.) studiert. Ich quälte mich durch Mikroökonomie und die interne Unternehmensrechnung. Mehr als einmal saß ich schweißgebadet in Zweitversuchen.

Funfact am Rande: Auch durch die erste Marketing-Prüfung bin ich durchgefallen… upsi.

Der Wendepunkt kam mit einem Gastvortrag von @Christoph Vogt: Seine Einblicke haben mich so inspiriert und meine Neugier geweckt. Zusammen mit dem theoretischen Fundament aus zwei Marketing-Modulen im Bachelor (klassisches und nachhaltiges Marketing) war das der Funke, der in der Praxis zu einem echten Feuer entfachte:

Ich habe Content-Vorlagen für Instagram erstellt, Interviews geführt und Videos geschnitten.

Dabei ist unter anderem dieses Reel entstanden. 🙂

Ich kümmere mich Querbeet um alles was mit „Marketing-Technology“ zu tun hat.

Meine Aufgaben: die Systempflege von Marketing-Tools wie HubSpot und FirstSpirit.

Ich hatte genug von monotonen Vorlesungen und elend langen Skripten. Nach dem Bachelor stand für mich fest: Ich will an eine Hochschule! Ich suchte kleinere Gruppen, ein persönlicheres Umfeld und Themen, die am Puls der Zeit sind. Der nächste Schritt war glasklar: einen Master an der Hochschule Offenburg zu machen.

Customer Journey – Mein Weg zu DEC

KI ersetzt das Studium nicht, sie setzt neue Maßstäbe

Klar ist: KI-Tools können heute Texte schreiben, Daten analysieren und Strategien entwerfen. Wer sich nur oberflächlich auskennt, wird schnell ersetzbar. „Irgendwas mit Medien“ zu studieren, reicht nicht mehr.

Ich habe die KI selbst gefragt, auf welche Kernkompetenzen es jetzt wirklich ankommt:

  • Datenverständnis: Zahlen lesen, interpretieren und sinnvoll einsetzen
  • Recherchetiefe: Quellen bewerten und Inhalte einordnen
  • Projektarbeit: Komplexe Aufgaben im Team lösen
  • Digitale Kompetenz: Tools nicht nur nutzen, sondern verstehen
  • Spezialisierung: Ein klares fachliches Profil entwickeln

Warum DEC? Die perfekte Schnittstelle

DEC ist kein klassisches Marketing-Studium. Es ist ein Hybrid aus Kommunikation, Technologie, Psychologie und Wirtschaft. Diese und weitere Kompetenzen lernt man im Studiengang DEC:

Multi-Channel-Denken: Kunden dort erreichen, wo sie wirklich sind

E-Commerce Dialog: Es geht nicht nur ums Verkaufen, sondern um echte Kundenbeziehungen

Personalisierung: Weg von der Masse, hin zur individuellen Customer Journey

KI im Studium: Werkzeug statt Buzzword

Im DEC-Studium ist KI kein abstraktes Thema, sondern unser tägliches Werkzeug. Wir arbeiten nicht gegen die KI, sondern mit ihr.

Meine KI-Highlights aus der Praxis:

Data Modeling, Mining & Analytics

Wir haben die grundlegenden Ansätze und Algorithmen der Datenanalyse / des Data Minings bzw. des maschinellen Lernens gelernt. Einige davon haben wir im Labor in KNIME angewendet.

Social Media Marketing

Mithilfe von Gemini haben wir eine Sentiment-Analyse der Kommentare unter einem Instagram-Beitrag der Deutschen Bahn durchgeführt.

Marketing Projekte

Für die Entwicklung der Marketingstrategie eines fiktiven Start-ups haben wir ChatGPT, Perplexity, Exploding Topics, RapidMiner, DelveAI, Xtensio, Canva AI, Lovable, Midjourney und Nano Banana verwendet.

Mobile Commerce / -Business

Wir haben eine eigene App mithilfe von Lovable entwickelt. Um die Daten im Hintergrund sauber fließen zu lassen, haben wir uns tief in SFTP und n8n eingearbeitet.


In allen Gruppenprojekten haben wir verschiedene KI-Tools getestet, verglichen und kritisch bewertet. Wir sind dabei auf Grenzen wie Halluzinationen, die Black Box und Bias gestoßen.

Menschliche Intelligenz trifft internationale Perspektive

Ein persönliches Highlight steht mir noch bevor:

Mein Auslandssemester an der Budapest University of Economics and Business. Auch hierzu habe ich oft negativen Gegenwind erfahren, wie:

Bist du sicher, dass du ein Auslandssemester machen willst? Das ist doch nur Zeitverschwendung.

Meine Antwort darauf: „Ja, das bin ich!“ Ich freue mich darauf, internationale Perspektiven auf den E-Commerce kennenzulernen und mein Netzwerk zu erweitern. Ich möchte gezielt internationale KI-Module belegen, um zu verstehen, wie andere Märkte technologische Innovationen adaptieren. Dass ich dafür ein Semester mehr studiere? Na und! Für mich heißt das: mehr Erfahrungswerte, Sprachkenntnisse und Soft Skills, die kein Prompt der Welt simulieren kann.

Hier verschmelzen das akademische Fachwissen, das persönliche Wachstum und die beruflichen Chancen zu meinem persönlichen USP, der mich vor der KI unersetzbar macht.

Vom Betreuer zum Entdecker

Meine Leidenschaft für den interkulturellen Austausch habe ich nicht erst seit gestern. Schon im Bachelorstudium war ich als Vorstand der International Students Organisation e.V. aktiv. Damals habe ich „Incomings“ aus aller Welt betreut und erlebt, wie bereichernd die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Nationalitäten sein kann. Jetzt wechsle ich die Perspektive und werde selbst zum „Outgoing“.

Warum Budapest?

Im Mai 2024 war ich für ein paar sonnige Tage in der ungarischen Hauptstadt und habe mich sofort in die Stadt verliebt. Wer würde schon „Nein“ zu sechs Monaten Lángos und Baumstriezel sagen?!

Fazit: Der Master als Statement

Ein Master zwingt zur Positionierung. DEC bedeutet für mich: Spezialisierung statt Oberflächlichkeit. Mein Motto lautet nicht „Studieren trotz KI“, sondern „Studieren wegen KI“.

Dass ich dieses fachliche Upgrade mit einem Auslandssemester in Budapest krönen kann, ist für mich die Kirsche auf der Sahnetorte. Es macht mein Profil komplett und bereitet mich auf einen globalen Markt vor.

Habe ich dich überzeugt, dass sich ein Master mit KI lohnt? Dann check die Studiengänge der Hochschule Offenburg aus und zögere nicht mit der Bewerbung!

Blogbeiträge zu deinen Fragen:

Um was geht es bei DEC eigentlich?
Welche Skills brauche ich für DEC?
Ich bin Mitte 20 und weiß nicht, ob der DEC die richtige Wahl ist.
Welcher Job passt zu mir?

Vogt, Christoph. (o. D.). LinkedIn-Profil. LinkedIn. https://www.linkedin.com/in/christophvogt777/ (Abgerufen am 16. Mai 2026).

HiWi Job Video – the.food.scientists. 06.05.2026 🎓 Biotechnologie oder Lebensmittelwissenschaften? 🌱 Traditionelle Lebensmittel oder innovative Technologien? 💡 Mainstream oder Gamechanger? Unsere Studierenden haben eine Meinung… [Video]. Instagram. https://www.instagram.com/p/DX9Grw1jOAS/?igsh=b3F6eWJyYWxuZjZs (Abgerufen am 09. Mai 2026).

Bott, S. (27. Mai 2024). Von Grammatik-Guide bis Ideengeber: KI-Tools, die deine Textarbeit verbessern. https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/von-grammatik-guide-bis-ideengeber-ki-tools-die-deine-textarbeit-verbessern/ (Abgerufen am 10.05.2026).

Feld, J. (15. Dezember 2025). Irgendwas mit Medien – Laien erklären was wir studieren. Honet Magazin. https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/irgendwas-mit-medien-laien-erklaeren-was-wir-studieren/ (Abgerufen am 09. Mai 2026).

Google. (2026). Gemini.  https://gemini.google.com/ (Version vom 16. Mai 2026).

Budapest University of Economics and Business. (o. D.). Admissionhttps://uni-bge.hu/en/admission (Abgerufen am 09. Mai 2026).

International Students Organisation Hohenheim e.V. (26. Februar 2026). ISO Hohenheim https://iso.uni-hohenheim.de/ (Abgerufen am 09. Mai 2026).

Bott, S. (10. Juni 2024). Vom Traum zur Wirklichkeit: Dein Guide für ein stressfreies und unvergessliches Auslandssemester. https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/vom-traum-zur-wirklichkeit-dein-guide-fuer-ein-stressfreies-und-unvergessliches-auslandssemester/ (Abgerufen am 10. Mai 2026).

Riegel, J. (10. Mai 2021). Auslandssemester – wie du Kosten & Finanzierung meisterst. https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/auslandssemester-wie-du-kosten-finanzierung-meisterst/(Abgerufen am 10. Mai 2026).

Schwabe, J. (18. Juni 2021). Als Freemover*in ins Auslandssemester nach Australien. https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/als-freemoverin-ins-auslandssemester-nach-australien/ (Abgerufen am 10. Mai 2026).

Zoller, A. (23. April 2021). Budabroad – Mein Auslandssemester in Budapest. https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/budabroad-mein-auslandssemester-in-budapest/ (Abgerufen am 10. Mai 2026).

Rizqallah, G. (23. April 2021). Willkommen im Paradies! – Auslandssemester in Malaysia. https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/willkommen-im-paradies-auslandssemester-in-malaysia/ (Abgerufen am 10. Mai 2026).

Waßmer, M. (07. Mai 2021). Hej Sverige – Dein Auslandssemester in Schweden https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/hej-sverige-dein-auslandssemester-in-schweden/ (Abgerufen am 10. Mai 2026).

Hochschule Offenburg. (o. D.). Studienangebothttps://www.hs-offenburg.de/studium/studienangebot (Abgerufen am 09. Mai 2026).

Hochschule Offenburg. (o. D.). Hochschule Offenburghttps://www.hs-offenburg.de/ (Abgerufen am 09. Mai 2026).

König, A.-K. (14. Dezember 2025). Medien & Kommunikation: für mich das ideale Allrounder-Studium. https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/medien-kommunikation-fuer-mich-das-ideale-allrounder-studium/ (Abgerufen am 10. Mai 2026).

Busam, N.-S. (03. Mai 2026). How to DEC: Auf diese Skills kommt es wirklich an! https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/how-to-dec-auf-diese-skills-kommt-es-wirklich-an/ (Abgerufen am 10. Mai 2026).

Salahschur, S. (26. April 2026). Master statt Quarterlife-Crisis: Offenburg > Fließband https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/master-statt-quarterlife-crisis-offenburg-fliessband/ (Abgerufen am 10. Mai 2026).

Honey. (08. Dezember 2025). Der andere Weg zum Traumberuf. https://newsroom.mi.hs-offenburg.de/der-andere-weg-zum-traumberuf/ (Abgerufen am 10. Mai 2026).

Titelbild – Eigene Aufnahme mit Gemini bearbeitet

Icons (Feuer und Torte) – aus Canva

Customer Journey – mit Canva erstellt:

Hochschule Offenburg – Eigene Aufnahmen

Meine KI-Highlights:

  • Data Modelling, Mining & Analytics – Schmidt, C., & Sänger, V. (o. D.). Artificial Intelligence – MI-Learning. Hochschule Offenburg. Abgerufen am 22. Mai 2024 von https://mi-learning.mi.hs-offenburg.de/AI/
  • Sentimentanalyse – Kommentare der Deutschen Bahn mithilfe von Gemini analysiert. Abbildung mit Canva erstellt
  • Marketing Projekte – Bild mit Perplexity generiert
  • Mobile Commerce / -Business – Screenshots aus Lovable mit Canva erstellt

Budapest – Eigene Aufnahmen

Erasmus: mein USP – mit Canva erstellt

Studentenleben

A Day in the Life of Marlene – mehr als nur Vorlesungen und Projekte

Wie fühlt sich der Master in Dialogmarketing und E-Commerce eigentlich an? Wir begleiten Marlene (23) in ihrem Alltag und bekommen einen Blick hinter die Kulissen. Entdecke Insider-Spots auf dem Campus, die Tools, die sie dir für deinen Studienalltag empfiehlt – und nebenbei kannst du noch herausfinden, ob ihr sogar ein Music-Match seid.

Es ist kurz nach acht, der Campus ist noch fast leer. Während sich viele noch zwischen der Snooze-Taste und dem Aufstehen entscheiden müssen, ist Marlene schon am Start. Nicht gestresst, nicht hektisch – einfach bewusst früh. „Ich bin ehrlich gesagt eher viel zu früh da als zu spät“, gesteht sie. Zu spät kommen ist für sie keine Option. In eine laufende Vorlesung reinzuplatzen? Noch weniger. „Ich hab immer im Kopf, dass irgendwas passieren könnte – Stau, Unfall…“ Ihre Einstellung: lieber vorbereitet sein, als hinterher hetzen.

Scrapbook-Steckbrief von DEC-Studentin Marlene mit Hobbys, Polaroid-Bildern und Lieblingszitat

Meet Marlene

Ihr Alltag besteht aber nicht nur aus Vorlesungen, Projekten und Deadlines. Musik läuft bei ihr eigentlich fast immer irgendwo nebenbei und neue Playlists entstehen ständig. Wenn gerade mal keine Abgabe ansteht, häkelt sie gerne – kleine Sachen für sich selbst, Freunde oder Familie. Und auch Backen gehört für sie einfach dazu. 🍰 Ob süß oder herzhaft, irgendwas Leckeres gibt es eigentlich immer.

What’s in her bag?

Was man bei Marlene schnell merkt: ohne ihr Survival-Kit geht sie nicht aus dem Haus.

Mit dabei: ein Notizblock, damit sie nichts vergisst, ihr favourite Drink (stilles Wasser) – und vor allem die Powerbank. „Pack dir immer eine ein“, sagt sie. Denn nichts ist schlimmer, als mitten in der Vorlesung mit 5 % Akku und ohne Steckdose dazustehen.

Dazu kommen kleinen Extras, die einfach nice to have sind: ein Müsliriegel, die kleine Haarbürste und natürlich ihr Glücks-Croissant.

Seid ihr ein Music-Match?

Wenn du eben genauer hingeschaut hast, ist dir vielleicht etwas aufgefallen: eine Sache darf bei ihren Essentials nicht fehlen. Auf dem Tablet läuft – wie fast immer – ihre Playlist. Musik ist bei ihr keine Nebensache und läuft auch nicht einfach so im Hintergrund, sie begleitet Marlene durch den ganzen Tag. Sie hört aktiv – wählt bewusst aus, was gerade passt: etwa zum Fokussieren, zum Abschalten, zum Autofahren oder an ihren Secret-Spots auf dem Campus, an die sie sich zurückzieht, wenn’s mal voller wird. Auch zuhause bleibt es nicht beim Nebenbei-Hören. Statt Serien laufen bei ihr auch oft einfach Konzertvideos oder Live Performances, die sie zum Ausgleich sehr gerne schaut.

Kopfhörer Symbol auf tranapsarentem Hintergrund

„Spotify ist immer offen…Musik ist meine Lebensessenz. Ich könnte wirklich nicht ohne leben.“

~ Marlene

Genau daraus ist Marlenes „Everyday“-Playlist entstanden – die Songs, die sie durch ihren Alltag begleiten, egal ob im Auto oder beim Lernen. Zwischen modernem Pop, R&B und ruhigeren Late-Night-Vibes ist eigentlich alles dabei. Vielleicht ist sie genau dein Vibe. Vielleicht auch komplett anders.

Klick dich rein in Marlenes Welt: Höre dir ihre Playlist direkt auf Spotify an! Vielleicht seid ihr ein Music-Match.

Find’s raus: 🎧

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Weitere Informationen

Die Secret Spots

Wenn Marlene nicht gerade in der Vorlesung sitzt bleibt sie meistens einfach gerne im Gebäude. Kurz was essen, bisschen doomscrolling. Nur: Wer hier studiert, kennt das Problem -> zu viele Leute, zu wenig Plätze. Und wenn auf dem Campus mal wieder die Hölle los ist und kein freier Tisch mehr in Sicht ist? „Da hab ich meine Go-To-Spots, da ist immer was frei“, sagt sie und lacht. Dort weiß sie, dass man in Ruhe arbeiten oder kurz abschalten kann, bevor die nächste Vorlesung startet. Orte, an die man nicht sofort denkt – meistens irgendwo im E- oder B-Gebäude, ein bisschen versteckt.

Diese kleinen Insider-Spots findet man mit der Zeit – oder man bekommt sie gezeigt. Wir haben Marlene an ein paar ihrer Go-To-Places begleitet. Vielleicht erkennst du den einen oder anderen Ort wieder – oder entdeckst genau den Spot, der dir beim nächsten Mal den Tag rettet. Hast du deinen Spot schon gefunden?

Jetzt mal real talk…

Warum ausgerechnet Dialogmarketing & E-Commerce in Offenburg? „Nach meinem Bachelor wollte ich einfach etwas Spezialisierteres machen“, erklärt sie. Also hat sie sich durch Modulhandbücher gearbeitet, verglichen, geschaut, was wirklich passt.

Und irgendwann war klar: DEC ist näher an dem, was sie sucht und zu ihr passt. Der Master bietet ihr nämlich genau das: Praxisnahe Projekte statt nur graue Theorie 👉🏼 Mehr dazu hier

Aktuell baut sie beispielsweise im Modul Marketingprojekte gemeinsam mit ihrer Gruppe an einer App, die Rezepte basierend auf aktuellen Supermarkt-Angeboten generiert. Dahinter steckt eine komplette Marketingstrategie – von der ersten Idee bis zur Umsetzung.

Parallel dazu entwickelt sie in einer anderen Gruppenarbeit einen Prototypen für eine App, mit der man Immobilien entdecken und suchen kann. Diesmal mit stärkerem Fokus auf den E-Commerce-Bereich. Genau diese Mischung aus Strategie und Kreativität macht den Studienalltag im Master aus.

KI spielt dabei eine wichtige Rolle als Tools und wird nicht einfach nur „mitgedacht“, sondern bewusst und gezielt eingesetzt – genau so, wie es später auch erwartet wird.

Zwischen 100 Tabs

Ein kurzer Blick auf Marlenes Desktop reicht, um zu verstehen, wie ihr Alltag im Master wirklich aussieht. Gefühlt sind immer hunderte Tabs gleichzeitig offen. Nicht, weil sie unorganisiert ist – sondern weil einfach viel parallel läuft: Projekte, Recherche, Präsentationen, Gruppenarbeit – alles läuft gleichzeitig.

Wenn man sie mal fragt, welche Tabs eigentlich am häufigsten offen sind, muss sie nicht lange überlegen. Tools wie NotebookLM, ChatGPT und Canva gehören fast immer dazu, weil sie im Alltag einfach am meisten gebraucht werden. Je nachdem, was gerade ansteht, kommen auch andere dazu – mal zum fact-check, mal zum Bilder generieren. Aber diese drei sind so die Tabs, die eigentlich nie geschlossen werden.

Ihre drei Must-haves: 👇

NotebookLM Logo

NotebookLM

Hilft ihr, Vorlesungen wirklich zu verstehen.

Check it out 👉🏼
ChatGPT Logo

ChatGPT

Ihr Everyday-Helfer für schnelle Unterstützung und neue Ideen.

Check it out 👉🏼
Canva Logo

Canva

Für Präsentationen und kreative Inhalte.

Check it out 👉🏼

Und nach der Klausurenphase? Einmal kompletter Reset – Tabs zu, Desktop clean…dann läuft eigentlich nur noch Spotify und Youtube.

Kurz gesagt?

Marlenes Fazit nach zwei Semestern: Der Master ist weniger Theorie und mehr echtes Machen. Aber es gibt auch Dinge, die man als Ersti vielleicht unterschätzt: „Dass es soo viele Gruppenarbeiten gibt, hätte ich gerne gewusst“, sagt sie und lacht. Zeitmanagement ist hier das A und O.

Vielleicht kommt dir einiges bekannt vor – oder merkst du beim Lesen: Genau so könnte sich dein Studium anfühlen. Wenn Marlenes Alltag irgendwie so klingt, wie du dir deinen vorstellst, ist das vielleicht dein Zeichen auch an der HSO zu studieren! 🎓 Ob das auch was für dich wäre, findest du am besten selbst heraus.

Und wenn du wissen willst, wie sich das Studium an der HSO sonst anfühlt, lohnt sich ein Blick auf die Erfahrungen anderer Studierender 👇

TechTalk

Die Schattenseite des Online-Handels: Wie Dark Patterns uns beeinflussen

Kennst du das, wenn du nur kurz online stöbern willst und plötzlich eine Wagenladung von Produkten in den virtuellen Einkaufswagen legst, die du ursprünglich gar nicht wolltest? Das liegt oft nicht an mangelnder Selbstdisziplin, sondern an raffinierten Design-Tricks der Internetseiten, die dein Handeln unbewusst beeinflussen. In diesem Artikel zeige ich dir, mit welchen so genannten Dark Patterns diese Webseiten arbeiten und wie du dich vor ihnen schützen kannst.

Das User Experience-Design, kurz UX-Design, ist eigentlich dafür gedacht, Produkte so zu gestalten, dass sie einfach zu bedienen sind und man gerne mit ihnen interagiert. Doch leider sind viele Designs von Online-Shops nicht darauf ausgerichtet, wirklich zu helfen oder ein angenehmes Erlebnis zu bieten. Sie verwenden sogenannte „Dark Patterns“.

Was sind Dark Patterns?

Dark Patterns sind manipulative Designs, die Nutzende zu ungewollten Handlungen bewegen sollen. Dabei kann es sich beispielsweise um eine Kaufentscheidung, die Weitergabe persönlicher Daten oder das Abonnieren eines Dienstes handeln. Dark Patterns werden oft subtil implementiert, indem sie menschliche Verhaltensmuster ausnutzen und psychologische Tricks anwenden, um Nutzende zu beeinflussen. Diese Dark Patterns lassen sich anhand der Handlung und der hervorgerufenen Emotionen in folgende Gruppen einteilen:

  • Druck: durch mehrmalige Handlungsaufforderungen
  • Operativer Zwang: es muss eine bestimmte Handlung ausgeführt werden
  • Hindernisse: Handlungen werden verhindert
  • Erschleichen: zusätzliche Leistungen werden unbemerkt hinzugefügt
  • Irreführung: von anderen Informationen wird abgelenkt

Wie funktionieren Dark Patterns bei Online-Shops?

Dark Patterns nutzen gezielt menschliche Verhaltensmuster und psychologische Tricks aus. Hier sind einige Beispiele, die du sicher aus deinem Alltag kennst:

  • Du klickst lieber auf Knöpfe mit auffälligen Farben
  • Bei zu vielen Informationen nimmst du lieber die erstbeste Option
  • Du suchst nicht lange nach Informationen, wenn du sie nicht auf Anhieb findest
  • Du hinterfragst nicht, ob der Inhalt einer Webseite wahr oder neutral ist

All das sind Verhaltensmuster oder auch Wahrnehmungen, die von Dark Patterns gezielt ausgenutzt werden können. Und es gibt leider noch viele mehr.

Dabei ist zu beachten, dass sie selten isoliert eingesetzt werden, sondern dass es üblich ist, mehrere Dark Patterns in einem Anwendungsdesign zu kombinieren.

Fünf Dark Patterns, die du oft in Online-Shops findest

Wie du dir nun also vorstellen kannst, gibt es viele verschiedene Dark Patterns. Damit Du sie beim nächsten Einkauf erkennst und nicht mehr darauf hereinfällst, habe ich hier fünf häufige Taktiken ausgewählt, die dir sicher schon beim Online-Shopping begegnet sind.

Dark Pattern Scarcity

Scarcity / (künstliche) Verknappung

Das „Scarcity“ Dark Pattern erzeugt eine künstliche Knappheit, indem es unabhängig von der tatsächlichen Verfügbarkeit den Eindruck erweckt, ein Produkt oder eine Dienstleistung sei nur noch begrenzt verfügbar. Es zeigt zum Beispiel „nur noch drei verfügbar“ in einer auffälligen Farbe, um Aufmerksamkeit zu erregen und Druck auf Nutzende auszuüben. Dadurch entsteht der Eindruck, dass das Produkt schnell gekauft werden muss, bevor es ausverkauft ist. Häufig ist die Knappheit jedoch erfunden oder es ist nicht klar, ob sie sich auf das gesamte Produkt oder nur auf die auf der besuchten Website verfügbare Menge bezieht.

Dark Pattern Click Fatigue

Click Fatigue / Klick-Müdigkeit

Beim Dark Pattern „Click Fatigue“ werden Klickpfade absichtlich unterschiedlich lang gestaltet, um Nutzende dazu zu verleiten, die vermeintlich „einfachste“ Option zu wählen. Ein Beispiel hierfür ist die Zustimmung zu Cookies auf einer Website. Hier können oft über einen auffälligen Button alle Cookies sofort akzeptiert werden. Um aber nur die gewünschten zu akzeptieren, müssen Nutzende eine Reihe von Klicks ausführen. Zuerst müssen die Cookie-Einstellungen aufgerufen und alle unerwünschten abgewählt werden, bevor die Auswahl gespeichert werden kann. Dies kann mühsam und ermüdend sein, daher entscheiden sich viele Nutzende eher für die schnelle Variante „Alle akzeptieren“.

Dark Pattern Preselection

Preselection / Vorauswahl

Das Dark Pattern „Preselection“ trifft eine Vorauswahl zwischen verschiedenen Auswahlmöglichkeiten, die jedoch geändert werden kann. Ein Beispiel ist das vorausgewählte Spar-Abo statt einer einmaligen Bestellung in einigen Online-Shops. Dadurch werden vor allem unaufmerksame Kaufende dazu verleitet, fälschlicherweise das Spar-Abo zu kaufen.

Dark Pattern Forced Enrollment

Forced Enrollment / Zwangsregistrierung

Das Dark Pattern „Forced Enrollment“ zwingt Nutzende, zusätzliche Bedingungen zu akzeptieren, um einen Dienst nutzen zu können, obwohl diese eigentlich nicht erforderlich sind. Ein Beispiel hierfür ist, dass ohne Angabe der E-Mail-Adresse keine weiteren Aktivitäten auf einer Seite durchgeführt werden können, während im Hintergrund bereits die gewünschten Inhalte angezeigt werden. Dies führt häufig dazu, dass Personen dennoch ihre persönlichen Daten angeben oder sich registrieren, um Zugang zu den angezeigten Inhalten zu erhalten.

Dark Pattern Misdirection

Misdirection / Irreführung

„Misdirection“ wird häufig in Kombination mit anderen Dark Patterns eingesetzt. Bei diesem Dark Pattern sollen auffällige grafische Elemente vom eigentlichen Inhalt ablenken. Ein Beispiel wäre auch hier das bereits erwähnte Cookie-Banner. In diesem Fall neigen Nutzende aufgrund der Signalfarbe des Buttons – gelb – dazu, alle Cookies zu akzeptieren.

Du möchtest mehr über Dark Patterns erfahren? Dann klick hier für weitere Beispiele: Dark Pattern Detection Project (Dapde).

Sind Dark Patterns illegal?

Wie so oft in der Rechtsprechung kommt es leider sehr auf den Einzelfall an. Hinzu kommt, dass es sich bei den Dark Patterns um ein noch nicht allzu lang bekanntes Phänomen handelt. Die rechtliche und politische Situation ist daher noch in der Abstimmung.

Weil sich laut einer Studie der Europäischen Kommission Dark Patterns immer weiter verbreiten und zunehmend von Händlern aller Größenordnungen und nicht nur von großen Plattformen genutzt werden, wird über Verbraucherschutz in diesem Bereich sicherlich noch viel stärker diskutiert werden.

Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist der Digital Service Act (DSA), mit dem ab Februar 2024 ein Verbot für alle Betreibenden von Online-Shops einhergeht, solche Dark Patterns einzusetzen. Welche Praktiken letztendlich darunter fallen, wird sich allerdings erst in den nächsten Jahren zeigen.

Ob das ausreicht, um Konsumierende vor den manipulativen Designs zu schützen, ist dennoch fraglich. Die Studie der Verbraucherzentrale zeigt, dass auch 100 Tage nach Inkrafttreten des DSA alle untersuchten Anbieter weiterhin mit Dark-Pattern-Taktiken arbeiten.

Wie einige Betreiber diese Tricks bereits vor 6 Jahren und zum Teil bis heute anwenden, kann man im folgenden Video von Nerdwriter1 sehen:

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Mehr Informationen

Zunächst lässt sich also festhalten, dass sich Dark Patterns derzeit häufig noch in rechtlichen Grauzonen bewegen. Aber auch abseits der rechtlichen Situation gibt es einige Einflussfaktoren, die Unternehmen in Zukunft davon abhalten könnten, Dark Patterns einzusetzen. So geht beispielsweise Google mittlerweile aktiv gegen die Verwendung solcher Dark Patterns vor. Das bedeutet, dass das Suchmaschinen-Ranking von Webseiten mittel- bis langfristig negativ beeinflusst wird, wenn solche Praktiken aufgedeckt werden. Auch das Image der Unternehmen wird stark negativ beeinflusst, wenn Nutzende die Dark Patterns erkennen und somit die manipulative Masche wahrnehmen.

Wie kann ich mich vor Dark Patterns schützen?

Es gibt keine direkte Lösung, um sich vor Dark Patterns zu schützen. Aber ich habe ein paar Tipps, wie du dich besser für Dark Patterns sensibilisieren kannst, denn vor allem gilt: Wissen ist Macht.

  1. Schärfe dein Bewusstsein: Das Wichtigste ist, sich über Dark Patterns und ihre verschiedenen Formen bewusst zu werden. Wenn du weißt, wie Dark Patterns funktionieren und wie du sie erkennen kannst, kannst du dich auch besser davor schützen.
  2. Bleib kritisch: Sei immer skeptisch, besonders bei ungewöhnlichen oder zu dringlichen Angeboten solltest du immer misstrauisch sein. Nimm dir Zeit für deine Entscheidungen, hinterfrage deine tatsächlichen emotionalen Reaktionen und lass dich nicht von Zeitdruck oder scheinbaren Rabatten beeinflussen.
  3. Prüfe deine Einstellungen: Überprüfe deine Kontoeinstellungen und Abonnements, um sicherzustellen, dass du nicht ungewollt für kostenpflichtige Dienste oder Abos angemeldet bist.
  4. Lies die Bedingungen: Bevor du einem Kauf oder einer Anmeldung zustimmst, lies die Geschäftsbedingungen und das Kleingedruckte, zum Beispiel auf Cookie-Bannern, genau durch. So vermeidest du versteckte Kosten oder Klauseln, die du später bereuen könntest.
  5. Melde missbräuchliches Verhalten: Wenn du den Verdacht hast, dass eine Website oder App Dark Patterns verwendet, um Nutzende zu täuschen oder zu manipulieren, melde das den zuständigen Behörden oder Verbraucherschutzorganisationen. Das Beschwerdeformular der Verbraucherschutzzentrale findest du hier.

Du glaubst, du kennst alle Tricks und niemand kann dich täuschen oder auf andere Weise dazu bringen, Daten preiszugeben? Dann teste dein Wissen mit dem kleinen Spiel der Verbraucherzentrale: Dark-Patterns-Spiel.

Fazit

Dark Patterns sind hinterlistige Designs, die dich dazu bringen, Dinge zu tun oder Daten preiszugeben, die du eigentlich nicht möchtest. Der Einsatz von Dark Patterns ist daher nicht nur ethisch fragwürdig, sondern bewegt sich oft auch in rechtlichen Grauzonen. Obwohl erste Schritte unternommen wurden, um den Verbraucherschutz in diesem Bereich zu stärken, sind Dark Patterns nach wie vor weit verbreitet.

Um nicht auf diese Tricks hereinzufallen und unüberlegte Käufe zu tätigen oder Betrügern zum Opfer zu fallen, ist es wichtig, Dark Patterns zu erkennen und beim Online-Shopping kritisch zu hinterfragen. Letztendlich liegt es derzeit nämlich nach wie vor an den Nutzenden, wie du und ich, sich aktiv gegen die Manipulationen durch Dark Patterns zu wehren und so eine vertrauenswürdige und sichere Online-Umgebung für alle zu schaffen.

TechTalk

Grüner auf der Rennstrecke: Kann Motorsport nachhaltig werden?

Wenn wir an den Motorsport denken, kommen uns oft rasante Geschwindigkeiten, ohrenbetäubender Motorenlärm und atemberaubende Rennaction in den Sinn. In jüngster Zeit rückt aber ein Aspekt immer stärker in den Fokus: die Nachhaltigkeit. Laute Verbrennungsmotoren schießen über die Strecke, während Dieselgeneratoren nebenan den Strom für das große Event liefern. Letztendlich überlegt man da: Tut der Motorsport genug für eine grünere Zukunft? Oder ist das alles am Ende doch nur Greenwashing, also die Tätigkeit, bei der Unternehmen sich als umweltfreundlicher oder nachhaltiger darstellen, als sie es tatsächlich sind? Schauen wir uns dafür die Formel 1 an sowie zwei weitere Rennserien, die sich schon aktiv für den Umweltschutz einsetzen.

Nachhaltigkeit in der Königsklasse – Die Net-Zero-2030-Kampagne der Formel 1

Die Formel 1 ist der weltweit bekannteste Rennsport mit über 700 Millionen Fans und agiert somit auch international. Trotz der vielen umweltschädlichen Faktoren, wie Verbrennungsmotoren, Dieselgeneratoren, Reisen und Logistik, mit denen in der Formel 1 im Jahr 2022 über 220.000 Tonnen CO2 ausgestoßen wurden, will die Rennserie bis 2030 klimaneutral werden. Auch der Präsident und CEO der Formel 1, Stefano Domenicali, betont, dass Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert in diesem Sport hat.

Der Motorsport ist unnötig und umweltbelastend? Die Vereine der Fußball-Bundesliga und ihre Fans in Deutschland erzeugen pro Spieltag rund 7800 Tonnen CO2– Emissionen – Auf die Saison gerechnet ist die Summe höher als der gesamte Ausstoß in einer Formel 1 Saison.

Der größte Anteil der Emissionen in der Formel 1 wird durch Logistik (45 Prozent) und Reisen (28 Prozent) verursacht. Dennoch plant die Rennserie, mehr Rennen zu veranstalten. Daraus folgen mehr Reisen und ein höherer logistischer Aufwand – zum Leidwesen des CO2-Ausstoßes. Um dem entgegenzuwirken, plant die Formel 1 die Rennen, die nahe beieinander liegen, hintereinander zu fahren, statt sie über das Jahr hinweg zu verteilen. Dadurch werden weniger Flüge zwischen den Kontinenten benötigt. Zudem fahren die neuen DHL-LKW mit Biokraftstoff, was die logistikbedingten CO2-Emissionen während der Europasaison um fast 83 Prozent reduziert.

Torro Rosso STR 1 von 2006

Die Rennwagen der Formel 1 fahren schon mit hybriden Antrieben, wodurch der Kraftstoffverbrauch nur etwa ein Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes der Formel 1 ausmacht. In der Net-Zero-2030-Kampagne ist geplant, die Verbrennungsmotorleistung weiter zu reduzieren und einen klimaneutralen Kraftstoff einzusetzen.

Ein Flugzeug verbraucht bei einem Flug von Düsseldorf nach New York mehr Kraftstoff als alle Rennwagen an allen Rennen der Saison.

Die Rennveranstaltungen machen 12 Prozent der gesamten CO2-Emissionen der Formel 1 aus. Positiv ist, dass bereits über 75 Prozent der Veranstaltungen im Jahr 2023 mit erneuerbaren Energien betrieben wurden. So hat beispielsweise Bahrain mit einem eigenen Solarpark ausreichend Energie erzeugt, um die gesamte Rennstreckennutzung für die Formel 1 abzudecken und auch der Grand Prix von Großbritannien wurde vollständig mit 2.746 Solarmodulen betrieben.

Fakt ist: Es ist das Potenzial vorhanden, die Emissionen um mehr als 50 Prozent zu senken. Aktuell gibt es in jedem Bereich noch großen Handlungsbedarf. Auch ich habe beim Besuch von Rennstrecken die vielen LKW gesehen und Tage vor dem Rennen konnte man die ganzen Flugzeuge hören, die das Equipment und die Fahrer an den Standort gebracht haben. Es ist noch unklar, wie wichtig der Formel 1 der Umweltaspekt tatsächlich ist und wie viel dafür wirklich getan wird. Ob wirklich so viel im Bereich Nachhaltigkeit getan wird, dass sie sich CO2-neutral nennen dürfen, kann nur die Zukunft zeigen. Immerhin herrscht in der Formel 1 sehr stark die Mentalität: Geld regiert die Welt.

Die Nachhaltigkeitsstrategie der Formel E

Mit vielfältigen Partnerschaften der Elektro-Rennserie beispielsweise mit dem Safe and Healthy Environment Fund von UNICEF geht die Formel E besonders gegen Luftverschmutzung vor, was ein wachsendes Problem für Millionen von Kindern weltweit ist.

Formel E Auto von Porsche 2023
Porsche 99X Electric Gen3

Das Beispiel der Formel E zeigt, dass mit vermeintlich wenig Aufwand viel im Bereich Nachhaltigkeit erreicht werden kann. Die Rennserie fördert nicht nur die Entwicklung der Elektromobilität, sondern achtet beim Austragen der Rennen auch auf den CO2-Ausstoß vor Ort. Jedes Rennen bietet trotzdem noch ein unvergessliches Erlebnis und bringt die Spannung, die man sich in manch anderer Rennserie nur wünschen kann. Das zeigt, dass der umstrittene Motorsport, trotz der vielen langen Reisen und der aufwändigen Logistik, grün sein kann.

Ihr wollt die Spannung live miterleben? Dann schaut das nächste Rennen der Formel E hier im Livestream.

Vorbildliche Rennserie: Die Extreme E

Die Extreme E ist der Inbegriff von umweltfreundlichem Motorsport. Diese Rennserie wurde ins Leben gerufen, um die Aufmerksamkeit auf die drängenden Umweltprobleme unserer Zeit zu lenken und gleichzeitig eine Plattform für Elektromobilität und erneuerbare Energien zu bieten.

Extreme E Auto
Abt Cupra Extreme E Auto 2021

Ein Schlüsselmerkmal der Extreme E ist die Verwendung von Elektro-SUVs, die speziell für Offroad-Rennen entwickelt wurden. Diese Fahrzeuge sind nicht nur leistungsstark und schnell, sondern auch umweltfreundlich, da sie keine direkten CO2-Emissionen verursachen. Durch den Einsatz von Elektromotoren und Hochleistungsbatterien demonstriert die Extreme E das Potenzial der Elektromobilität, um zukünftig die Umweltauswirkungen des Straßenverkehrs zu reduzieren.

Darüber hinaus setzt die Extreme E auf erneuerbare Energien, um ihre Rennen zu betreiben. Die Rennserie nutzt Solar- und Windenergie sowie andere erneuerbare Ressourcen, um ihre Stromversorgung an den Standorten zu gewährleisten. Dies trägt dazu bei, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und die Umweltauswirkungen der Rennen zu minimieren.

Das Konzept zeigt sich auch beim sonst so umweltschädlichen Reisen. Alle Teams reisen gemeinsam auf einem extra für die Extreme E umgebauten Schiff an. Die St. Helena ist ein ehemaliges Fracht- und Passagierschiff der Royal Mail und wurde umfangreich saniert. So wird das Schiff mit schwefelarmen Schiffsdiesel betrieben und die Propeller wurden so überarbeitet, dass sie die Reibung verringern und die Effizienz verbessern. Auch ein Forschungslabor befindet sich an Bord des Schiffs.

Wollt ihr mehr über die St. Helena erfahren? Dann lest hier alles über das einzigartige Schiff.

Die St. Helena bringt Fahrer und Teams auf Top-Niveau in entlegene und gefährdete Gebiete, um die Kraft der Elektrofahrzeuge unter extremen Bedingungen zu demonstrieren. Die Extreme E ist an Orten zu Gast, die vom Klimawandel bereits betroffen sind, wie Wüsten, Regenwälder oder Arktisregionen. Leider kann man deshalb auch nicht live an der Strecke dabei sein.

Die Rennserie engagiert sich an jedem Standort für lokale Klimaprojekte. So wurden schon Strände von Müll befreit oder Bäume gepflanzt. Diese Aktivitäten sind fest in ein Rennwochenende verankert. Das Engagement für Umweltschutzprojekte in den Gemeinden, in denen die Rennen veranstaltet werden, ist einzigartig im Rennsport.

Die Extreme E ist mehr als nur eine Rennserie, sie ist eine Bewegung für eine nachhaltige Zukunft. Indem sie Elektromobilität und erneuerbare Energien vorantreibt und sich für Umweltschutzprojekte einsetzt, wird gezeigt, dass Motorsport und Umweltschutz Hand in Hand gehen können. Mit ihrer visionären Herangehensweise setzt die Rennserie ein starkes Zeichen für eine grünere Zukunft auf und neben der Rennstrecke.

Euch interessiert das Konzept und ihr wollt einen Blick in die Extreme E werfen? Dann schaut das nächste Rennen hier im Livestream.

Nachhaltige Konzeptfahrzeuge der Porsche Vision 2030

Diese Initiative wurde aus den Gedanken von Ferry Porsche entwickelt. Er hatte die Vision: „die Marke für Menschen, die ihren Träumen folgen“ zu sein. Porsche möchte als Unternehmen bis 2030 bilanziell CO2-neutral sein und das über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Diese Vision beinhaltet auch den Motorsport als wesentlichen Bestandteil der Unternehmenskultur.

Im Zusammenhang mit der Vision 2030 hat Porsche Konzeptfahrzeuge, wie den Mission R und den GT4 e-Performance entwickelt. Der Mission R ist ein ehrgeiziges Projekt, welches das Ziel hat, ein vollständig emissionsfreies Rennfahrzeug zu entwickeln und damit die Zukunft des Kunden-Motorsports zu gestalten. Mit dieser Initiative will Porsche die Technologie vorantreiben und eine nachhaltige Zukunft im Motorsport schaffen. Der GT4 e-Performance ist ein vollelektrischer Rennwagen, der beweist, dass die nachhaltige Version des Kundensports auf der Rennstrecke funktioniert und begeistert. Beide Fahrzeuge kann man regelmäßig auf Automessen oder Porsche-Veranstaltungen bewundern.

Porsche Mission R
Porsche Mission R
Porsche GT4 e-Performance
Porsche GT4 e-Performance

Zusätzlich zu diesen Inhalten hat Porsche in Chile ein Kraftwerk gebaut, das die dort ausreichend vorhandene Windenergie nutzt, um synthetische Kraftstoffe zu produzieren. Die Produktionsanlage wurde 2022 eingeweiht und dient hauptsächlich als Konzept zur umweltfreundlichen Produktion von eFuels. Dort werden jährlich ca. 130.000 Liter hergestellt. Mehr Infos dazu findet ihr hier.

Fazit

Die Diskussionen über Greenwashing und die Bemühungen verschiedener Rennserien zeigen, dass der Weg zu einer grüneren Zukunft im Motorsport noch nicht abgeschlossen ist, sondern gerade erst begonnen hat. Besonders in der Formel 1 gibt es noch großen Handlungsbedarf, damit sich der Sport wirklich CO2-neutral nennen darf. Zusätzlich gibt es in der Königsklasse noch weitere Faktoren, die negative Umweltauswirkungen mit sich bringen, wie der Feinstaub durch Brems- und Reifenabnutzung sowie synthetisch hergestellte Materialien.

Doch es gibt Hoffnung und positive Beispiele wie die Formel E und die Extreme E, die zeigen, dass umweltfreundlicher Motorsport möglich ist. Darüber hinaus entwickeln Unternehmen innovative Ansätze, um den Motorsport emissionsfrei zu gestalten. Diese Projekte sind nicht nur wegweisend für die Zukunft des Rennsports, sondern auch für die gesamte Automobilindustrie. Wenn wir diese Entwicklungen unterstützen und vorantreiben, können wir eine grünere Zukunft nicht nur auf, sondern auch neben der Rennstrecke verwirklichen.

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Keine Angst vor großen Fischen: Sophia Nowakowsky im Porträt

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Keine Angst vor großen Fischen: Sophia Nowakowsky im Porträt

Von Australien über Hamburg zum DEC-Master im Schwarzwald: Sophia Nowakowskys Weg wird von Neugier getrieben. In Offenburg schärft sie aktuell …

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