Schon zu Semesterbeginn wird klar, dass neben den anstehenden Klausuren auch diverse (Gruppen-)Projekte auf dich warten – und davon gibt es nicht gerade wenige. Keine Sorge, ein Teil dieser Arbeit kann heute schon von künstlicher Intelligenz übernommen werden, insbesondere die Erstellung bzw. Gestaltung der Präsentation selbst. Verabschiede dich vom gewohnten Standard wie PowerPoint, Canva und Co. und heiße SlidesAI willkommen!
1. Was ist SlidesAI?
SlidesAI ist ein innovatives Präsentationsprogramm, das dir dabei hilft, richtig ansprechende und professionelle Präsentationen zu erstellen. Dabei nutzt das Programm fortschrittliche künstliche Intelligenz, um automatisch Inhalte zu generieren, Layouts zu optimieren und visuelle Elemente anzupassen – basierend auf den von dir eingegebenen Informationen.
Mit SlidesAI kannst du also Zeit sparen, weil das Programm wiederholende Aufgaben wie das Duplizieren des Slides automatisch erledigt und dir so ermöglicht, dich auf den eigentlichen inhaltlichen Aspekt deiner Präsentation zu konzentrieren. Das i-Tüpfelchen in meinen Augen? Es ist ohne umfangreiche Designkenntnisse oder Grafikfähigkeiten möglich.
Es bietet außerdem eine Menge Vorlagen, Layouts und Stile, die du ganz nach deinen Wünschen und deinem persönlichen Stil anpassen kannst. Klingt zu schön, um wahr zu sein? Das denke ich nicht!
2. Wie funktioniert SlidesAI?
SlidesAI ist ein Add-on für Google Workspace. Du brauchst also ein Google-Konto und musst Präsentationen über Google Slides erstellen.
Installation von SlidesAI über den Google Workspace Marketplace
Als erstes öffnest du den Google Workspace Marketplace und suchst nach SlidesAI. Du wirst sicherlich schnell fündig werden, denn es gibt nicht viele Anbieter, die das blaue Leinwandlogo besitzen. Sobald du auf das Programm geklickt hast, musst du nur noch auf den Button „Installieren” klicken.
Öffne Google Slides und erstelle eine neue Präsentation
Sobald das Programm heruntergeladen wurde, sollte es in deinem Google Workspace unter Google Slides integriert sein. Um sicherzugehen, kannst du gerne folgenden Link nutzen: http://slides.new. Dieser Link erstellt automatisch eine neue und leere Präsentation über dein Google-Konto.
SlidesAI in den Erweiterungen finden
Nun hast du eine neue und leere Präsentation bei Google Slides vor dir. Wenn du unter „Erweiterungen” nachsiehst, erkennst du, dass SlidesAI erfolgreich installiert wurde.
Folien generieren und Inhalte einfügen
Klicke auf „Folien generieren”, um ein neues Dialogfenster zu öffnen. Hier kannst du unter „Text” deine Inhalte einfügen.
Wichtig: SlidesAI ist eine künstliche Intelligenz. Das bedeutet, sie lernt nur mit dem Input, den sie erhält. Daher sind längere und ausführlichere Texte zu einem Thema immer besser. Auf der rechten Seite kannst du festlegen, wie viele Folien deine Präsentation haben soll. In meinem Fall habe ich mich für acht entschieden. Zusätzlich soll meine Präsentation unter den Bereich des Präsentationstyps „Educational” fallen. Wenn du dich erst einmal ausprobieren möchtest, kannst du auch „Or try an example” verwenden.
Themes wählen
Nachdem du das Dialogfenster mit Inhalten gefüllt hast, kannst du auf der linken Seite unter „Themes” springen. Hier werden dir aktuelle Designvorschläge gezeigt. Wenn du ein Design gewählt hast, kannst du mit „Folien erstellen” deine ganz individuelle Präsentation generieren.
Deine Präsentation ist fertig!
Nach einigen Minuten des Wartens kommt der Moment, auf den wir alle gewartet haben: Innerhalb von wenigen Minuten hast du deine komplette Präsentation vor dir. Du kannst natürlich nachträglich noch Anpassungen vornehmen. Dafür gehst du einfach auf „Slides” > „Edit Theme” und kannst anschließend alle Inhalte nach deinen Wünschen anpassen sowie korrigieren.
Falls du ergänzend zu der obigen Schritt-für-Schritt-Anleitung noch einen detaillierteren Einblick benötigst, schaue gerne das veröffentlichte SlidesAI Tutorial von dem Kanal IPSR AcademiX an:
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Durch Anklicken des Buttons „Video laden“ stellen Sie eine Verbindung zu youTube her. Mehr erfahren
Die Basic-Variante von SlidesAI ist kostenlos. Du kannst drei Präsentationen im Monat erstellen und 2.500 Zeicheneingaben nutzen. Ein sogenanntes KI-Guthaben füllt sich monatlich um 10 Punkte. Das ist relevant, wenn du dir weitere Themes zulegen möchtest, die nicht in der Basic-Variante inkludiert sind. Außerdem kannst du ein Video monatlich hochladen und in einen der drei Präsentationen einbinden. SlidesAI selbst ist der Meinung, dass die Basic-Variante völlig ausreichend ist, um anzufangen.
Studierende und Lehrkräfte können ebenfalls das Profipaket für 9,39 EUR monatlich erwerben. Dafür gibt es dann eine Erweiterung auf 10 Präsentationen und 6000 Zeichen. Das KI-Guthaben wächst um 50 Punkte pro Monat sowie 10 Video-Exporte. Weniger relevant für uns ist das Paket Prämie – welches überwiegend für geschäftliche Zwecke notwendig ist.
SlidesAI Preismodelle im Überblick
4. Fazit
SlidesAI verspricht eine revolutionäre Lösung für das Erstellen von Präsentationen durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz. Das Programm macht es dir möglich, in Sekundenschnelle ansprechende und professionelle Folien zu generieren. Dadurch sparst du dir Zeit und Mühe! Aber bedenke: auch wenn künstliche Intelligenz einiges erleichtert, ist die Technik dahinter noch nicht ausgereift. Das Tool kann nur mit dem arbeiten, was du zur Verfügung stellst. Aus diesem Grund müssen deine Recherchen zuverlässig sein. Zudem ist es möglich, dass die typischen Fehler in Bilder vorkommen oder der Kontext nicht richtig erkannt wird.
Das Programm lässt sich dennoch einfach und nahtlos als Add-on für Google Workspace integrieren. Es gibt flexible Preismodelle, die auf deine individuelle Bedürfnisse eingehen. Die Benutzerfreundlichkeit und die vielen Funktionen könnten für dich bedeuten, dass sich die Effizienz im Studien- und Arbeitsalltag deutlich verbessert. Wenn du dir selbst einmal ein Bild machen möchtest, klicke einfach hier: Mehr über SlidesAI erfahren. Zudem kann ich dir den Beitrag unserer lieben Sophia ans Herz legen, welche ebenfalls über ein KI-Präsentationstool geschrieben hat: Fesselnde Präsentationen dank KI: Entdecke den AI-Presentation Maker
Ich kann das Programm also jedem empfehlen, der im Sommer lieber mehr Sonne tanken möchte, anstatt Folien in PowerPoint oder Canva zu erstellen. Worauf wartest du?
In unserer Gesellschaft wird oft großen Wert darauf gelegt, anderen zu gefallen. Sei es in der Familie, am Arbeitsplatz oder im Freundeskreis – das Bedürfnis, von anderen gemocht und akzeptiert zu werden, ist tief in uns verwurzelt. Doch obwohl es wichtig ist, respektvoll und hilfsbereit zu sein, kann ein übermäßiges Streben danach, es allen recht zu machen, zu großen Problemen führen. In diesem Blogbeitrag wollen wir uns genauer mit dem Phänomen des „People Pleasing“ beschäftigen. Bist du bereit, deine eigenen Bedürfnisse zu priorisieren?
Was bedeutet People Pleasing?
Der Begriff „People Pleasing“ stammt aus dem anglo-amerikanischen und bedeutet übersetzt „Menschen gefallen“. Es bezieht sich auf das Verhalten, in dem Menschen systematisch versuchen, anderen zu gefallen, oft auf Kosten der eigenen Bedürfnisse, Werte und Grenzen. People-Pleaser beschäftigen sich übermäßig damit, wie sie für andere Menschen sein müssen und ihre Gedanken kreisen immer um die Frage, wie sie es schaffen können, dass die Menschen um sie herum zufrieden sind.
So richten People-Pleaser nicht nur ihr Denken und Verhalten nach anderen aus, sondern auch ihre Gefühle. Wer es allen recht machen will, verbirgt beispielsweise seinen Ärger oder stellt die eigenen Bedürfnisse für andere zurück. People-Pleaser haben oft Angst vor Ablehnung oder Konflikten und streben danach, Harmonie und Zustimmung um jeden Preis aufrechtzuerhalten. Wie zu Beginn erwähnt, handelt es sich dabei nicht um eine psychische Erkrankung, sondern um ein erlerntes Verhaltensmuster.
Dabei ist mir wichtig hervorzuheben, dass People Pleasing nichts ist, wofür man sich schämen muss. Wie jedes erlernte Verhalten kann es durch Achtsamkeit und Training überwunden werden.
Kurz gesagt ist People Pleasing ein Entscheidungsmuster mit der Regel: Die Bedürfnisse anderer haben stets Vorrang.
Wie entsteht People Pleasing?
Es gibt verschiedene Gründe, warum Menschen zu People-Pleasern werden. Hier einige mögliche Faktoren:
Kindheitserfahrungen
Viele People-Pleaser haben in ihrer Kindheit gelernt, dass die Bedürfnisse und Wünsche anderer wichtiger sind als ihre eigenen. Das kann beispielsweise durch Eltern vermittelt worden sein, die hohe Erwartungen hatten oder Zuneigung und Anerkennung nur für bestimmte Verhaltensweisen zeigten. Zusätzlich wird in manchen Familien viel Wert auf Harmonie gelegt, um Konflikte zu vermeiden. So lernen Kinder, dass es besser ist, die eigenen Bedürfnisse zurückzustellen, um den Frieden in der Familie zu wahren.
Sozialer Druck
Auch soziale und kulturelle Erwartungen können eine Rolle spielen. In manchen Kulturen oder sozialen Gruppen wird das Bedürfnis, anderen zu gefallen und sich anzupassen, besonders gerne gesehen. In Japan beispielsweise ist es kulturell verankert, dass Harmonie und Anpassung in der Gruppe einen hohen Stellenwert haben. Menschen bemühen sich oft, ihre eigenen Wünsche und Meinungen zugunsten des Gruppenwohls zurückzustellen und soziale Erwartungen zu erfüllen.
Geringes Selbstwertgefühl
Ein geringes Selbstwertgefühl kann auch dazu führen, dass eine Person ständig nach Bestätigung und Anerkennung durch andere sucht, um sich wertvoll zu fühlen. Du hast das Gefühl, du zweifelst an dir selbst? Dann schaue dir doch den Beitrag „Mut statt Zweifel: Tipps für mehr Selbstvertrauen“ an!
Angst vor Kritik und Ablehnung
Auch negative Erfahrungen wie Kritik oder Ablehnung in der Vergangenheit können dazu beitragen, dass jemand besonders sensibel auf die Meinung anderer reagiert. Beispielsweise wurdest du in der Schule für ein Referat stark kritisiert und hast seitdem große Schwierigkeiten, vor einer Gruppe zu sprechen. Diese Erfahrung hat sich negativ auf dein Selbstvertrauen ausgewirkt, wodurch du jetzt bei Vorträgen nervös bist und stundenlang an deinen Präsentationen feilst, um jegliche Kritik zu vermeiden.
Woran erkenne ich, ob ich ein People-Pleaser bin?
Um festzustellen, ob du dazu neigst, die Bedürfnisse und Erwartungen anderer über deine eigenen zu stellen, gibt es bestimmte Verhaltensweisen und Denkmuster, die darauf hindeuten können:
„Klassischerweise sagen People-Pleaser Ja, selbst dann, wenn sie eigentlich Nein meinen.“
Frau Dr. Wardetzki, Diplom-Psychologin, Supervisorin, Coach und Autorin
Du opferst deine eigenen Bedürfnisse und Ansichten, um die Wünsche, Forderungen und Erwartungen anderer zu erfüllen. Dabei stimmst du allem zuund verzichtest auf deine eigene Meinung, um der Ansicht des anderen zu entsprechen und seine Gefühle nicht zu verletzen. Zum Beispiel gehst du zu Veranstaltungen, obwohl du keine Lust hast, nur um deine Freunde nicht zu enttäuschen.
Es fällt dir schwer, um Hilfe zu bitten, weil du Angst hast, andere zu verärgern. Außerdem hast du das Gefühl, dass du esnicht wert bist, dass man sich um dich kümmert. Das kann im Studium der Fall sein, wenn du ein Thema in der Vorlesung nicht verstehst, oder später im Berufsleben, wenn du zu viel Arbeit auf dem Tisch hast.
Ein weiteres typisches Merkmal ist, dass du anderen sehr leicht verzeihst. Das gilt auch dann, wenn du immer wieder von denselben Menschen verletzt wirst. Oft entschuldigst du dich sogar für Dinge, an denen du keine Schuld hast, um Konflikte zu vermeiden. Beispielsweise hat ein Freund oder eine Freundin deine Gefühle wiederholt verletzt, und du entschuldigst dich dafür, dass du so sensibel reagiert hast.
Um das Verhalten noch besser zu verstehen und gleichzeitig etwas zum Lachen zu haben, schau dir den Sketch aus der amerikanischen Comedy-Fernsehsendung „Saturday Night Live“ mit der berühmten Sängerin und Schauspielerin Ariana Grande an:
Negative Folgen des People Pleasing
Wer nicht auf seine eigenen Bedürfnisse achtet und gesunde Grenzen setzt, verausgabt sich, fühlt sich irgendwann erschöpft und wie in einem Hamsterrad gefangen. People Pleasing führt unweigerlich zu mehr Stress und psychischer Belastung und das Risiko für psychische oder psychosomatische Erkrankungen steigt. Das Selbstwertgefühl leidet, weil People-Pleaser extrem hohe Ansprüche an sich selbst stellen, die sie oft nicht erfüllen können. Sie machen nicht die Erfahrung, dass andere sie auch mögen, wenn sie nicht gefällig sind, und sie erfahren nicht den Respekt, den Menschen haben, wenn man ihnen klare Grenzen setzt.
People-Pleaser sagen nicht, was sie belastet, was sie brauchen oder was sie frustriert. Diese Gefühle verschwinden aber nicht, nur weil sie nicht ausgesprochen werden. Deshalb entladen sie sich zeitversetzt. Nicht zuletzt kann People Pleasing die eigene Lebendigkeit und Authentizität kosten. Denn wer ständig andere und anderes über sich stellt, lebt früher oder später an sich selbst vorbei und verliert sich.
Meine Tipps für Wege aus dem People Pleasing
Um das Muster des People Pleasings zu durchbrechen, kannst du bewusst Schritte dagegen unternehmen. Hier sind einige praktische Tipps, die dir dabei helfen können:
Übe dich in Selbstreflexion
Nimm dir Zeit, deine eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Gefühle zu erkennen. Frage dich selbst: Tue ich das, weil ich es wirklich will oder nur, um jemand anderem zu gefallen? Dazu gibt es tolle Tipps und Übungen, mit denen du deine Fähigkeit zur Selbstreflexion verbessern kannst.
Setze klare Grenzen
Übe, klare Grenzen zu setzen und „Nein“ zu sagen, wenn etwas nicht deinen Bedürfnissen entspricht. Wenn ein Freund dich bittet, ihm beim Lernen für seine Logistikklausur zu helfen, du aber unbedingt für deine anstehende Statistikprüfung lernen musst, ist es in Ordnung zu sagen: „Ich kann dir diesmal leider nicht helfen“.
Verbessere deine Kommunikationsfähigkeiten
Arbeite daran, deine Gedanken und Gefühle auf gesunde und konstruktive Weise auszudrücken. Wenn bei deiner nächsten Projektarbeit für die Hochschule immer ein Mitglied die Führung übernimmt, ohne die Meinungen der anderen zu berücksichtigen, musst du dich nicht zurückhalten, sondern kannst sagen: „Ich finde es wichtig, dass wir alle unsere Ideen einbringen. Können wir herausfinden, wie wir effektiver zusammenarbeiten können?“
Praktiziere Selbstfürsorge
Gib deiner eigenen Selbstfürsorge Priorität. Nimm dir regelmäßig Zeit für Aktivitäten, die dir guttun und dich erfüllen. Das kann etwas ganz Einfaches sein, wie ein Buch zu lesen, das du schon lange lesen wolltest. Ein kleiner Buchtipp von mir zum Thema People Pleasing ist „Du musst nicht von allen gemocht werden“.
Baue dein Selbstvertrauen auf
Arbeite daran, dein Selbstvertrauen zu stärken. Erkenne deine Stärken und Erfolge und erinnere dich daran, dass dein Wert nicht von der Zustimmung anderer abhängt. Hier findest du 30 Übungen, mit denen du dein Selbstvertrauen stärken kannst. Egal, ob du gerade erst anfängst oder schon etwas Erfahrung hast – diese einfachen Tipps lassen sich problemlos in deinen Alltag integrieren. Schon eine aufrechte Haltung kann dir zu mehr Selbstvertrauen verhelfen!
Suche professionelle Hilfe
Wenn du merkst, dass People Pleasing dein Leben stark beeinträchtigt, kann es hilfreich sein, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Trau dich, darüber zu sprechen, denn es geht vielen Menschen so wie dir!
Ein paar Worte zum Schluss…
People Pleasing mag auf den ersten Blick eine positive Eigenschaft sein, kann aber langfristig zu großen Problemen führen. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass es unmöglich ist, es allen recht zu machen und es bedeutender ist, für seine eigenen Bedürfnisse einzustehen. Dennoch ist es entscheidend, keine harten Grenzen zu ziehen und nicht egoistisch zu werden. Es ist ein Ausdruck von Wohlwollen, sich um andere zu kümmern. Aber es macht einen Unterschied, ob man es macht, weil man Angst vor den Konsequenzen hat oder ob man sich frei dafür entscheidet.
Kennst du das auch? Tag für Tag prasseln unzählige Informationen auf uns ein. Ob in sozialen Netzwerken, von Freunden und Familie oder bei der Recherche für wissenschaftliche Arbeiten – es wird immer schwieriger, die Spreu vom Weizen zu trennen. Genau hier setzt Perplexity an, die KI-Suchmaschine, die deine Recherchen und Faktenchecks revolutioniert. In diesem Artikel erfährst du alles über das innovative Tool, seine wichtigsten Funktionen und wie es dir helfen kann, Fake News zu entlarven und verlässliche Quellen für deine wissenschaftliche Arbeit zu finden.Entdecke, wie Perplexity dein Informationsmanagement auf das nächste Level hebt.
Was ist Perplexity?
Perplexity ist ein KI-Tool, das entwickelt wurde, um als Suchmaschine und Wissensmanagement-System zu fungieren. Im Gegensatz zu herkömmlichen Suchmaschinen nutzt Perplexity fortschrittliche Algorithmen und künstliche Intelligenz, um die besten Antworten auf deine Fragen zu liefern. Anstatt nur Links zu Websites bereitzustellen, fasst Perplexity AI Informationen aus verschiedenen Quellen zusammen und präsentiert diese auf eine Weise, die es einfacher macht, Themen zu verstehen.
Was ist der Unterschied zu ChatGPT und Google?
Merkmal
Perplexity
ChatGPT
Google
PrimäreFunktion
KI-Suchmaschine und Wissensmanagement
Generierung von menschenähnlichen Texten
Suchmaschine: Bereitstellung von Webseiten-Links
Hauptzweck
Kontext relevante Antworten und Informationszusammenfassung
Interaktive Konversationen und kreative Textgenerierung
Allgemeine Websuchen und schnelle Informationssuche
Technologie
Kombination aus Suchmaschine und KI: Verwendet GPT-3.5, GPT-4 und andere Modelle wie Claude 2.1 und Gemini Pro
Sprachmodell basierend auf maschinellem Lernen: Verwendet GPT-3.5 und GPT-4, ChatGPT 4o
Zusammenfassung von Informationen aus verschiedenen Quellen
Generierung von Text auf Anfrage
Links zu Webseiten
Genauigkeit
Hohe Genauigkeit, aktuelle Informationen und zitiert Quellen sehr genau
Gute Genauigkeit, kann aber „halluzinieren“
Hohe Genauigkeit, zitiert Quellen
Interaktivität
Begrenzte Interaktivität
Hohe Interaktivität
Begrenzte Interaktivität
Beispielanfrage
„Was sind die Hauptursachen für den Klimawandel?“
„Erkläre den Klimawandel in einfachen Worten.“
„Klimawandel Ursachen“
Welche Anwendungsbereiche bietet dir Perplexity?
Für deine Fragen – schnelle und präzise Antworten
Statt sich durch endlose Seiten von Suchergebnissen zu klicken, erhältst du mit Perplexity eine klare und prägnante Antwort auf deine Frage. Dies spart nicht nur Zeit, sondern ermöglicht es dir auch, dich auf die wirklich wichtigen Aspekte deiner Recherche zu konzentrieren.
Entlarve Fake-News in deinem Social-Media-Feed
Ein besonders wichtiges Anwendungsgebiet von Perplexity ist die Bekämpfung von Fake-News zum Beispiel auf Social-Media.
Stell dir vor, du scrollst durch TikTok und siehst einen alarmierenden Post über ein angeblich gesundheitsschädliches Lebensmittel. Anstatt in Panik zu geraten, kannst du mit Perplexity sofort die Fakten überprüfen.
Ein anderes Beispiel: Auf Instagram kursiert ein Bild, das angeblich zeigt, dass ein berühmter Schauspieler in ein Verbrechen verwickelt ist. Bevor du diese Nachricht weiterverbreitest oder ihr glaubst, kannst du mit Perplexity die Fakten überprüfen und seriöse Quellen finden.
Mit der Suchmaschine kannst du schnell und einfach den Wahrheitsgehalt von Nachrichten überprüfen und dich so vor Fake-News schützen. Davon profitierst nicht nur du, sondern die ganze Gesellschaft.
Für deine wissenschaftlichen Recherchen
Wusstest du, dass Studierende und Forschende Perplexity nutzen können, um schnell und unkompliziert auf eine Vielzahl wissenschaftlicher Artikel, Studien und andere relevante Informationen zuzugreifen? Perplexity bietet eine spezialisierte Suchfunktion, die es ermöglicht, in veröffentlichten akademischen Dokumenten zu recherchieren. So kannst du gezielt auf hochwertige, wissenschaftlich fundierte Inhalte zugreifen und deine Recherche effizienter gestalten.
Jetzt Perplexity noch besser verstehen
Möchtest du Perplexity in Aktion sehen und die Funktionen noch besser kennenlernen? Interessierst du dich für die Besonderheiten im Vergleich zu Google und ChatGPT? Dann sieh dir das folgende Video an:
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Perplexity bietet eine kostenlose Version und eine kostenpflichtige. Die Free-Version bietet bereits viele Funktionen und wird für die meisten ausreichen. Was das richtige Paket für dich ist, entnimmst du dem unten stehendem Bild.
Präzise Antworten: Perplexity liefert dir gezielte und detaillierte Antworten auf deine Fragen, um deine spezifischen Informationsbedürfnisse zu erfüllen.
Quellenangaben: Jede Antwort wird mit einer Quellenangabe versehen, sodass du die Informationen leicht überprüfen und nachvollziehen kannst.
Echtzeit-Updates: Die Suchmaschine aktualisiert ihre Datenbank kontinuierlich, um dir die neuesten und relevantesten Informationen bereitzustellen.
Zeitersparnis: Durch die direkte Beantwortung deiner Fragen sparst du wertvolle Zeit, die du sonst für das Durchsuchen und Analysieren mehrerer Webseiten aufwenden müsstest.
Genauigkeit: Dank fortschrittlicher KI-Technologie liefert dir Perplexity präzise und zuverlässige Informationen, die auf umfassenden Datenanalysen basieren.
Vielseitigkeit: Perplexity ist für eine Vielzahl deiner Informationsbedürfnisse geeignet, sei es für akademische Recherchen, berufliche Projekte oder persönliche Neugierde.
Achtung: Wie bei den meisten KI-Tools kann es auch bei Perplexity zu Fehlinterpretationen von Fragen kommen oder die Ergebnisse können weniger relevant sein als erwartet. Deshalb ist es wichtig, den Output der KI kritisch zu hinterfragen, die Quellen zu überprüfen und gegebenenfalls weiter zu recherchieren.
Fazit
Perplexity ist mehr als nur eine Suchmaschine – es ist ein leistungsfähiges Werkzeug für effiziente Recherchen und Faktenchecks. Mit seinen präzisen Antworten, zuverlässigen Quellenangaben und benutzerfreundlichen Funktionen bietet es dir eine wertvolle Unterstützung in einer Informationslandschaft, die immer komplexer wird. Ob für die Bekämpfung von Fake-News, wissenschaftliche Recherchen oder der allgemeinen Informationssuche.
Du stehst vor einem Berg aus Büchern und unübersichtlichen Notizen? Mit dem KI-Tool Wisdolia revolutionierst du dein Lernen und hebst deine Prüfungsvorbereitung auf ein neues Level. Wisdolia verwandelt deine Lernmaterialien automatisch in interaktive Karteikarten – sei es aus PDFs, Online-Artikeln oder YouTube-Videos. Durch KI-generierte Fragen und individuelles Feedback optimierst du deine Lernsessions und vertiefst gezielt dein Wissen. Erfahre in meinem Blogbeitrag, wie Wisdolia dir hilft, effizienter zu lernen und gezielt an deinen Schwächen zu arbeiten. Bereit für effektiveres Lernen?
Was ist Wisdolia?
Wisdolia ist ein innovatives, webbasiertes Tool, das speziell für Studierende und Lernende entwickelt wurde, um Studium und Prüfungsvorbereitung zu optimieren. Mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt Wisdolia automatisch Karteikarten aus verschiedenen Online-Dokumenten oder PDF-Dateien. Alles, was du tun musst, ist, Links zu Online-Artikeln oder PDF-Dokumenten einzugeben, und Wisdolia generiert umgehend Karteikarten mit verschiedenen Lernformaten aus dem Inhalt dieser Materialien.
Nach deiner ersten Lernsession hast du außerdem die Möglichkeit, deinen gelernten Inhalt basierend auf deinen Schwächen weiter zu vertiefen. Wie der gesamte Lernprozess mit Wisdolia funktioniert und wie du als Lernender davon profitieren kannst, zeige ich dir jetzt. Los geht’s!
Wie kann ich Wisdolia nutzen?
1.) Registriere dich auf der Webseite
Du hast dich entschieden, Wisdolia zu nutzen? Dann steht als Erstes die Registrierung an. Aber keine Sorge, die Anmeldung bei Wisdolia ist kinderleicht. Du gibst an, welchen Abschlussgrad du hast und an welcher Hochschule du studierst. Danach brauchst du nur noch dein Lernziel festzulegen, und schon bist du registriert. Das Beste daran: Die Registrierung ist völlig kostenlos! Hier siehst du beispielhaft, wie die Registrierung abläuft.
kostenlose Registrierung bei Wisdolia
2.) Lade dein Material hoch
Bevor du jetzt anfangen kannst mit dem Lernen, musst du zuallererst deine Materialien hochladen. Das geht ganz einfach per Drag-and-Drop. Dabei hast du die Möglichkeiten eine Vielzahl verschiedener Medien zu verwenden.
Mögliche Medien
Webseiten
PDF-Dateien
YouTube Videos
Notizen
Diagramme
Google Docs und Präsentationen
PowerPoint Präsentationen
Forschungsarbeiten
Lehrbücher
Achtung:Stelle sicher, dass du nur Inhalte hochlädst, die du selbst erstellt hast oder für die du die entsprechenden Nutzungsrechte besitzt. Mehr darüber findest du in den Nutzungsbedingungen von Wisdolia.
3.) Lerne anhand verschiedener Methoden
Jetzt kannst du endlich mit dem Lernen beginnen! Dazu erstellt dir Wisdolia anhand deiner hochgeladenen Materialien und Informationen verschiedene Fragenkategorien, welche anschließend schrittweise mit den folgenden drei Lernformaten abgefragt werden.
Nach jeder Lerneinheit erhältst du Feedback zu deiner Leistung. Dabei werden die verschiedenen Fragenkategorien (in diesem Bsp. Fakultäten, Personal,…) basierend auf deinen richtigen oder falschen Antworten in drei Kategorien eingeteilt. Die Fragekategorien, die du wiederholt vollständig richtig beantwortet hast, fallen unter die Kategorie „Deep Understanding“. Die mittlere Kategorie, die teilweise richtige Antworten enthält, aber noch Verbesserungspotenzial aufweist, ist die Kategorie „Progressing“. Fragen, die du mehrmals falsch beantwortet hast, werden in die Kategorie „Room for Improvement“ eingeordnet.
Feedback nach der Lernsession
Wisdolia erinnert dich je nach deinen Einstellungen daran, deine Wiederholungen durchzuführen, damit du kontinuierlich am Ball bleibst. Zur Wiederholung der verschiedenen Kategorien bietet Wisdolia dir dann zwei individuell anpassbare Methoden an.
Die erste Option ist die „General Review„, bei der ein zufälliges Set von 20 Fragen zur Wiederholung ausgewählt wird.
Die zweite Option ist die „Spaced Repetition„, bei der ein Fragenset basierend auf deinen festgestellten Stärken und Schwächen zusammengestellt wird.
Was sind die Vorteile?
Zeitersparnis
Du kannst dir online sehr einfach und schnell Karteikarten erstellen lassen und dabei eine Vielzahl an Materialien verwenden.
Zugänglichkeit
Da Wisdolia digitale Lernkarten erstellt, kannst du sie jederzeit und überall abrufen, was das Lernen flexibler und zugänglicher macht.
Flexibilität
Du kannst die automatisch erstellten Lernkarten bearbeiten und an deine spezifischen Bedürfnisse und Vorlieben anpassen.
Individuelle Wiederholung
Die Lerninhalte und Wiederholung werden auf dich und dein Wissen individuell abgestimmt. So kannst du ganz einfach an deinen Schwächen arbeiten.
Kosten
Wisdolia bietet drei verschiedene Preisstufen an, um deinen individuellen Lernbedürfnissen gerecht zu werden. Hier ein Überblick über die genauen Kosten der einzelnen Preisstufen sowie die verfügbaren Funktionen.
FREE
€0
Die Version ist kostenlos
Upload
5 mal pro Monat
10 Seiten pro Dokument
10 Min. pro YouTube-Video
Du erhältst
Multiple-Choice-Fragen
Offene Fragen
Fallbeispiel
MEGA MIND
€3,70
jährlich: ca. 3,70 € pro Monat
monatlich: ca. 7 € pro Monat
Upload
40 mal pro Monat
100 Seiten pro Dokument
60 Min. pro YouTube-Video
Du erhältst
3 mal so viel Fragen
Fallbeispiele, die alle Themen im Dokument abdecken
SUPER LEARNER
€9,25
jährlich: ca. 9,25 € pro Monat
monatlich: ca. 18 € pro Monat
Upload
Unbegrenzte Anzahl
Unbegrenzte Seiten
Unbegrenzte YouTube-Videos
Zusätzlich erhältst du
Automatisches Abdecken der Beschriftungen von Diagrammen und Bildern, um befragt zu werden
Mein Tipp: Für mich ist die kostenlose Variante vollkommen ausreichend. Sie bietet Zugang zu allen Lernmethoden und die Anzahl der Fragen ist ebenfalls gut. Wenn du größere Inhalte hochladen möchtest, könntest du überlegen, eine andere Preisstufe zu wählen. Ansonsten ist die Preisstufe „Free“ wirklich empfehlenswert.
Mein persönliches Fazit
Wisdolia ist wirklich hilfreich für Studierende, die ihre Lernmethoden verändern wollen. Die Möglichkeit, PDFs und Online-Artikel in Karteikarten zu verwandeln, macht das Lernen viel zugänglicher und dynamischer. Ich finde es besonders gut, wie die KI dabei hilft, nicht nur Fragen zu generieren, sondern auch mein Lernfeedback zu analysieren. Dadurch kann ich gezielt an meinen Schwächen arbeiten und mein Wissen effektiv vertiefen. Insgesamt kann Wisdolia für viele Studierende eine wertvolle Ergänzung zum traditionellen Lernen sein, indem es Zeit spart und den Lernerfolg verbessert.
Stell dir vor, du hast gerade deine Abschlussarbeit abgegeben. Doch ein paar Wochen später erhältst du eine schockierende Nachricht: Du wirst des Plagiats beschuldigt! Ein Albtraum für jeden Studierenden, oder? Damit dir das nicht passiert, gebe ich dir in diesem Artikel einen kurzen Überblick darüber, wie generierte Inhalte in akademischen Arbeiten durch KI-Tools erkannt werden und was du beachten solltest, um dich immer im rechtssicheren Rahmen zu bewegen.
Einsatz von KI-Tools und der Aspekt der Eigenleistung
Uns Studierenden steht eine Vielzahl von Werkzeugen zur Verfügung, die uns bei unserer akademischen Arbeit unterstützen können. Insbesondere die künstliche Intelligenz (KI) bietet zahlreiche Anwendungen, die von der Rechtschreibprüfung bis hin zur komplexen Generierung neuer Text-, Bild- und sogar Videoinhalte reichen. Und das oft so gut, dass man den Unterschied gar nicht mehr erkennt…
So habe ich das Titelbild dieses Artikels von Microsoft Copilot generieren lassen,
die Einleitung habe ich mit Hilfe des Chatbots ChatGPT vorformuliert…
und anschließend mit Hilfe des Schreibtools DeepL Write umformuliert sowie grammatikalisch und sprachlich optimiert.
Und auch Reinhard Karger vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Saarbrücken sagt
„Eine Studienarbeit ist eine eigene Leistung, die dazu dient, das wissenschaftliche Arbeiten praktisch zu üben“
Plagiate, das heißt die Übernahme fremder Gedanken in die eigene Arbeit, ohne diese als solche kenntlich zu machen, stellen einen schweren Verstoß und akademischen Missbrauch dar. Ein Plagiat in der Hausarbeit kann für Studierende eine Abmahnung oder im schlimmsten Fall sogar die Exmatrikulation zur Folge haben. Das solltest du also unbedingt vermeiden!
Können KI-generierte Inhalte überhaupt Plagiate sein?
Die Frage ist, wo die Grenze zwischen eigener Leistung und dem Kopieren fremden geistigen Eigentums zu ziehen ist. Schließlich sind es ja die Studierenden, die die Prompts, also die Anweisungen, für das KI-Tool erstellen. Das ist vergleichbar mit der Verwendung eines Taschenrechners zur Lösung einer Rechenaufgabe. Aber…
Auch wenn KI-generierte Inhalte zunächst nicht offensichtlich gegen das Urheberrecht verstoßen, basieren die generierten Texte und Bilder zumeist auf öffentlich zugänglichen Trainingsdaten. Es ist also davon auszugehen, dass viele dieser Daten urheberrechtlich geschützt sind.
Was heißt das konkret?
Wir befinden uns aktuell noch in einer rechtlichen Grauzone. Es gibt keine klare Regelung für den Einsatz von KI-generierten Inhalten und es liegt im Ermessen der Hochschulen, ob sie Regularien für generierte Inhalte festlegen oder nicht. Auch an der HS Offenburg gibt es diesbezüglich noch keine klaren Regelungen und es liegt im Ermessen der Lehrenden, ob und in welchem Umfang KI-Tools für die zu erbringenden Leistungen eingesetzt werden dürfen. Um hier auf der sicheren Seite zu sein, kannst du in Absprache mit deinem Dozierenden diese Erweiterung der Eigenständigkeitserklärung für den Einsatz von KI-Tools in deine nächste Arbeit einbauen.
Wenn du noch mehr zur aktuellen Rechtslage bezüglich KI-generierter Inhalte erfahren möchtest solltest du dir unbedingt den Blog Beitrag „Texten mit KI: Das solltest du rechtlich beachten“ von Carolin Eiche anschauen!
In jedem Fall wird es auch in Zukunft wichtig sein, gerade in diesem Bereich auf dem Laufenden zu bleiben. Die Technologie im KI-Bereich entwickelt sich rasant weiter und es gibt keine Garantie dafür, dass KI-generierte Texte in Zukunft urheberrechtlich unbedenklich bleiben.
Gerade deshalb ist es umso wichtiger, dass du bei deinen Abgaben jetzt nicht versehentlich ein Plagiat begehst. Du solltest dich daher auf jeden Fall mit Plagiatscheckern und KI-Detektoren auseinandersetzen, um bei deinen Studienarbeiten auf der sicheren Seite zu sein. Auch beruflich könnte das für dich relevant werden, denn die Algorithmen von Suchmaschinen und Social Media entwickeln sich ebenfalls diesbezüglich weiter und beginnen KI-generierte Inhalte zu erkennen und in den Suchergebnissen entsprechend niedriger zu ranken.
Wie funktionieren KI-Detektoren?
Auch wenn textgenerierende KI-Tools noch nicht so alt sind, gibt es bereits eine Vielzahl verschiedener Tools wie den KI-Detektor von Copyleaks, oder den AI-Detector von Scribbr, die Plagiate und KI-generierte Texte erkennen können. Zu diesem Zweck untersuchen und bewerten sie die Semantik und die Satzstruktur innerhalb eines Textes. Allerdings ist hier zu erwähnen, dass diese Tools noch recht neu und bisher nur bedingt zuverlässig sind.
Aber wie funktioniert das genau?
KI-Detektoren verwenden ähnliche Sprachmodelle wie ChatGPT und andere KI-Textgeneratoren
Kurz gesagt berechnen sie die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Wort auf ein anderes folgt
Wenn die KI-Textgeneratoren den zu prüfenden Text ähnlich erzeugen würden, wird daraus geschlossen, dass der eingegebene Text von ChatGPT oder einem anderen KI-Textgenerator stammt.
Hierfür sind zwei primäre Metriken relevant:
Erstens die Perplexität (engl. Perplexity = Verwirrung)
KI-Textgeneratoren erstellen Texte, indem sie die Wahrscheinlichkeit des nächsten Wortes in einem Satz berechnen und das am besten passende, oder wahrscheinlichste Wort an das vorherige reihen. Dadurch entstehen Texte mit geringer Perplexität, die verständlich und flüssig sind, gleichzeitig aber auch monoton oder repetitiv wirken können.
Menschen neigen hingegen dazu, Texte mit höherer Perplexität zu schreiben. Menschliche Texte sind kreativer und enthalten tendenziell mehr Tippfehler als KI-generierte Texte.
Ein Beispiel hierzu: Ein Junge geht zum Apfelbaum um… – einen Apfel zu pflücken -> niedrige Perplexität -> KI-generiert – einen besseren Blick auf die Eisdiele zu haben -> hohe Perplexität -> menschengeschrieben
Und zweitens die Burstiness (engl. to burst = aufbrechen), die ein Maß für die Variation von Satzstruktur und Satzlänge ist, das heißt ob die übliche Satzstruktur „aufgebrochen“ oder variiert wird. KI-generierte Texte weisen tendenziell eine geringere Burstiness auf, da KI-Textgeneratoren in der Regel Sätze mit standardisierter Satzstruktur und durchschnittlicher Länge erzeugen.
Das heißt:
Niedrige Burstiness = Satzstruktur und -länge werden kaum variiert → von KI erstellt
Hohe Burstiness = Satzstruktur und -länge werden variiert → von Mensch geschrieben
Wenn du noch mehr darüber erfahren möchtest oder dich dafür interessierst, wie du dein wissenschaftliches Arbeiten auf die nächste Stufe heben kannst, empfehle ich dir den hier eingebetteten Podcast von Tim Gabel, in dem der Ghostwriter Malte Schuller spannende Einblicke in seine Erfahrungen gibt.
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Die Bedienung der meisten AI-Detektoren ist sehr einfach und die Benutzeroberfläche ist meist auch sehr ähnlich aufgebaut. Daher zeige ich es dir hier einmal kurz am Beispiel des AI-Detectors von Scribbr.
Auf der linken Seite gibst du einfach den Text, den du überprüfen möchtest, in das Textfeld ein. Anschließend drückst du unten auf den blauen Button „KI-Text erkennen“ und wartest bis die Überprüfung abgeschlossen ist. Am Ende wird dir das Programm auf der rechten Seite ein Ergebnis präsentieren, das die Wahrscheinlichkeit angibt, mit der der Text von KI generiert wurde.
Wie zuverlässig sind KI-Detektoren?
Laut den Forschungsergebnissen von Scribbr erkennt ihr eigener KI-Detektor generierte Texte mit einer Genauigkeit von etwa 60%. Das ist sicher ein guter Wert, jedoch meiner Meinung nach nicht ausreichend zuverlässig, um das Ergebnis eines KI-Text-Erkenners als alleinigen Beweis zu verwenden. Es gibt auch Möglichkeiten die Analyse eines KI-Detektors gezielt zu manipulieren.
Hier sind einige Faktoren, die das Ergebnis verfälschen können.
Die Textlänge -> Je länger der Text, umso genauer fällt das Ergebnis aus, da die Datenmenge größer ist
Gezieltes Prompting -> Wenn du den Prompt so gestaltest, dass der Text weniger vorhersehbar generiert wird
Nachbearbeitung und Umformulieren des Textes
Da KI-Textgeneratoren wie ChatGPT ständig weiterentwickelt werden, müssen auch KI-Texterkennungssysteme ständig angepasst werden, um mit den neuesten technologischen Entwicklungen Schritt zu halten. Dies führt häufig dazu, dass die Erkennungssysteme den Innovationen der Textgeneratoren hinterherhinken.
Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass von Menschen geschriebene Texte fälschlicherweise als KI-generiert klassifiziert werden, insbesondere wenn diese Texte eine geringe Perplexität und Burstiness aufweisen. Dies kann z.B. bei Personen der Fall sein, die nicht in ihrer Muttersprache schreiben und daher auf eine eher einfache und häufig identische Satzstruktur zurückgreifen.
Meine Erfahrung und Empfehlungen zum Umgang mit KI-Tools
Abschließend hoffe ich einfach, dass du den Artikel interessant fandest und vielleicht auch das ein oder andere erfahren hast, das du noch nicht wusstest. KI-Tools bieten unendlich viele Möglichkeiten, uns die Arbeit bei Abgaben in der Uni zu erleichtern und auch Arbeitsprozesse im Berufsleben deutlich effizienter zu gestalten. Solange es keine Vorschriften gegen ihren Einsatz gibt, sehe ich auch keinen Grund, sie nicht zu nutzen. Gerade hier finde ich es aber sehr wichtig, sich bewusst zu machen, dass es Werkzeuge sind, die uns bei unseren Aufgaben unterstützen sollen, die eigentliche Denkleistung aber immer noch von uns selbst kommen sollte. Mein Mathelehrer auf dem Gymnasium hatte immer gesagt:
„Der Taschenrechner ist nur so klug, wie derjenige der ihn bedient.“
Ich denke, das lässt sich auch gut auf den Umgang mit KI-Tools übertragen. Gerade im aktuellen Entwicklungsstadium KI-getriebener Technologien solltest du bei generierten Texten alle Fakten und Quellen gegenchecken und dich immer selbst mit deinem Thema auseinandersetzen, damit du auch wirklich verstehst was du geschrieben hast. Und auch wenn es bequem ist, jedes bisschen geschriebenen Text vor der Veröffentlichung noch einmal von DeepL Write umformulieren zu lassen, so geht dadurch doch auch die persönliche Note verloren. Dennoch gibt es genügend Bereiche, in denen der Einsatz von KI-generierten Inhalten durchaus hilfreich und sinnvoll ist. Gerade am Anfang einer Arbeit, beispielsweise um eine Gliederung oder Struktur für eine Arbeit zu erstellen, oder einfach um das „Leere-Blatt-Syndrom“ zu überwinden. Auch bei einer Schreibblockade kann es helfen, sich zu dem betreffenden Thema Text generieren zu lassen, um daraus neue Inspiration zu schöpfen. Wie aus meinem Beitrag hervorgegangen sein sollte, entwickeln sich KI-getriebene Technologien rasant weiter. Entsprechend wichtig ist es, dass du dich regelmäßig informierst und auf dem neuesten Stand bleibst, wenn du im Studium, oder beruflich mit KI-Tools arbeitest, um nicht versehentlich Urheberrechte zu verletzen. Und solange die Rechtslage nicht eindeutig ist, ist es immer besser, einmal zu viel mit den Dozierenden oder der Hochschule abzuklären, ob KI für eine Abgabe verwendet werden darf, als im Nachhinein etwas deswegen aberkannt zu bekommen.
Kennst du das, wenn du jeden Tag unbewusst dein Handy zückst und durch deinen Instagram-Feed scrollst? Ein 50-Sekunden-Video auf TikTok? Zu lang! Stattdessen ziehst du ein 10-Sekunden-Video vor. Doch plötzlich merkst du, dass eine ganze Stunde verflogen ist, während du im Sog der Social-Media-Welt feststeckst. Wie beeinflussen uns diese Plattformen und ist ihr Konsum wirklich förderlich für unser Wohlbefinden? Lass uns eintauchen und den Blick auf die Auswirkungen des digitalen Strudels auf uns richten.
Hochformatige Kurzvideodienste bzw. Vertical-Plattformen der Social-Media-Welt stehen voll und ganz im Hype: Sowohl TikTok als Trendsetter der vertikalen Kurzvideos, als auch YouTube mit dem Format „Shorts“ und Instagram mit dem Format „Reels“ weisen jeweils mindestens 1 Milliarde aktive Konsumenten auf. Dabei beträgt die durchschnittliche Verweildauer der Konsumenten und Konsumentinnen auf TikTok ganze 95 Minuten pro Tag. Die Nutzungszeit von sozialen Online-Medien und Computerspielen lag laut einer Studie 2020 bei Jugendlichen in den Ferien sogar bei durchschnittlich 7 Stunden und 14 Minuten. Auch die Startseiten bei Instagram, die mittlerweile hauptsächlich aus den Kurzvideos bestehen, zeigen die hohe Prominenz des Content-Formats. In diesem Blogbeitrag erfährst du, welche Auswirkungen gerade diese Kurzvideos auf uns haben und warum wir uns im Zeitalter der minimalen Aufmerksamkeitsspanne und der größten Dopamin-Junkies befinden.
Wieso konsumieren wir Vertical-Social-Media-Videos?
Sie unterhalten uns & machen uns schnell glücklich!
Sie sind kurzweilig und pointiert!
Sie catchen uns bereits in den ersten Sekunden jedes Videos aufs Neue!
Sie entsprechen genau unseren Interessen und unserem Humor!
Hast du schon einmal darüber nachgedacht, warum du dir die kurzen Videos auf TikTok & Co. anschaust? Es gibt noch weitere Gründe, weshalb wir die Videos so gerne und so lange anschauen. Dazu müssen wir uns die Vorgänge in unserem Gehirn beim Konsum von Kurzvideos genauer anschauen.
Obwohl sich die folgenden Inhalte hauptsächlich auf den vertikalen Content auf Social-Media-Plattformen wie Instagram, TikTok, YouTube und Snapchat konzentrieren, können die damit verbundenen Herausforderungen auch auf andere Plattformen wie Pinterest, LinkedIn und sogar den allgemeinen Konsum digitaler Medien übertragen werden.
Die 3 großen Auswirkungen
1. Social Media als digitale Droge
Während wir Inhalte auf sozialen Medien konsumieren und in kürzester Zeit viele verschiedene aktivierende Videos anschauen, wird in unserem Körper immer wieder kurzzeitig Dopamin ausgeschüttet. Dopamin ist der Botenstoff des Glücks und verantwortlich für unsere Glücksgefühle und Motivationsfindung. Dieses Dopamin verleiht uns zwar für einige Sekunden ein kurzfristiges Glücksgefühl und den Eindruck, gut unterhalten zu werden, hat jedoch keine langfristige Auswirkung auf unser Wohlbefinden. Dadurch ergeben sich zwei bedeutende Konsequenzen:
Verschiebung des Dopaminspiegels: Das Problem ist, dass Dopamin normalerweise nicht so kurzfristig und in so hohen Dosen ausgeschüttet wird. Die Umsetzung eines DIY-Projekts führt bspw. im Vergleich erst nach Tagen der Arbeit zu einer Dopaminausschüttung, wenn das Projekt fertiggestellt ist und das Ergebnis mit Stolz genutzt werden kann. Durch den hohen Social-Media-Konsum gewöhnt sich der Körper jedoch an die kurzfristige hohe Ausschüttung innerhalb von Sekunden und der Dopaminspiegel verschiebt sich. Kennst du das Gefühl, wenn du mit deinem Handy auf der Couch liegst und dir einfach die Motivation fehlt aufzustehen, um z.B. Sport zu machen? Mit der Verschiebung des Dopaminspiegels verschiebt sich auch unsere Motivationsschwelle: Es fehlt die Motivation rauszugehen, ein neues Hobby zu beginnen oder ein Buch zu lesen, da es sich im Vergleich zum Social-Media-Konsum, bei dem vermeintlich besser Dopamin freigesetzt werden kann, zu anstrengend anfühlt. Gerade Vertical-Social-Media-Content hat hier den gleichen Effekt wie Fast Food, Alkohol oder Pornos – sie machen uns kurzfristig und schneller glücklich, bringen uns langfristig jedoch keine positiven Gefühle, sondern senken unsere Motivation.
Bild 2: Dopaminausschüttung durch Social- Media-Konsum
Online-Sucht: Da unser Körper versucht, Dinge zu tun, bei denen er möglichst viel Dopamin ausschüttet, entwickeln wir den Drang, noch mehr Content auf Social-Media-Plattformen zu konsumieren. Nach einer Studie der Universität Chicago ist das Verlangen nach Social Networks sogar größer als das nach Nikotin oder Alkohol. Bereits eine Social-Media-App-Benachrichtigung, löst den Drang aus, sofort nachzuschauen, was Spannendes passiert ist. Grund hierfür ist eine klassische Konditionierung der App, die bereits mit dem Belohnungseffekt verknüpft ist.
Dies verdeutlicht ein symbolischer Vergleich:
Bild 3: Glücksspielsucht
Die unbewussten Gedanken von Glücksspielsüchtigen:
In dieser Runde hatte ich eine totale Pechsträhne, nur noch einmal spielen, dann muss ich ja wieder Glück haben.
Kraaaank, 1.000€ gemacht, direkt nochmal drehen, dann gewinne ich vielleicht noch mehr.
Die unbewussten Gedanken von Social-Media-Usern und -Userinnen:
Das Video war jetzt nicht so der Hit, wenn ich weiter swipe muss gleich wieder ein Highlight kommen.
Das Video war echt echt gut! Direkt weiter swipen, so eins will ich nochmal.
Wir scrollen stundenlang durch die For You Page auf der Suche nach dem nächsten Dopamin-Highlight. Der Feed hat dabei bewusst kein natürliches Ende und wir müssen uns bewusst dafür entscheiden, das Handy zur Seite zu legen. Dabei hält uns der Drang weiter zu swipen allerdings doch immer weiter in der App.
Bereit für einen beängstigenden Alert?
Die beschriebene Online-Sucht führt zu einer deutlichen Abnahme der weißen Substanz in den Teilen des Gehirns, die die Entscheidungsfindung, die Aufmerksamkeitsspanne und die emotionale Verarbeitung steuern. Diese Substanz ist dafür verantwortlich, die Informationsübertragung zwischen den Nervenzellen im Gehirn zu beschleunigen. Studien bestätigen daher eindeutig, dass die vermehrte Nutzung von Social Media unsere geistige Leistungsfähigkeit reduziert, so auch der renommierte Hirnforscher Manfred Spitzer.
Auch er sieht langfristig fatale Folgen der Abhängigkeit von digitalen Medien wie Social Media für unsere Gesellschaft. Das zeigt auch Korea, das Land mit der wohl höchsten Medialisierung überhaupt. Dort sind heute bereits 12 Prozent der jungen Generation internet- und computersüchtig und haben ernste Probleme, längere Zeit offline zu gehen.
„Das ist schlimm für die Zukunft eines Landes und fatal für die Betroffenen selbst, wie ich aus entsprechenden Erfahrungen mit meinen Patienten gelernt habe“ – Manfred Spitzer –
Ein Neurowissenschaftler erklärt dir das Problem in 4:30min noch einmal genau!
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Video 1: Neuroscientist – What Overusing Social Media Does To Your Brain
2. Fokusprobleme
Na, wann hast du das letzte Mal einen 90-minütigen Film gesehen, ohne dabei parallel mal am Handy gewesen zu sein?
Social-Media-Content wird immer kurzweiliger. Bereits die ersten Sekunden eines Videos vermitteln Hochspannung, um den Nutzer direkt zu catchen. Mit dem Konsum dieser kurzweiligen Inhalte haben wir auch unser Gedächtnis umprogrammiert, das sich an die schnelle Informationsvermittlung gewöhnt. Wir erfassen schnell, worum es in den kurzen Videos geht, verlieren jedoch zunehmend die Konzentration, Aufmerksamkeitsspanne und Geduld, um lange Videos und Texte zu verarbeiten. Studien zeigen, dass bereits 90 Minuten Social-Media-Konsum pro Tag einen Impact auf das Konzentrations- und Fokusvermögen hat. Auch bei Studierenden einer chinesischen Studie hat sich die Kapazität des Arbeitsgedächtnisses durch übermäßigen TikTok Konsum sichtbar verringert.
Bild 5: Konzentrationsverlust
Das hat zur Folge, dass es uns enorm schwerfällt uns auf lange Texte zu konzentrieren, ein Buch zu lesen oder etwa einen 90-minütigen Film anzusehen, ohne dabei parallel am Handy gewesen zu sein. Unser Fokus reicht einfach nicht mehr aus, um uns längere Zeit auf eine Sache zu konzentrieren.
Ausblick „Digitale Demenz“:
Die Bezeichnung „Digitale Demenz“ wird in Korea seit 2007 verwendet, um ein Phänomen zu beschreiben, das sich seitdem weiterentwickelt hat. Insbesondere junge Erwachsene haben zunehmend Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, Informationen zu behalten, Texte zu lesen und stumpfen emotional ab. Dies wird auf die zunehmende Nutzung digitaler Medien zurückgeführt, die uns geistige Arbeit abnehmen und uns das Denken erleichtern. Daraus ergibt sich folgende Schlussfolgerung: Wenn das Gehirn durch die Nutzung digitaler Techniken weniger gefordert wird, sinkt auch das Lernpotenzial und die Entwicklung der Gehirnwindungen verlangsamt sich.
3. Dumme Unterhaltung macht uns zu dummen Menschen
Dein soziales Umfeld prägt dich. Die Menschen, mit denen du dich umgibst, formen dich zu dem Menschen, der du bist. Verbringst du jedoch täglich Stunden in den sozialen Medien, so sind die Creator*innen und deren Inhalte auf den Plattformen Teil deines sozialen Umfelds, deiner sozialen Bubble. Sie beeinflussen, über was du dir täglich Gedanken machst. Sie formen dich als Menschen. Das Problem ist jedoch, dass die größten Creator*innen bzw. die verbreitetsten Inhalte auf Social Media leichten Content bzw. einfache Unterhaltung darstellen, die dich nicht weiter bringen und aus denen du nichts lernen kannst. Häufig vermitteln deren Inhalte außerdem schlechte Werte, wie Überkonsum. Konsumierst du nun täglich und stundenlang diese Art von „einfacher Unterhaltung“ oder auch „Trash-Content“ genannt, wirkt sich dies auf deine Sozialisierung, Denkweise, Interessen und deinen Bildungsstand aus.
4 Herangehensweisen, wie du mit wenig Veränderung einiges bewirken kannst
Keine Sorge, wir sind aufgrund unseres Social-Media-Konsums auch nicht verloren, es liegt jedoch an uns, wie wir mit unserer Social-Media-Nutzung langfristig umgehen. Mithilfe folgender Tipps kannst du den auftretenden psychischen Auswirkungen aktiv entgegenwirken:
Setze deinen Dopaminspiegel wieder auf null:
Verzichte zwei bis drei Tage auf jede Art der kurzfristigen Dopamin-Ausschüttung. Konsumiere also nichts, was dich in einem Moment kurzfristig glücklich macht, wie z.B. Social Media, Fast Food, Pornos etc.
Reduziere deinen Social-Media-Konsum:
Challenge dich: Suche dir einen guten Film und lege dein Handy bewusst in einen anderen Raum, bis der Film zu Ende ist.
Auch kleine Dinge können helfen: Schalte die Push-Benachrichtigungen für deine Social-Media-Apps aus und verschiebe die App immer wieder an eine andere Stelle auf dem Homescreen.
Begrenze deine tägliche Nutzungszeit: Dies funktioniert mithilfe von Zeitlimits für gewisse App-Kategorien zur Eingrenzung der Bildschirmzeit direkt über die Einstellungen deines Handys.
Entwickle ein langfristiges Bewusstsein für deinen Konsum:
Teste dich selbst: Schalte dein Handy in einer Alltagssituation aus und lege es in deine greifbare Nähe. Beobachte, wie oft du unbewusst zum Handy greifst und frage dich, wofür du das Handy nutzen wolltest.
Entscheide dich aktiv für den Konsum: Möchtest du die nächste Stunde durch Instagram scrollen oder nutzt du die Zeit für Sport, ein Buch oder ein Telefonat. Sei dir bewusst, dass es einen Unterschied macht und dich langfristig zu einem anderen Menschen formt.
Miste deinen Feed aus:
Entscheide dich aktiv, welcher Inhalt dir einen Mehrwert bietet. Vermeide oberflächlichen Content, der falsche Werte vermittelt. Suche stattdessen nach Inhalten, die dich wirklich weiterbringen oder entscheide dich zum Beispiel mal wieder für einen längeren Dokumentarfilm aus deinem Interessensgebiet.
Überlege dir, wem du wirklich folgen möchtest und nutze Buttons wie „Interessiert mich nicht“ – so hilfst du auch der Plattform die richtigen Inhalte zu pushen.
Fazit
Der Konsum von Social-Media-Inhalten, insbesondere von Vertical-Social-Media-Content, ist gerade bei der jungen Generation sehr beliebt und weit verbreitet. Es ist jedoch an der Zeit, auch die Auswirkungen dieses Konsums zu betrachten. Dabei spielt vor allem der Einfluss auf den Dopaminspiegel und die daraus resultierenden Einflüsse auf die persönliche Motivation eine große Rolle, ebenso wie die sich langsam ausbreitende Online-Sucht mit Vorsicht zu beobachten ist. Ebenfalls alarmierend sind die Entwicklungen in Bezug zum Fokus- und Konzentrationsverlust sowie die Einflüsse der Social-Media-Inhalte als soziales Umfeld der jungen Generation.
Es ist entscheidend, die thematisierten Auswirkungen nicht zu dramatisieren, sich jedoch ein Bewusstsein für die Konsequenzen und den langfristigen Einfluss der Medien zu schaffen. Spannend sind hierbei vor allem die bereits durchgeführten Studien, die das Thema wissenschaftlich untermauern. Es gilt, mithilfe der genannten Tipps den Social-Media-Konsum bewusster zu steuern und so die Auswirkungen des Konsums auf den eigenen Menschen im Blick und unter Kontrolle zu behalten.
An dieser Stelle kann ich dich beruhigen: Wenn du den Blogartikel bis hier hin gelesen hast, ist das bereits ein sehr gutes Zeichen, dass deine Konzentrationsfähigkeit noch nicht dramatisch beeinflusst wurde. 😉🥳
Interessiert an tieferen Einblicken in die psychologischen Auswirkungen des Social-Media-Konsums?
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Video 2: Können Insta, TikTok und Co. uns süchtig machen?
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Für viele Studierende ist der Besuch von Festivals bereits fest im Sommerprogramm eingeplant. Einige schreckt aber eine lange Anreise und großer Organisationsaufwand ab – doch um das ultimative Festival-Erlebnis zu haben, muss es nicht immer Wacken oder Rock am Ring sein. In diesem Blogbeitrag werden Festivals verschiedener Genres vorgestellt, die maximal 80 km von Offenburg entfernt sind. Zudemerhältst du heiße Tipps und Einblicke in die Besonderheiten jedes Festivals!
Wieso lohnt sich ein Festival-Besuch?
Du warst noch nie auf einem Festival und bist dir unsicher, ob Festivals überhaupt was für dich sind? Im Folgenden habe ich dir einige Gründe aufgelistet, die definitiv für den Besuch eines Festivals sprechen!
Flucht aus dem Studienalltag
Ein Wochenende abschalten, um eine erlebnisreiche Zeit mit Freund*innen zu verbringen – und das bevor es wieder in den Studienalltag geht? Genau dafür bieten sich Festival-Besuche bestens an.
Neue Artists und Genres entdecken
Neben den größeren und bekannteren Top Acts in den Line Ups treten oftmals auch viele Newcomer auf Festivals auf. Diese bieten also eine gute Möglichkeit, seinen musikalischen Horizont zu erweitern, neue Lieblings-Artists zu finden und bisher nicht bekannte Genres zu entdecken.
Eine unvergessliche Zeit mit Freunden verbringen
Ein ganzes Wochenende mit seinen besten Freunden beim Camping verbringen und dazu noch viele Konzerte seiner Lieblingskünstler besuchen – ein besserer Urlaub mit der Freundesgruppe ist kaum vorstellbar.
Neue Leute kennenlernen
Ob beim gemeinsamen Grillen mit den Zeltnachbarn*innen, beim Tanzen zu den Lieblings-Acts oder beim Spielen von altbekannten Party-Spielen – kaum eine Umgebung bietet eine bessere Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen, als ein Festival.
Alles aus einer Hand
Dieses Argument ist fast selbsterklärend, denn: Wo sonst können so viele Artists gleichzeitig live gehört werden, als auf einem Festival? Würden Konzerte aller vertretenen Artists getrennt besucht werden, käme man sicher auf einen höheren Betrag als der Preis eines Festival-Tickets.
Welches Festival passt zu mir?
Nachdem Du jetzt davon überzeugt bist, einen Festival-Besuch fest in deine diesjährigen Sommerpläne aufzunehmen, gebe ich dir im Folgenden Tipps für Festivals in und um Offenburg. Zudem erfährst du alles rund um die An- und Abreise und welche Besonderheiten es auf jedem Festival gibt. Zusätzlich gibt es für das ein oder andere Festival noch einen Extra-Tipp!
Hier findest du eine Übersicht über alle in diesem Beitrag vorgestellten Festivals:
Übersicht über alle vorgestellten Festivals
Nach der Vorlesung zum Festival – „Kamehameha“ in Offenburg
Keine halbe Stunde Fußweg von der Hochschule entfernt, am Offenburger Flugplatz, findet jährlich Anfang Juni das unter vielen Studierenden bereits bekannte „Kamehameha“-Festival statt. Bekannte (inter-) nationale Artists der Elektro-Szene treten jedes Jahr auf dem Festival auf. Dieses Jahr dabei sein werden unter anderem „Purple Disco Machine“ und „Karotte“. Neben vielen Acts bietet das Festival auch Attraktionen wie ein Riesenrad, eine Streetfood-Area oder eine kleine Ausstellung an Werken verschiedener Künstler*innen. Tages-Tickets können für 69,95 € auf der Website des Festivals oder im Sportgeschäft „Fuhrer“ in der Offenburger Innenstadt erworben werden.
Festival-Feeling in Offenburg
Tipp: Für Studierende gibt es immer wieder Kamehameha-Rabattcodes von der AStA! Sollte es einen Rabattcode geben, erhältst Du diesen per E-Mail.
Wie komme ich zum „Kamehameha“?
Das Festivalgelände ist gerade einmal 2,1 km von der Hochschule Offenburg entfernt. Der Weg kann also leicht zu Fuß oder mit dem Rad bewältigt werden.
Studierende, die in Gengenbach wohnen, können den ÖPNV nutzen, um ans Festival-Gelände zu kommen.
Für Pendler aus zum Beispiel Freiburg oder Karlsruhe stehen Shuttle Busse bereit, die für circa 50 € zur An- und Abreise zum Festival genutzt werden können (Buchbar unter: PartybussezumKamehameha).
Fun Fact: In diesem Jahr hatte ein Newcomer-DJ die Möglichkeit, einen halbstündigen Slot auf dem Kamehameha-Festival zu gewinnen. Auf dem Kamehameha Instagram Kanal kann bald für einen Gewinner abgestimmt werden. Behalte den Feed des Festivals also im Blick und stimme für deinen Favoriten ab! (Instagram: @kamehamehafestival.official)
Tanzen auf dem Wasser beim „Sea You“ in Freiburg
Du möchtest zu den Beats Deiner Lieblingsmusik mit einem Cocktail in der Hand im oder am See chillen? Dann ist das Sea You Festival in Freiburg genau das richtige für dich! Mitte Juli findet jedes Jahr das Elektromusik-Festival am Tunisee in Freiburg statt. Das Festivelgelände, das „Beach Republic“ genannt wird, liegt bei normalem Verkehr nur circa 45 Minuten von der Hochschule entfernt. Dieses Jahr dabei sein werden unter anderem „Alle Farben“, „Gestört aber Geil“ oder „Neelix“. Es können ein- beziehungsweise zwei-Tages-Tickets oder Tickets für das gesamte Wochenende ab 64,99 € über die FestivalWebsite erworben werden. Camping-Tickets müssen zusätzlich gekauft werden – du kannst auch vor Ort Zelte für einen Aufpreis von 65 € ausleihen.
Festival-Feeling am Abend
Tipp: Action gefällig? Auf dem Festivalgelände wird es eine Wakeboard- und Wasserski-Station geben, auf der sich alle Adrenalin-Junkies unter uns ohne Aufpreis auspowern können!
Wie komme ich zum „Sea You“?
Alle relevanten Infos und hilfreichen Tipps zur sicheren An- und Abreise findest du auf der FAQ-Seite der Festival-Homepage (Infos zur An- und Abreise nach Freiburg)
Aber kurz zusammengefasst erreichst du das Festival am einfachsten mit dem ÖPNV, dem Auto oder Shuttle-Bussen.
Besonderheit: Das Sea You wird seinem Namen durch und durch gerecht – neben sechs Stages neben dem Wasser kann auf der Water-Stage sogar auf dem Wasser gefeiert werden.
Acts und Programm für alle – „Das Fest“ in Karlsruhe
Im rund 50 Minuten entfernten Karlsruhe findet jährlich Mitte Juli das Festival „Das Fest“ statt. An drei Tagen können Konzerte von regional, national und international bekannten Künstler*innen verschiedensterGenres besucht werden. Neben bekannten Acts wie „Rea Garvey“, „Alligatoah“ oder „Alvaro Soler“ sind aber auch in diesem Jahr das „Klassik-Frühstück“ oder die Kulturbühne fester Bestandteil des familienfreundlichen Musikfestivals – hier finden also alle einen passenden Programmpunkt! Tickets können auf derFestival-Website für nur 17,20 € pro Tag erworben werden.
Feiern vor einer Main Stage
Tipp: Auf dem Festival-Gelände wird es neben toller Musik auch einige sportliche Programmpunkte geben. Dazu gehört zum Beispiel die Möglichkeit zu Skaten oder Inliner zu fahren. Der Sportpark wird sich direkt neben einer Stage befinden, für musikalische Unterstützung ist also auch hier gesorgt.
Wie komme ich zu „Das Fest“?
Im Tagesticket-Preis enthalten ist ein KVV-Ticket, bedeutet Busse und Bahn innerhalb Karlsruhe können ohne Zusatzkosten am jeweiligen Tag genutzt werden.
Das Baden-Württemberg-TicketYoung bietet sich vor allem für Gruppen an, die gemeinsam anreisen. Zu maximal fünft zahlt man insgesamt nur 50 €, um den ganzen Tag Nahverkehrszüge innerhalb Baden-Württembergs zu nutzen. Info: Studierende ab 27 Jahren können das normale Baden-Württemberg-Ticket in Anspruch nehmen.
Auch Fahrradparkplätze sind ausreichend auf dem Festivalgelände vorhanden.
Natürlich können auch Fahrgemeinschaften gebildet werden, um nach Karlsruhe zu gelangen.
Besonderheit: 70 % des gesamten Festivals sind kostenlos! Ja, richtig gehört – nur für die Acts, die auf der Hauptbühne auftreten wird ein gültiges Ticket benötigt. Viele Künstler*innen können also komplett kostenlos bestaunt werden.
Reggae am See beim „Black Forest on Fire“ in Berghaupten
Ein anderes Genre bietet das „Black Forest on Fire“ (BFOF) Reggae-Festival in der idyllischen Gemeinde Berghaupten neben Gengenbach. Das familienfreundliche Festival findet jährlich am letzten Juli-Wochenende statt und ist nur zehn Autominuten von der Hochschule entfernt. An den drei Tagen werden viele in der Reggae-Szene bekannte Künstler*innen, zum Beispiel „Jahneration“ oder „Inner Circle“, auftreten. Zudem bietet das Festival eine große Auswahl an Street-Food sowie einen kleinen Markt. Wochenend-Tickets können aktuell für schon 84 € auf der Festival Website (Tickets für das „BFOF“) oder bei diversen Vorverkaufstellen in Bergaupten und Gengenbach erworben werden. Das Festivalgelände liegt direkt neben dem beliebten Berghauptener Baggersee, welcher (auf eigene Gefahr!) zur Abkühlung zwischen den Acts genutzt werden kann.
Beste Stimmung auf dem Black Forest on Fire Festival 2019
Tipp: Besitzer eines Wochenend-Tickets können das ganze Festival über ohne Aufpreis auf dem Festival-Gelände campen! Für Camper wird zudem ein gemeinsames morgendliches Frühstück angeboten.
Wie komme ich zum „Black Forest on Fire“?
Nutze am besten den ÖPNV, um zum Festivalgelände zu kommen. Züge fahren stündlich von Offenburg nach Gengenbach. Von dort aus kannst du einfach per Bus bis Berghaupten weiterfahren.
Fahrgemeinschaften bieten sich hier ebenfalls an – von der Hochschule aus bist du in 12Minuten beim Festival!
Besonderheit: Besonders einzigartig ist, dass der Gewinn des Festivals zu 100 % gespendet wird. Mit dem Erwerb eines Tickets unterstützt du also auch einen guten Zweck.
Ruhe und Entspannung finden beim Yogafestival am Bodensee
Falls du gerade keine Lust auf ein reines Musikfestival hast und lieber tiefenentspannt am See eine gute Zeit genießen willst, bietet sich das Yogafestival in Überlingen am Bodensee an. Vor dem Start des Wintersemesters, in der ersten Septemberwoche, kannst du direkt am Glitzersee an verschiedenen Yoga-Sessions teilnehmen, meditieren oder live-Musik genießen. Der Eintritt ins nahegelegene Strandbad ist ebenfalls im Ticketpreis enthalten. Tagestickets gibt es für bereits 65 € auf der Festival-Website. Neben vielfältigen Angeboten rund ums Yoga wird es auch auf diesem Festival einige vegetarische und vegane kulinarische Angebote geben.
Gemeinsame Yoga Session
Tipp: Du bist im Sommer bereits verplant und hast keine Zeit, das Yogafestival zu besuchen? Kein Problem – im Winter wird es ein Indoor Yoga-Winterfestival am Bodensee geben!
Wie komme ich zum „Yogafestival“?
An den Bodensee führen viele Wege. Am schnellsten reist du aber mit Deinem Auto an. die Fahrt nach Überlingen wird rund zweiStunden in Anspruch nehmen. Für Parkplätze vor Ort ist gesorgt!
Beim Anreisen mit dem ÖPNV musst du hingegen mit einer Fahrzeit von über vier Stunden rechnen.
Gewusst: 2022 wurde im Rahmen des Yogafestivals ein einzigartiger Weltrekord aufgestellt. Noch nie haben so viele Menschen gleichzeitig Yoga auf einem Stand-Up-Paddling-Board gemacht.
Bereit, zu feiern?
Wie Du erfahren hast, bedeutet ein Festival-Besuch nicht nur dröhnende Musik und (zu viel) Alkohol. Egal ob familienfreundliche Atmosphäre, eine Stage im Wasser oder die Möglichkeit sich sportlich auszupowern – jedes der vorgestellten Festivals bietet sein eigenes „gewisses Etwas“. Also auf geht’s, nutze die Nähe zu den vielfältigen Angeboten in und um Offenburg und starte gleich mit der Festivalplanung. Ich wünsche dir und deinen Freund*innen viel Spaß!
Die folgende Übersicht gibt dir nochmal einen kurzen und knackigen Einblick in die wichtigsten Daten und Fakten der vorgestellten Festivals.
Straßburg, nur einen Katzensprung entfernt, bietet eine faszinierende Mischung aus deutscher und französischer Kultur und Geschichte. Als jemand, der dort …